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Kinderschutz

Kinderschutzkonzept des FLB

Der Vorstand des FLB hat in seiner Tagung am 16. März 2015 in Rangsdorf ein Kinderschutzkonzept zur Prävention und Intervention beschlossen. „Die Kinder sind unser wichtigstes Gut“, sagt Verbandspräsident Siegfried Kirschen. „Ihnen müssen wir unsere ganze Aufmerksamkeit und Unterstützung widmen.“


In der Präambel haben die Vorstandsmitglieder festgeschrieben, eine Null-Toleranz-Politik gegenüber pädosexuellem Verhalten und strafrechtlichen Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung zu verfolgen. „Wir dulden keine sexuellen Übergriffe und wir schauen nicht weg“, erläutert FLB-Geschäftsführer Michael Hillmann. Und: „Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass Kindesmissbrauch eine Straftat ist.“


Dem Verbandsvorstand ist deshalb eine aktive Präventionsarbeit wichtig. So plädieren die Vorstandsmitglieder für die Verabschiedung eines Ehrenkodex und einer Verhaltensrichtlinie für alle ehrenamtlich und hauptberuflich tätigen Übungsleiter, Trainer und Betreuer im Nachwuchsbereich in den Vereinen. Darüber hinaus empfehlen sie die Ausweitung der Vorlage erweiterter polizeilicher Führungszeugnisse in den Vereinen und Verbandsgremien, die Inanspruchnahme von Schulungsangeboten des LSB Brandenburg und weiterer Kooperationspartner sowie die Nutzung fachspezifischer Veröffentlichungen durch die Vereine.


Was aber tun, wenn es zu einem Verdachtsfall gekommen sein sollte? „Grundsätzlich bedarf es bei Verhaltensauffälligkeiten im Zusammenhang mit sexuellen Übergriffen einer sensiblen, vertraulichen und besonnenen Herangehensweise“, erklärt Dieter Dünnbier, Vorstandsmitglied für sozial- und gesellschaftspolitische Aufgaben im FLB. Für den Fall, dass bei einem Kind somatische Symptome, wie blaue Flecken, Wunden und Abdrücke von Händen, oder ein psychosomatisches Verhalten, gekennzeichnet beispielweise durch Schlaf- und Essstörungen oder Antriebslosigkeit, festzustellen sind, hat der Vorstand eine klare Handlungsabfolge beschlossen. Angefangen von einer sofortigen Anhörung des Verdächtigen mit Anfertigung einer Aktennotiz, über eine Information an den Vorsitzenden des zuständigen Fußballkreises und den FLB-Geschäftsführer, das Angebot der Opferberatung durch den FLB-Vertrauensmann, eine Strafanzeige durch den/die Geschädigten und verbandsrechtliche Sanktionen, einschließlich der Einrichtung einer schwarzen Liste, bis hin zur klaren Positionierung des Verbandes gegenüber Medien und Öffentlichkeit reicht der Maßnahmenkatalog, der fortan in Fällen einer Intervention zu beachten ist.


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Ein Beitrag geteilt von Fußball-Land Brandenburg (@fussballinbrandenburg) am Jul 1, 2020 um 2:26 PDT