Fussball-Landesverband Brandenburg e.V.

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15.04.2013
Wir brauchen euch!
... sagt das fußballkulturkollektiv

Das fussballkulturkollektiv - eine Zusammenschluss aktiver Fans des Vereins SV Babelsberg 03 - plant im Rahmen des Freundschaftsspiel zwischen dem SV Babelsberg 03 und dem FC United of Manchester am 31. Mai 2013 ein kulturelles Rahmenprogramm.

Als Kooperationspartner für die Veranstaltungen, stehen neben dem SV Babelsberg 03, dem Fanprojekt Babelsberg, dem Kulturstandort freiLand auch das Thalia Filmtheater in Babelsberg zur Seite. Noch werden weitere Unterstützer gesucht. Wer mitmachen möchte, der Spendenaufruf im Anhang gibt weitere Informationen...

12.04.2013
Julius Hirsch Preis 2013 ausgeschrieben – Jetzt bewerben!

Noch bis zum 30. Juni 2013 läuft die Ausschreibung für den Julius Hirsch Preis des Deutschen Fußball-Bundes 2013. Bewerben können sich Vereine, Initiativen und Einzelpersonen, die sich im Zeitraum von Juli 2012 bis Juni 2013 im Zusammenhang mit dem Fußball in besonderem Maße für Toleranz und Respekt, für Demokratie und Menschenrechte sowie gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus eingesetzt haben. Ausgezeichnet werden sowohl zeitlich befristete Aktionen als auch unbefristete Projekte.
Mit der Stiftung des Julius Hirsch Preises erinnert der Deutsche Fußball-Bund an den 1943 in Auschwitz ermordeten deutschen Nationalspieler jüdischen Glaubens. Der schnelle und torgefährliche Angriffsspieler gehörte vor dem ersten Weltkrieg zu den populärsten Fußballern Deutschlands und wurde 1910 mit der dem Karlsruher FV und 1914 mit der Spielvereinigung Fürth Deutscher Meister. Julius Hirsch steht stellvertretend für viele bedeutende jüdische Spieler, Trainer und Funktionäre, die den deutschen Fußball maßgeblich geprägt haben.

Die Bewerbungsfrist des mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Julius Hirsch Preises endet am 30. Juni 2013. Die drei Sieger werden am Rande eines Länderspiels der Nationalmannschaft feierlich ausgezeichnet. Darüber hinaus gibt es für die Bewerber weitere attraktive Sachpreise zu gewinnen.
Zum Bewerbungsformular:

10.04.2013
Offener Brief von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach

Mit Blick auf den bevorstehenden NSU-Prozess hat sich DFB-Präsident Wolfgang Niersbach heute in einem Offenen Brief an die rund 26.000 Fußballvereine in Deutschland gewandt. Anbei das Schreiben:

22.03.2013
Kristall-Fußball für Sport- und Bildungszentrum Lindow
Hier fühlen sich Sportler wohl

"Ihr Team ist für den Sport in Brandenburg da!", so begründete FLB-Präsident Siegfried Kirschen vor 50 Gästen, darunter LSB-Präsident Wolfgang Neubert und DFB-Vizepräsident Rainer Milkoreit, kurz und knapp die Auszeichnung des Sport- und Bildungszentrums Lindow mit dem Kristall-Fußball.
Am Abend des 21. März wurde das Sport- und Bildungszentrum Lindow mit dieser höchste Auszeichnung des Fußball-Landesverbandes Brandenburg geehrt. Diese wird einmal im Jahr an aktive Förderer des Fußballsports vergeben. Bilder von der Ehrung finden Sie per Klick:

Der FLB zeichnete die Einrichtung des LSB für die kontinuierliche und besondere Unterstützung bei der Durchführung von Maßnahmen der Landesauswahlmannschaften und Schulungsveranstaltungen im Schiedsrichter- und Trainerwesen aus.
FLB Präsident Siegfried Kirschen überreichte die Auszeichnung an den Geschäftsführer der Einrichtung Hans-Jürgen Noack, der sich für sein Team über die lobenden Worte des Laudators freute. Schließlich fühlen sich die Fußballer hier so wohl, weil die perfekten Trainingsbedingungen optimal ergänzt werden durch den Service und die Freundlichkeit aller Mitarbeiter des Zentrums. Dieses würdigte Siegfried Kirschen übrigens als eines für den Spitzen- und den Breitensport!

14.03.2013
Ein Titel für Neutrebbin
E-Juniorinnen-Hallenlandesmeisterschaft ist Geschichte

Die Finalrunde der Hallenlandesmeisterschaft der E-Juniorinnen fand am 10. März in Bad Freienwalde statt. Acht Mannschaften ermittelten zunächst ihre Gruppensieger, anschließend im Kreuzvergleich in den Halbfinals die Teilnehmer des Endspiels. Die Entscheidung um den Titel musste zwischen den Mannschaften des KSC Neutrebbin I sowie FC Borussia Belzig 1913 fallen. Ein 1:0-Sieg reichte den Neutrebbinerinnen zur Goldmedaille, auch die beste Torschützin des Turniers gehört dem Siegerteam an. Ein Dank gilt den Organisatoren in Bad Freienwalde für einen reibungslosen Ablauf sowie dem KSC Neutrebbin, der nach der Absage der SG Sieversdorf kurzfristig bereit war, mit einer zweiten Mannschaft teilzunehmen.

11.03.2013
Im Abseits und der Weg heraus zurück ins Leben

Zehn Jahre lang spielte Stefanie bis zu ihrem 19. Lebensjahr Mädchen- beziehungsweise Frauenfußball. Davon fünf Jahre beim HSV in der ersten und zweiten Mannschaft.
Am 14. Oktober 2006 erlitt Steffi einen hypoxischen Hirnschaden infolge Reanimation nach Herzstillstand (Sekundentot). Steffi ist jetzt wieder auf dem Weg der Besserung. Sie läuft mit Unterstützung!! Und sie möchte natürlich wieder Fußball spielen.
Ihr Vater hat ihre Geschichte in einem Buch aufgeschrieben. Auch, um mit dem Verkauf des Buches einige Therapien bezahlen zu können, die der Tochter helfen, weitere Fortschritte zu machen.

Zum Inhalt schreibt Hans-W. Vogelwiesche:
Im Abseits!-- Jedes Jahr erleiden in Deutschland ca. 240000 Menschen eine Schädel-Hirnverletzung. Von diesen Betroffenen sind etwa die Hälfte unter 25 Jahre alt. Dies ist die Erzählung einer jungen Frau, die klinisch tot, sich wieder zurück ins Leben kämpfte. Am 14.10.2006, fiel unsere Tochter Stefanie, während sie mit ihrer Mutter frühstückte, tot vom Stuhl. Sie war zu diesem Zeitpunkt 19 Jahre alt! Stefanie spielte zehn Jahre Vereinsfußball. Unter anderem beim HSV. Sie war durchtrainiert und gesund. Die Herzmuskelentzündung ereilte sie aus dem Nichts. Der sogenannte Sekundentot. Bis der Notarzt bei unserer Tochter helfend eingreifen konnte, hatte die Mutter Laienreanimation, sprich Herzdruckmassage durchgeführt und Luft gegeben. Doch trotz der schnellen Hilfe wurde bei der Tochter, ein schwerer hypoxischer Hirnschaden diagnostiziert. Der Kampf zurück ins Leben begann! Steffis Traum ist es, irgendwann wieder auf dem Fußballplatz zu stehen!

11.03.2013
Frauenfußball und seine Wertigkeit in Ost und West
Nachtboulevard & Potsdamer Köpfe - Einladung zu einem Vortrag

Frauenfußball zwischen Ost und West« In Tangermünde waren die Knäckebrotbäckerinnen schon Anfang der 1970er Jahre dem runden Leder verfallen, und 1976 lief eine Ostberliner Auswahl vor 60.000 Zuschauer in Polen auf. Doch wie entwickelte sich der Frauen- bzw. Damenfußball bis heute?
Standen beispielsweise die Frauen in der DDR anfänglich genauso im Abseits wie die Fußballerinnen in der Bundesrepublik?
Diesen und anderen Frage geht die Potsdamer Sporthistorikerin Carina Sophia Linne in ihrem Vortrag nach, der am 18. April, 19.30 Uhr im Hans-Otto-Theater in Potsdam statt findet.

Der Eintritt beträgt 3 €, ermäßigt 2 €. Eine Veranstaltung in Kooperation mit ProWissen-Potsdam.de Nähere Informationen auch hier:

11.03.2013
Dem kleinen und dem großen Sport verbunden
Georg Zielonkowski mit FLB-Medienpreis geehrt

Zum 6. Mal vergibt der FLB in diesem Jahr den Medienpreis. Kriterium für diese Auszeichnung ist die kontinuierliche und auf gewisse Weise außergewöhnliche Sportberichterstattung speziell über den Fußball.
Preisträger des Jahres 2012 ist der Cottbuser Georg Zielonkowski, der mit seiner Arbeit als freiberuflicher Journalist bereits seit Jahren das Fußballgeschehen der Region in all seinen Facetten widerspiegelt. Dabei beleuchtet er die Amateure in den kleinen Vereinen genauso wie die Profis vom FC Energie Cottbus. Mit beiden Seiten herrscht eine besondere Verbundenheit: Im Stadion der Freundschaft begeisterte er 22 Jahre als Stadionsprecher, sein Herzblut hat er darüber hinaus an die SG Sielow verloren.
Der kleine Sport in und um Cottbus, der ist es, den er als persönlich und volksnah schätzt. Auch wenn Georg Zielonkowski bald in seinen beruflichen Vorruhestand geht, den Lesern der lokalen Presse und den Rundfunkhörern wird er weiterhin das Sportgeschehen der Region nahe bringen.

20.12.2013
Werden auch Sie Lebensretter!
Herz-Lungen-Wiederbelebungskurse für Fußballer in der Geschäftsstelle des FLB

Es ist ein Szenario, das man sich nicht gern vorstellen mag: Während eines Fußballspiels bricht plötzlich ein Kicker zusammen und stirbt vor den Augen seiner Mitspieler. Die Diagnose: Plötzlicher Herztod. Der Auslöser ist eine zum Kreislaufstillstand führende Herzrhytmusstörung, die in der Regel nur durch Elektroschocks beendet werden kann.
Wird die Zeit bis zur Anwendung der Elektroschocks durch den Notarzt nicht durch eine fachgerechte Herzdruckmassage überbrückt, ist ein Hirntod nach wenigen Minuten unausweichlich.
Aber könnten Sie helfen? Wüssten Sie sofort was zu tun ist? Ganz ehrlich, so ein 1.-Hilfe-Kurs ist bei vielen schon Jahre her, eine Auffrischung gab es nicht - und so überwiegt doch eher die Angst etwas falsch zu machen. Aber Zögern ist in solch einer Situation fehl am Platz. "Sie können nichts falsch machen, außer dass Sie nichts tun!", erklärte Lehrgangsleiter Renè Langner den Kursteilnehmern in Cottbus.

Folgendes Ereignis gab einen Denkanstoß: Der Kardiologe Dr. Hartmut von Ameln und Lothar Balz haben diese Situation bereits erleben müssen. „Wir hatten ein Pokalspiel der Über-50-Jährigen, berichtet Balz, der viele Jahre als Marktleiter im Einzelhandel gearbeitet hat. „Mitte der zweiten Halbzeit bin ich urplötzlich umgekippt“. Gegenspieler Hartmut von Ameln reagierte schnell: „Mir war gleich klar, dass Balz einen Kreislaufstillstand hatte und ich begann sofort mit der Herzdruckmassage.“ Gut 20 Minuten pumpte von Ameln, bis endlich der Notarzt mit dem Defibrillator eintraf. Bleibende Schäden trug Lothar Balz nicht davon. Hartmut von Ameln darf sich jetzt offiziell „Lebensretter“ nennen.
So couragiert handeln kann meist nur, wer sich solche Situation verdeutlicht hat. Sein Wissen um Erste Hilfe aufzufrischen kann Leben retten.

Mit dem Projekt „Lebensretter auf dem Fußballplatz“ wenden sich die AOK Nordost und der Fußball Landesverband Brandenburg deshalb an aktive Sportler und bieten ihnen Herz-Lungen-Wiederbelebung-Kurse an. Die Kosten übernimmt die AOK Nordost, die Zahl der Teilnehmer soll 15 nicht überschreiten.
Werden auch Sie Lebensretter!
Möchten Sie in Ihrem Verein einen solchen Kurs durchführen, wenden Sie sich an den Fußball-Landesverband Brandenburg - anmelden können Sie sich telefonisch unter 0355 4310220 oder auch per E-Mail. Die eigens eingerichtete Homepage hält zudem interessante Informationen bereit.

09.03.2013
Sport für Toleranz, gegen Gewalt
Kooperation zwischen LSB und FLB verlängert / Zusammenarbeit jetzt auch mit dem FC Energie Cottbus

Der LSB Brandenburg und der FLB haben die Weiterführung ihrer Kooperation zur Stärkung demokratischer Handlungskompetenzen sowie zur Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements im Sport vereinbart und dabei mit dem FC Energie Cottbus einen neuen Partner mit an Bord. Das Cottbuser Stadion der Freundschaft bot deshalb in der Halbzeitpause des Zweitliga-Derbys FC Energie Cottbus gegen 1. FC Union Berlin am 9. März 2013 mehr als eine gute Kulisse, um die Verlängerung dieser Vereinbarung im Beisein der Präsidenten Wolfgang Neubert (LSB), Siegfried Kirschen (FLB), FCE-Präsidiumsmitglied Prof. Dr. Gundolf Pahn und Sportministerin Dr. Martina Münch zu verkünden. Rechtsextreme Tendenzen unter den Anhängern will man nicht tolerieren, auch deshalb setzt der Verein mit seinem Einstieg in die Kooperation ein weiteres deutliches Zeichen.

Die Vertragspartner haben die Zusammenarbeit im Projekt „BeratenBewegen – DRAN BLEIBEN“ beschlossen mit dem Ziel, den organisierten Sport im Land Brandenburg in der Positionierung gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus weiter zu stärken. Gemeinsame Aktionen sowie die Beratung und Begleitung von Fußballvereinen bei Konflikten und im Umgang mit diskriminierenden und rassistischen Vorfällen werden Schwerpunkte der künftigen Kooperation des FLB mit der Brandenburgischen Sportjugend (BSJ) sein.

Sportministerin Dr. Martina Münch begrüßt die Zusammenarbeit im Projekt „BeratenBewegen – DRAN BLEIBEN“ ausdrücklich: „Ich freue mich über die Kooperation des LSB mit dem Fußball-Landesverband und FC Energie Cottbus. Sie setzen damit ein wichtiges Zeichen gegen Rechtsextremismus in der Stadt Cottbus und im ganzen Land. Fairness und Toleranz sind neben Teamgeist und Leistungsbereitschaft wesentliche Grundlagen des Fußballsports und unvereinbar mit rechtsextremistischen Anschauungen.“

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