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60 Motivierte spielen auf 11 Spielfeldern für ein Ziel

21. 04. 2021

Jetzt geht es so richtig los! Am 15. April erfolgte nach knapp dreimonatiger Aufwärmphase der Anpfiff zum FLB-Projekt „Geballte Nachwuchsentwicklung“. Matthias Reer, Jugendausschussvorsitzender des FLB, konnte mit Vicky Hansche, Vorsitzende Frauen- und Mädchenausschuss, und FLB-Cheftrainer Martin Eismann am Abend mehr als 60 Teilnehmer in der großen Eröffnungs-Videorunde begrüßen. „Wir wollen den Worten nun Taten folgen lassen, heute geht es los“, freute er sich auf die Zusammenarbeit mit den vielen Vertretern aus Brandenburgs Vereinen.

 

Diese waren Ende Februar neugierig einem Aufruf des Verbandes gefolgt. Darin hieß es: „Werdet ein Teil der Ideenwerkstatt zur ‚Geballten Nachwuchsentwicklung‘ in Brandenburg! Unser Anspruch ist es, unsere Brandenburger Spieler*innen und deren Vereine zu stärken und weiterzuentwickeln. Um das zu erreichen, gibt es viele Stellschrauben (u.a. Spielformen, Wettbewerbsstrukturen, Vereinsentwicklung). Diese Stellschrauben gilt es in allen Altersklassen zu finden und optimal aufeinander abzustimmen.

 

Wir wollen mit Euch neue Wege gehen und suchen motivierte Mitstreiter für unsere Ideenwerkstatt. Für die vielseitigen Arbeitsfelder sind alle herzlich willkommen, egal, ob ihr A-Jugend-Trainer*in, D-Jugend-Betreuer*in, Elternteil, Vereinsfunktionär*in oder aber auch (Jugend-) Spieler*in seid. In einer Auftaktvideokonferenz werden wir Euch unsere Vision vorstellen und mit Euren ersten Ideen, Meinungen und Erfahrungen die Handlungsfelder von der Basis bis zur Spitze über alle Altersklassen hinweg schärfen.“

 

Sage und schreibe 150 Teilnehmer verfolgten die bei- den informativen Videokonferenzen am 9. und 10. März, bei denen die Initiatoren erste Ziele und die damit verbundenen Herausforderungen vorstellten.

 

Eine „Geballte Nachwuchsentwicklung“ hat sich die Arbeitsgruppe des Verbandes in Abstimmung mit den Jugendausschussvorsitzenden der Kreise auf die Fahnen geschrieben – die Macher an der Basis, die Übungsleiter, Eltern oder auch Funktionäre der Kreise sollen mit einbezogen werden, wenn es um eine positive Entwicklung in den Bereichen des Nachwuchsfußballs geht. Dies funktioniert nur, wenn die Bereiche Kinderfußball, Großfeld, Qualifizierung, Vereinsentwicklung, Kommunikation und auch das DFBnet miteingeschlossen werden und deshalb spiegelten sich die ersten Unterteilungen auch in den Arbeitsgruppen wider ...

 

Der Versand einer Umfrage an alle Teilnehmer war der nächste Schritt: Mit ihrer Antwort bekundeten die wirklich Interessierten: „Ja, ich bin dabei und möchte aktiv in der AG X, Y mitarbeiten.“ Und die Resonanz hier war überwältigend: So überwältigend, dass aus sieben geplanten Arbeitsgruppen elf wurden. Zwei Themenfelder werden nun von jeweils mehreren Gruppen beackert ... Großen Zulauf hatte der Kinderfußball, hier wurden vier Gruppen gebildet und auch im Bereich der Qualifizierung gab es viele Interessenten.

 

Wirklich etwas anschieben, gemeinsam Prozesse voranbringen und Entwicklungen begleiten – das wollen nun alle, die an Bord sind.

 

Warum jetzt? Weil die Zeit reif und momentan vorhanden sei, so die Antwort von FLB-Cheftrainer Martin Eismann, der weiß, dass das eigentliche Tagesgeschäft fehlt. Er betonte am 15. April noch einmal die große Chance, die er in dem Projekt sieht: „Hier ist ‚Schwarmwissen‘ gefragt. Lasst eure Ideen sprudeln. Wir wollen besseren Fußball in Brandenburg haben!“, motivierte er alle Mitstreiter. Mit seiner Arbeitsgruppe zum D- und E-Junioren Landesspielbetrieb hatte er terminbedingt den Prototypen der Arbeitsgruppen zum Laufen gebracht, dieser Vorlauf kann nun allen anderen zugutekommen, erste Arbeitsmittel stehen bereits auf der gemeinsamen virtuellen Plattform zur Verfügung. Hier wird auch künftig an Ideen und Dokumenten gearbeitet, wer- den Treffen so lange stattfinden, wie es pandemiebedingt nötig sein wird. Los ging es mit einem ersten Kennenlernen und Austausch noch am gleichen Abend.      

 

Bild zur Meldung: 60 Motivierte spielen auf 11 Spielfeldern für ein Ziel

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