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News

DANKE SCHIRI 2026

Freudentränen, viel Gänsehaut und noch einiges mehr nach den würdigenden Worten der Kreisobmänner – das bot auch die diesjährige Auflage von Danke Schiri!

Mit ihrem Engagement in der Gruppe, ihrer Helfertätigkeit für junge Unparteiische, der Unterstützung bei der SR-Werbung, Mitarbeit bei Lehrgängen und Lehrabenden, einem besonders positiven Teamverhalten und ihrem sozialen Engagement haben sich die Unparteiischen den Kreissieg in unseren acht brandenburgischen Fußballkreisen verdient.

 

Für die drei Landessieger Jennifer Mangold (Frauen – Fußballkreis Niederlausitz), Martin Dietrich (U50 – Fußballkreis Oberhavel/Barnim) und Jürgen Thies (Ü50 – Fußballkreis Niederlausitz) geht es schon bald zu einer weiteren Auszeichnungsveranstaltung auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main. Viel Freude!

 

FLB-Präsident Jens Kaden betonte: „Ihr leitet nicht nur die Spiele, ihr helft nicht nur dem Verband und den Kreisen, dass die Spiele durchgeführt werden, sondern ihr erfüllt die Wünsche der Fußballer. Sie haben ein Hobby, sie wollen Fußball spielen und das wäre ohne euch undenkbar.“


 

Kapitaensregel

Mit FAQ: Häufig gestellte Fragen zur neuen Kapitäns-Regel in Brandenburg

18.7.2024 | Bei der jetzt zu Ende gegangenen Europameisterschaft ist sie auf große Zustimmung gestoßen, nun wird sie zum Start der Saison 2024/25 bundesweit und über alle Spielklassen hinweg einheitlich eingeführt: die sogenannte "Kapitäns-Regel" – also die Anweisung, dass sich nur der Mannschaftskapitän an den Schiedsrichter oder die Schiedsrichterin wenden darf, um eine wichtige Entscheidung erklärt zu bekommen. 

 

Die Kapitäne sind zudem dafür verantwortlich, dass ihre Mitspielerinnen und Mitspieler die Unparteiischen respektieren, Abstand halten und sie nicht bedrängen. Akteure, die die Rolle des Kapitäns ignorieren, beim Referee reklamieren oder sich respektlos verhalten, werden verwarnt.


Wenn der Torwart des Teams das Kapitänsamt innehat, wird vor dem Spiel eine Person auf dem Feld bestimmt, die den Referee ansprechen kann, falls sich am anderen Ende des Spielfelds eine strittige Szene ereignet. Die Unparteiischen werden ihrerseits dazu ermutigt, sich im Dialog mit den Kapitänen auszutauschen, um eine respektvolle Atmosphäre zwischen allen Parteien zu schaffen und eine Vertrauensbasis zu den Spielerinnen und Spielern aufzubauen.

Gemeinsame Entscheidung von DFB, DFB Schiri GmbH und DFL

"Dass die 'Kapitäns-Regel' nun auch im Amateur- und Jugendfußball zur Anwendung kommt, ist auf jeden Fall zu begrüßen und der nächste logische Schritt hin zu mehr Fairness und Respekt auf unseren Fußballplätzen – zumal die Europameisterschaft eindrucksvoll gezeigt hat, dass die neue Regel viele positive Effekte mit sich bringt", sagt FLB-Schiri-Chef Marko Schmidt. Mit Hochdruck wird das dazugehörige Regelwerk gerade in die Brandenburger Fläche zu allen Unparteiischen getragen.

 

Die Entscheidung, die „Kapitäns-Regel“ einheitlich im gesamten deutschen Spielbetrieb zu übernehmen, haben der Deutsche Fußball-Bunde (DFB), die DFB Schiri GmbH und die Deutsche Fußball-Liga (DFL) in Gesprächen gemeinsam und einmütig getroffen. Die Regel gilt entsprechend sowohl in den drei Profiligen der Männer als auch in den Frauen-Bundesligen, sämtlichen Amateurspielklassen, allen Pokalwettbewerben und dem Jugendbereich. Sie wurde bei der Europameisterschaft 2024 erstmals umgesetzt und sorgte für einen respektvolleren Umgang mit den Unparteiischen sowie für ein positives Echo in Medien und Öffentlichkeit.

FAQ

Was hat es mit der "Kapitäns-Regel" auf sich?

Es handelt sich um eine Anweisung, dass sich nur der Teamkapitän an den Schiedsrichter oder die Schiedsrichterin wenden darf, um eine wichtige Entscheidung erklärt zu bekommen.

Ab wann gilt die neue Regel?

Mit Beginn der Saison 2024/25 am 1. Juli 2024, also ab sofort – auch für Freundschaftsspiele. Vor allem in der Anfangsphase ist es zweifellos hilfreich, wenn der Schiedsrichter die Mannschaften im Vorfeld der Partie noch einmal auf die neue Verfahrensweise hinweist.

Wie ist der Ablauf?

Nach einer Entscheidung mit potenziell spielentscheidendem Charakter und möglichem Informationsbedarf zeigt der Schiedsrichter mit waagerecht ausgestrecktem Arm an, dass die Spieler auf einer Mindestdistanz von 4 Metern bleiben sollen. Nur der Teamkapitän darf sich nähern und den Referee ansprechen.

Was passiert, wenn ein Spieler den Abstand nicht einhält?

Verstößt eine Spielerin oder ein Spieler gegen die Weisung des Referees, erfolgt eine Verwarnung mit der Gelben Karte.

Und wenn der Torwart der Kapitän ist?

Dann muss der Schiedsrichterin oder dem Schiedsrichter vor Spielbeginn eine Person auf dem Feld genannt werden, die den Referee ansprechen kann, falls sich weiter entfernt eine strittige Szene ereignet.

Müssen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter ab sofort mit Kapitänen diskutieren?

Nein. Die Unparteiischen werden zwar dazu ermutigt, sich offen mit den Kapitänen auszutauschen, um eine respektvolle Atmosphäre zwischen allen Parteien zu schaffen und eine Vertrauensbasis zu den Spielerinnen und Spielern aufzubauen. Protestieren durch Worte oder Handlungen bleibt gemäß Regel 12 der Fußball-Regeln aber ein verwarnungswürdiges Vergehen, sodass der Schiri nach wie vor die Gelbe Karte zeigen kann, falls der Kapitän sich zu lautstark oder vehement beschwert.

Wer hat über die Einführung entschieden?

Die Entscheidung, die "Kapitäns-Regel" einheitlich im gesamten deutschen Spielbetrieb zu übernehmen, haben der Deutsche Fußball-Bund (DFB), die DFB Schiri GmbH und die Deutsche Fußball-Liga (DFL) in Gesprächen gemeinsam und einmütig getroffen. Die Regel gilt entsprechend sowohl in den drei Profiligen der Männer als auch in den Frauen-Bundesligen, sämtlichen Amateurspielklassen, allen Pokalwettbewerben und dem Jugendbereich.

Welche Ziele verfolgt die Regel?

Durch die neue Regelung soll eine zielgerichtete Information an die Mannschaft durch schnelle und direkte Kommunikation ermöglicht werden – dank klarer Strukturen und Verhaltensvorgaben für alle Beteiligten. Mehr Transparenz auf dem Spielfeld erhöht die Akzeptanz der Entscheidung. Dass der Schiri seine Sichtweise nur noch dem Kapitän erklärt und nicht mehr mit allen Spieler*innen diskutiert, verkürzt die Unterbrechungen und steigert die Netto-Spielzeit.

Wie waren die Praxiserfahrungen bei der Premiere während der Europameisterschaft?

Bei der erstmaligen Umsetzung sorgte die Kapitänsregelung für einen respektvolleren Umgang mit den Unparteiischen sowie für ein positives Echo in den Medien und der Öffentlichkeit.

 


 


 

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Tel.: 0355 - 4310220

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