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08.03.2019
Runder Tisch beim FC Energie Cottbus

Zum zweiten Mal hatte der FC Energie Cottbus zum „Runden Tisch für Vielfalt“ eingeladen, zum zweiten Mal war auch der FLB vertreten. Präsident Jens Kaden und Geschäftsführerin Anne Engel gehörten zu den mehr als 40 Teilnehmern der Zusammenkunft am Abend des 6. März 2019 im Stadion der Freundschaft, die einem Austausch aller Netzwerkpartner dienen sollte. Immer das Ziel im Blick: Der FC Energie Cottbus bekennt sich für Vielfalt und Toleranz, stellt sich klar gegen jegliche Formen von Extremismus, Rassismus und Gewalt... Vor einem Jahr, beim ersten Runden Tisch, hatten sich alle Teilnehmer dazu bekannt, den Verein zu unterstützen. Nun sollte es an die Fortsetzung gehen, ein Abgleich geliefert und die aktuelle Sachlage erörtert werden. „Wir sind bereit den Kampf aufzunehmen und wollen friedliche Spiel im Stadion“, betonte Matthias Auth, Verwaltungsratsvorsitzender des FC Energie Cottbus. Er gab einen Rückblick des letzten Jahres, verwies unter anderem auf die Unterstützung des Projekts „Cottbus ist bunt“ und führte die Unterzeichnung der Cottbuser Erklärung an. Gleichzeitig warb er um Verständnis: Die Umsetzung der Maßnahmen brauche Zeit! In Sachen Zertifizierung des Sicherheitsmanagements des Vereins gemeinsam mit DFB und DEKRA konnte Matthias Auth mit der geplante Zertifizierung im September 2019 einen Ausblick geben. Das Zertifikat wird dann für drei Jahre gelten. Als weiteren wichtigen Schritt bezeichnet der Verein eine Stellenausschreibung für einen „Beauftragten für Vielfalt und Toleranz“. Mit ihm erhofft sich der Drittligist vor allem eine Koordinierung von präventiven und gewaltpräventiven Projekten unter der Prämisse „Vielfalt und Toleranz“. Zudem soll der Beauftragte im Bereich der externen Kommunikation mit verschiedenen Netzwerkpartnern und Bündnissen, der themenbezogenen Fanarbeit und der internen Kommunikation im Verein selbst betraut werden. In die Offensive will man auch mit Projekttagen an Schulen gehen. So könne man sich Workshops mit „Vermittlung von Werten des Sports“ wie zum Beispiel Teamfähigkeit, Akzeptanz der Anderen und auch Workshops in Verbindung mit sportlichem Teil – Spieler, Trainer des FCE – vorstellen, um diese Werte zu stärken. Dr. Marita Müller, BTU Cottbus, vertrat das Bündnis „Cottbus ist bunt“, und stellte klar: „Man darf ,denen‘ keinen Raum lassen... und wir dürfen eine mediale Verzerrung nicht zulassen“. Denn Cottbus könne auch anders: Ein Bekenntnis zu Werten der Vielfalt und Toleranz wird ein bunter Linienbus sein, der in Kürze für ein Jahr auf den Straßen der Stadt unterwegs ist. Finanziert wurde dieser bunte Bus aus den Töpfen der BTU, LEAG, CTK und des FC Energie Cottbus. „Solche konkreten Aktivitäten sind das, was wir uns als Landesverband wünschen und auch tatkräftig unterstützen können“, sagte FLB-Präsident Jens Kaden nach dem Treffen und schließt damit an das Versprechen an, das sein Vorgänger Siegfried Kirschen bei der Auftaktrunde im vergangenen Jahr gegeben hatte: „Mit uns können Sie rechnen!“  

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