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21.05.2018
FC Energie Cottbus ist Landespokalsieger

Finaltag der Amateure in Brandenburg: 9.012 Zuschauer freuten sich auf das Finale im AOK-Landespokal Brandenburg zwischen dem SV Babelsberg 03  und dem FC Energie Cottbus, das am Pfingstmontag 17 Uhr im Karl-Liebknecht-Stadion angepfiffen wurde. Gemeinsam erlebten die Fans  beider Clubs eine friedliche erste Halbzeit, die wenige spielerische Höhepunkte zu bieten hatte. Davon konnten sich auch zahlreiche Ehrengäste - darunter Ministerpräsident Dietmar Woidke, sowie die Oberbürgermeister Jann Jakobs und Holger Kelch und Daniela Teichert, Mitglied des Vorstands der AOK Nordost-Die Gesundheitskasse, überzeugen.

Schiedsrichter Jan Seidel und seine Assistenten ließen sich von „Nickligkeiten“ wenig beeindrucken und blieben ihrer klaren Linie auf beiden Seiten treu. 

Nicht so ein Teil Fans im  Babelsberger Block, die kurz nach Anpfiff der 2. Hälfte versuchten, mit Bengalos zu beeindrucken. Ohne Erfolg, nach kurzer Unterbrechung lief die Partie weiter. FC Energie Cottbus gelangte besser ins Spiel und belohnte sich nach mehreren Chancen in der 85. Minute mit einem Treffer, erfolgreich war der in der 68. Minute eingewechselte Kevin Weidlich.

Dieses Tor genügte dem FC Energie Cottbus zum Sieg im Wettbewerb um den AOK- Landespokal Brandenburg und die damit verbundenene Qualifikation für den DFB-Pokal. 

Wermutstropfen nach dem Spiel: Vermummte im Babelsberger Block blieben nicht fair und warfen vor Beginn der Ehrungszeremonie Böller und zum Teil Bengalos in Richtung Cottbuser Block und auf das Spielfeld, so dass auch Ordner in Gefahr gebracht wurden.

Gemeinsam entschieden die beteiligten Mannschaften und der Verband, im Sinne der Sicherheit aller Beteiligten auf eine Siegerehrung zu verzichten.

In der anschließenden Pressekonferenz spielte der sportliche Erfolg des Siegers eher eine Nebenrolle, vielmehr zeigten sich sowohl FLB-Präsident Siegfried Kirschen als auch Almedin Civa sprachlos und betroffen vom Geschehen. Während Siegfried Kirschen die wunderbare Atmosphäre lobte und es bedauerte dass dann die Finalisten um ihre verdiente Ehrung gebracht wurden, entschuldigte sich Almedin Civa und sagte in Richtung „Pelé“ Wollitz: „Es war ein trauriger Saisonabschluss... ich schäme mich. Wir haben es unserem Gegner nicht gestattet, den Pokal entgegenzunehmen.“ Gefeiert hätten die Sieger heute nicht, stellte Claus-Dieter Wollitz klar, Priorität habe nun zuerst die Relegation.

Die Frage nach der Konsequenz nach diesen Vorfällen, die Almedin Civa  in die Runde der versammelten Journalisten stellte, bleibt offen. Klar ist, dass Vereine und Verbände bei dieser Arbeit nicht allein gelassen werden dürfen.

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