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27.05.2019
U12-Juniorinnen beenden Saison als Vierter beim Länderpokal

 

Für Verbandstrainerin Sabine Seidel und ihr Trainerteam Anne-Rose Lindner-Grütter und Cordula Busack, endete die U12-Landesauswahlsaison 2018/19 am 25. und 26. Mai 2019 mit dem 5. NOFV-Länderpokal in Brandenburg an der Havel. Nach zwei Siegen und drei Niederlagen sowie 8:4 Toren bedeutet dies am Ende Platz vier in der Tabelle.

Obwohl bestens vorbereitet fand das Brandenburger Team in der Auftaktpartie gegen die Auswahl von Thüringen, welche am Ende punktgleich mit Berlin Zweiter wurde, nicht in das eigene Spiel. In der ersten Halbzeit kam sie zwar durch Einzelaktionen zu zwei Torabschlüssen, konnten diese aber nicht verwerten. Zehn Minuten vor Spielende, gespielt wurde 2 x 15 Minuten, nutzen Thüringen das passive Defensivverhalten zum 0:1 Endstand. Der Auftaktniederlage folgte gegen Sachsen ein 3:0-Erfolg. Hanna Bramburger brachte ihr Team in der 4. Minute in Führung, welche Jolien Franeck in der 12. auf 2:0 erhöhte. Nach Lucia Stritzkes Pfostentreffer (20.) kam das Team aus Sachsen gleich zu drei guten Torchancen binnen fünf Minuten. Zum Glück überstand das Brandenburger Team diese Phase schadlos. Janita Kramer erzielte in der 28. Minute den Endstand, nachdem sich Elena Frieden mit großem Einsatz den Ball erkämpfte und für Kramer „auflegte“. Leider fehlten im dritten und letzten Turnierspiel des Tages gegen Sachsen-Anhalt die letzte Konsequenz in der Defensive. Erst klärte Keeperin Celine Bunde stark gegen Sachsen-Anhalts Stürmerin, dann war sie aber machtlos, als Sachsen-Anhalts Stürmerin eine Minute später frei vor ihr auftauchte und zum 0:1 einnetzte (2.). Brandenburgs Talente engagiert und bemüht, doch im Abschluss nicht zwingend genug oder ohne Fortune – Alina Gnädig, Jolien Franeck und Hanna Bramburger. Sachsen-Anhalt scheiterte dann wieder an Keeperin Bunde und am Torpfosten. Leider erhöhte Sachsen-Anhalt zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff nach einer Ecke auf 0:2 – faktisch ohne Gegenwehr (16.). In der Folge ein Spiel auf ein Tor, Brandenburg drückte und erspielte sich gute Einschussmöglichkeiten. Aber erst in der 22. Minute beförderte Lucia Stritzke ihren Schuss aus halblinker Position unhaltbar in den Winkel. Mehr als zum 1:2-Anschlusstreffer reichte es dann aber nicht mehr, da die Brandenburger Schüsse alle erfolgreich abgewehrt wurden.

Mit einer guten konzentrierten Leistung sowie 4:0-Erfolg über Mecklenburg-Vorpommern begann der zweite Turniertag perfekt. Mit großer Lauffreude wurde das Team von der Ostsee, welches lediglich in der zweiten Halbzeit zu zwei guten Torchancen kam, unter Druck gesetzt und bereits nach vier Minuten schoss Hanna Bramburger zur Führung ein. Zwei Minuten später erhöhte Mira Tietz auf 2:0. Auch nach dem Seitenwechsel setzte Brandenburg das druckvolle Spiel fort. Nach Treffern von Jolien Franeck (21.) sowie Elena Frieden (28.) endete das Spiel 4:0. Gegen den neuen und alten Länderpokalsieger Berlin geriet das Brandenburger Team von Beginn an unter Druck. Keeperin Celine Bunde lenkte einen scharfen Schuss mit einer tollen Reaktion gerade noch aus um den Pfosten – das war stark von Berlins Stürmerin und Brandenburgs Keeperin (2.). Zur Verwunderung beider Trainer entschied der Unparteiische auf Neunmeter, wegen vermeintlichen Foulspiels, das auch noch außerhalb des Strafraumes war. Berlins Stürmerin verwertete den „Matchball“ eiskalt. Brandenburg warf nun alles nach vorn, doch bei den beiden Torabschlüssen in der ersten Halbzeit blieben sie ohne Erfolg. Dies sollte sich bei größtem Einsatz auch bis zum Abpfiff nicht mehr ändern. Auf beiden Seiten klatschte das Spielgerät noch jeweils einmal an die Querlatte. Es blieb bis zum Abpfiff, bei lautstarker Unterstützung aller Brandenburger Eltern, dramatisch spannend und am Ende beim 0:1 für Berlin.

Fazit Sabine Seidel: Schade, dass sich das Team nicht für die Zusammenarbeit und den Trainingsfleiß in den letzten Monaten mit einer Medaille belohnen konnte. Sehr zufrieden war ich am zweiten Turniertag mit der Moral und dem kämpferischen Einsatz. Allerdings kann man ohne Tore keine Spiele gewinnen, auch wenn es gegen Berlin mehr als unglücklich war. Für die Spielerinnen war es ein weiterer Schritt in ihrer Entwicklung.

Ein großes Dankeschön gilt den Eltern für die Unterstützung ihrer Kinder sowie Vereins- und DFB-Stützpunkttrainerin für die Zusammenarbeit in den letzten 10 Monaten, aber natürlich unserer Torwarttrainerin Cordula Busack sowie den Co-Trainerinnen Anne-Rose Lindner-Grütter, Britta Schlüter, Anke Steinecke und Teambetreuerin Elfie Wutke.

für die U12 spielten: Anika Bramburger, Hanna Bramburger (beide Goyatzer SV), Celine Bunde, Elena Frieden, Jolien Franeck, Nele Riesler (alle 1. FFC Turbine Potsdam), Alina Gnädig (SG 1922 Töplitz), Janita Kramer (SG Sielow), Hanna Lohne (RSV Eintracht 1949 Teltow), Sophie Peesch (SV Teupitz/Groß Köris), Jolina Pfeiler (SV Victoria Seelow), Nele Poschmann ( SG Zehlendorf/Zühlsdorf), Lucia Stritzke (BSC Preußen 07), Mira Tietz (FSV Brieske Senftenberg)

 

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