Fussball-Landesverband Brandenburg e.V.

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Fair-Play-Auszeichnung

Am Abend des 20. November zeichnete FLB-Pärsident Jens Kaden gemeinsam mit Dirk Engler, stellvertretendes Vorstandsnmitglied der Sparkasse Spree-Neiße, die fairste Mannschaft aller Mannschaften des Landesspielbetriebs der zurückliegenden Saison 2017/18 aus.

Lesen Sie hier die entsprechende Pressemitteilung des FLB.

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Werte des Sports missachtet

Das Viertelfinalspiel im AOK-Landespokal Brandenburg zwischen dem Ludwigsfelder FC und dem FSV 63 Luckenwalde am vergangenen Sonnabend, 17. November 2018, nutzten Zuschauer des gastgebenden Vereins für offenbar verbale Beleidigungen des Trainers sowie des Funktionsteams der Gäste.

Diese waren entsprechend einer Stellungnahme des FSV 63 Luckenwalde nicht nur unsportlich, sondern auch diskriminierend und antisemitisch. Die Stellungnahme liegt dem Fußball-Landesverband Brandenburg (FLB) schriftlich vor.

Bereits in der Pressekonferenz nach dem Spiel hatte sich Gästetrainer Jan Kistenmacher mit seiner persönlichen Meinung zu den antisemitischen Aussprüchen der Zuschauer geäußert. Sein Trainerkollege Volker Löbenberg und dessen Verein, der Ludwigsfelder FC, haben sich ebenso deutlich von diesen Äußerungen distanziert.

Der Fußball-Landesverband Brandenburg verurteilt diese Vorfälle ganz klar und wird diesen Vorfall einer Aufarbeitung zuführen. Die Vorkommnisse wurden während der Präsidiumssitzung am 19. November 2018 besprochen. Zur Aufklärung dieser Vorkommnisse wird ein entsprechender Antrag seitens des Verbandes an das Sportgericht gestellt.

„Jede Form von Gewalt, Diskriminierung, Antisemitismus und Extremismus hat nicht nur in unserer Gesellschaft, sondern auch auf den Fußballplätzen nichts zu suchen. Der Fußball-Landesverband distanziert sich von solchen Vorfällen und stellt sich diesen stets entgegen, da sie nicht unseren demokratischen Grundwerten und dem Fair Play entsprechen. Es wird nunmehr Aufgabe der Sportgerichtsbarkeit sein, den vorliegenden Fall aufzuklären“, macht Jens Kaden, Präsident des FLB, deutlich.

2019: Amateurfußballkongress in Kassel

Im kommenden Februar richtet der DFB einen Amateutrfußballkongress in Kassel aus.
Vom 22. bis 24. Februar 2019 widmen sich Teilnehmer aus allen Landesverbänden den aktuellen und künftigen Herausforderungen des Vereinsfußballs im Amateurbereich. Im direkten Austausch zwischen Vertretern und Vertreterinnen des DFB, der Regional- und Landesverbände sowie von Kreisen und Vereinen aus ganz Deutschland sollen gemeinsam Lösungen und Handlungsempfehlungen zur Stabilisierung und Stärkung der Basis erarbeitet werden.

Bereits 2012 war der Amateurfußballkongress ein großer Erfolg, seine Ergebnisse werden seitdem durch Maßnahmen des Masterplans umgesetzt.  

Wie DFB-Präsident Reinhard Grindel und auch DFB-Vizepräsident Rainer Koch sieht auch FLB-Präsident Jens Kaden eine große Chance im Kongress: „Wir alle gemeinsam können die Zukunft des Amateurfußballs mitgestalten. Die intensive Auseinandersetzung mit den Ergebnissen des Kongresses von 2012 erleben die Vereine der Landesverbände durch vielfältige Maßnahmen des Masterplans – zum Beispiel die Vereinsdialoge oder auch das Schiedsrichter-Patensystem. Aber wer Zukunft gestalten will, muss sich den Herausforderungen der Zeit stellen. Dabei gilt es, die oft völlig unterschiedlichen Interessen und Wünsche der Clubs und der Verbände aufzunehmen, zu bündeln und gemeinsame Schwerpunkte zu finden.“

Die aktuelle Pressemitteilung dazu finden Sie hier zum Download.

Informationen zum 8. Ordentlichen Verbandstag

Cottbus, 27.9.2018.

Bezugnehmend auf die Kritik eines Verbandstags-Delegierten aus dem Fußballkreis Havelland seien einige Anmerkungen aus Sicht des Verbandes gestattet.

Zum angeblichen Gewinn von 74.000 Euro wollen wir im Detail nicht den Ausführungen des Schatzmeisters zum Verbandstag vorgreifen, weisen aber darauf hin, dass er diesen Punkt allen Delegierten transparent schildern wird.

Dass der Schein trügerisch sein kann, beweist allein die Tatsache, dass die Existenzsicherung des Verbandes bislang nur durch DFB-Zuschüsse möglich ist. Wie den Delegiertenunterlagen ebenfalls zu entnehmen ist, betrugen diese Zuwendungen im Haushaltsjahr 2017 über 300.000 Euro. Neben Mecklenburg-Vorpommern ist der FLB der einzige Verband im NOFV, der nicht von Spielabgaben aus 1.und 2. Bundesliga profitiert. Trotz der Erhöhungsvorschläge wird sich der FLB mit seinen Beiträgen auch weiterhin im unterdurchschnittlichen Bereich des NOFV und des DFB bewegen.

Der FLB zahlt jährlich über 85.000 Euro an die DFB GmbH, damit sowohl der Verband als auch die Vereine die DFBnet-Applikationen nutzen können. Konkret profitieren alle Vereine zum Beispiel von Spielbericht online, Pass online und dem DFBnet Postfach. An diesen Kosten wurden die Vereine bislang nicht beteiligt.

Die Mitgliedsbeiträge des FLB wurden seit mehr als 20 Jahren konstant gehalten und nie angepasst. Die Beitragserhöhung dient der nachhaltigen Absicherung der Liquidität des Verbandes und betrifft ausschließlich den Frauen- und Männerspielbetrieb sowie die Schiedsrichter. Alle Juniorinnen und Junioren sind weiterhin beitragsfrei. Die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge und Passgebühren sind letztendlich auch dem geschuldet, dass sich die Ausgabenseite in den zurückliegenden Jahren ständig erhöht hat und nur durch Rücklagen ausgeglichen werden konnte.

Kein einziger Funktionär oder Ehrenamtler erhält neben den vorgeschriebenen Tagegeldern zusätzliche finanzielle Zuwendungen. Die Aufnahme der Ehrenamtspauschale in die Satzung ist
steuerrechtlich erforderlich.

Die Landesverbände des DFB sind schon immer indirekt an die Satzungen der FIFA und UEFA gebunden. Das sogenannte Wilhelmshaven-Urteil des Bundesgerichtshofs vom 20.9.2016 macht die direkte Aufnahme der FIFA- und UEFA-Statuten unumgänglich.

Der Verbandstag als höchstes Gremium des Verbandes kommt alle vier Jahre zusammen. In diesem Zeitraum erfolgen intensive Beratungen aller Funktionsträger von Basis bis Verbandsspitze. Die Ergebnisse in Form von Satzungs- und Ordnungsänderungen werden den Delegierten im Vorfeld rechtzeitig zugestellt, so dass jeder Fußballkreis und auch die Ausschüsse mit ihren Delegierten das Antragspaket beraten können. Zu inhaltlichen Fragen können sich die Vereine stets an ihre Kreise oder die Verbandsgeschäftsstelle wenden.

Anne Engel, Geschäftsführerin

Ansprechpartner für Medien:

Silke Wentingmann-Kovarik

Kontakt:

E-Mail - Silke Wentingmann-Kovarik@flb.de

Telefon - 0355 4310270

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