Fussball-Landesverband Brandenburg e.V.

Home | News | Aktuelles
[ 1 | 100 | 110 | 120 | 130 | 140 | 150 | 151 | 152 | 153 | 154 | 155 | 156 | 157 | 158 | 159 | 160 | 162 ]

16.01.2008
Neuruppin rüstet sich zum Hallenmasters

Das Sportcenter Neuruppin ist am Freitag, 18. Januar, ab 18.00 Uhr Austragungsort des Brandenburg-Hallenmasters 2008. Teilnehmer sind die Regionalligisten SV Babelsberg 03 und FC Energie Cottbus II, Oberligist Ludwigsfelder FC, die Qualifikanten des Brandenburgliga-Masters SV Altlüdersdorf und FV Motor Eberswalde sowie Gastgeber MSV 1919 Neuruppin. Leider haben die übrigen Oberligisten SV Germania 90 Schöneiche und FSV Optik Rathenow ihre Teilnahme abgesagt.

14.01.2008
Termine Staffeltagungen

Verbandsliga:
26. Januar 2008, 10.00 Uhr, Oranienburger FC Eintracht
Landesliga Nord:
9. Februar 2008, 10.00 Uhr, FC 98 Hennigsdorf
Landesliga Süd:
8. Februar 2008, 19.00 Uhr, VfB Cottbus 97
Landesklasse Nord:
7. Februar 2008, 19.00 Uhr, 1. FV Eintracht Wandlitz
Landesklasse West:
9. Februar 2008, 10.00 Uhr, SV Eintracht Alt Ruppin
Landesklasse Mitte:
18. Januar 2008, 18.00 Uhr, FSV 63 Luckenwalde
Landesklasse Ost:
25. Januar, 19.00 Uhr, Fürstenwalde „Zum Ketschendorfer“
Landesklasse Süd:
8. Februar 2008, 18.00 Uhr, Drebkau, Gaststätte „Drei Kronen“
Frauen-Verbandsliga:
16. Februar 2008, 10.00 Uhr, Potsdam Waldstadt
Frauen Landesliga:
23. Februar 2008, 10.00 Uhr, Potsdam Waldstadt
Juniorinnen:
5. Januar 2008, 10.00 Uhr, Potsdam Waldstadt

14.01.2008
Sichtung & Vorbereitung
Brandenburgs U13-Mädchen bereiteten sich auf den NOFV-Ländervergleich vor

Die U13-Landesauswahl Brandenburgs begann mit der Vorbereitung auf den ersten U13-NOFV-Ländervergleich im Juni 2008 in Berlin.

Vom 7. bis 10. Januar 2008 führte der FLB unter der Leitung der Landestrainer Sabine Seidel und Mark Michalke an der Sportschule Lindow einen ersten Kaderlehrgang durch.

Leider sagten Stunden vor dem Lehrgangsbeginn gleich drei Spielerinnen verletzungs- bzw. krankheitsbedingt ihre Teilnahme ab. Dennoch war der Lehrgang ein voller Erfolg, auch aufgrund der sehr guten Unterstützung des Personals der Landessportschule Lindow. Dafür einen herzlichen Dank nach Lindow!
In der beigefügten pdf finden Sie die Auswahl- und Sichtungstermine der U13 bis Juni 2008.

Die U13 Brandenburgs

14.01.2008
Der Pott bleibt in Altlüdersdorf

Das Brandenburgliga-Masters ist Geschichte. In spannenden Begegnungen spielten die acht Turnierteilnehmer am Sonntag, 13. Januar, vor 300 Zuschauern in der Senftenberger Niederlausitzhalle ihren Sieger aus.
Resolut holte sich der SV Altlüdersdorf den Pokal des FLB und diesmal ganz: Denn dies war der dritte Titelgewinn in Folge! Finalgegner waren die Kicker vom FV Motor Eberswalde. Diese beiden Mannschaften werden auch am kommenden Freitag in Neuruppin beim Hallenmasters antreten. Den dritten Platz belegte die zweite Mannschaft von SV Babelsberg 03.

10.01.2008
Ordnungsänderungen

Der Beirat hat in seiner Sitzung am 22. Dezember 2007 in Zeuthen mehrere Ordnungsänderungen beschlossen, die zuvor im Vorstand unter Mitwirkung des Satzungsausschusses behandelt worden waren. Insbesondere handelt es sich um Änderungen der Spielordnung, die aus Beschlüssen des DFB-Bundestages 2007 resultieren. So wurden die Möglichkeiten festgeschrieben, Spielberechtigungen auf elektronischem Wege im DFBnet-Passprogramm zu beantragen und bei nicht vorliegendem Spielerpass am Spieltag das Spielrecht auch durch einen Ausdruck aus dem DFBnet bzw. eine Online-Überprüfung nachzuweisen. Die Einführung der 3. Liga zum neuen Spieljahr fand in den Vereinswechselbestimmungen ihren Niederschlag. Einzug in die Rechts- und Verfahrensordnung fand eine DFB-bedingte Änderung der Spielwertung nach dem Einsatz eines nicht spiel- oder einsatzberechtigten Spielers. Diese Änderungen, die SpO §§ 8 (1), 10a, 12 (1. 2)a), 15 sowie RuVO § 15 (5) betreffend, treten zum 1. Juli 2008 in Kraft.
Auf Grund von DFB-Vorgaben mussten in der Spielordnung auch Änderungen bzgl. der Spielberechtigung beim Vereinswechsel von Vertragsspielern vorgenommen und Erweiterungen in der Auf- und Abstiegsregelung im Falle von Insolvenz eingeordnet werden. Die bisherige Möglichkeit, offene Mitgliedsbeiträge beim Vereinswechsel anerkennen zu lassen, wurde revidiert. In der Jugendspielordnung wurden weitere Einzelfälle einer möglichen Freigabe jüngerer A-Junioren für den Männerspielbetrieb bei nicht vorhandener Spielmöglichkeit im eigenen Verein oder einem Verein der näheren Umgebung definiert. Auf Initiative des Spielausschusses wurde in die Spielordnung eine Regelung aufgenommen, die eine verbindliche fristgerechte Meldung am Pflichtspielbetrieb mittels Meldebogen unumstößlich festsetzt. In diesem Zusammenhang votierten die Beiratsmitglieder auch für eine Präzisierung der Verfahrensweise beim Verzicht auf ein Spielrecht in einer Leistungsklasse. Diese übrigen Änderungen treten mit Veröffentlichung in Kraft. Im Heft 1/08 der BFN sind alle Änderungen amtlich veröffentlicht. Unter downloads/Satzung sind sie in die vorhandenen Ordnungen eingepflegt worden.

Michael Hillmann, Geschäftsführer

09.01.2008
Nach der WM ist vor der WM
Interview zum Jahreswechsel mit dem FLB-Pärsidenten Siegfried Kirschen

Herr Präsident, gestatten Sie uns einen kurzen Rückblick: Wie viel ist 2007 vom viel zitierten „WM-Schwung“ aus dem Sommer 2006 übrig geblieben? Womit machte der Landesverband von sich reden?
Unsere Aufgabe war es, den Schwung mit vielfältigen Initiativen zu erhalten. Erfreut konnten wir registrieren, dass unser Mitgliederbestand weiter zugenommen hat und die Begeisterung für den Fußballsport nach wie vor enorm ist. Wir wissen aber auch, dass dies kein Selbstläufer ist, sondern dass wir uns für diesen Erfolg weiter engagieren müssen. Anfang des vergangenen Jahres haben wir in den mehr als 600 Grundschulen des Landes die Starterpakete des DFB mit Fußbällen und Leibchen, Postern und Stundenplänen verteilt und damit die Schulfußball-Offensive des DFB umgesetzt. Nahezu nahtlos schloss sich im Spätsommer die DFB-Vereinsoffensive an. Nicht zuletzt darf ich an die Einweihung unseres ersten DFB-Minispielfeldes im Land erinnern. An der Grundschule in Saarmund wurde das gemeinsame Engagement von Lehrern, Schülern, Eltern und Gemeinde mit der Vergabe des Referenzplatzes belohnt. Bis zum September 2008 werden weitere 19 solcher Minispielfelder in unserem Verbandsgebiet entstehen. An dieser Stelle ist es mir ein Bedürfnis, all denen zu danken, die in unterschiedlicher Funktion bei der Bewältigung all dieser populären aber auch sehr aufwändigen Aufgaben mitgearbeitet haben.

Nun sind dies hauptsächlich DFB-Aktionen, mit denen der Verband in Verbindung gebracht wird…
Natürlich, sie sind gemeinsam mit dem DFB entwickelt und dann durch uns umgesetzt worden. Weitere Projekte, wie die einheitliche Anwendung einer Vereinssoftware sowie der Vereinswettbewerb und Vereinsbesuche mit einem speziell dafür ausgerüsteten DFB-Mobil werden folgen.

Das erfordert engagierte Mitarbeiter und sicher auch ein Umdenken bei so Manchem…
Das ist richtig und deshalb müssen wir diese und alle anderen vor uns stehenden Aufgaben gut vorbereiten. Früher drehte sich fast alles nur um die Organisation des Spielbetriebes, heute sind Aufgaben dazu gekommen, an die damals noch niemand dachte und deshalb wird auch der ehrenamtliche Aufwand zunehmend größer. Wir werden in der Tat darüber nachdenken müssen, ob in einigen Kreisen hauptamtliche Geschäftsführer notwendig sind. Im Übrigen werde ich mich im nächsten Jahr monatlich einmal mit den Kreisvorsitzenden treffen. Dabei sollen Informationen ausgetauscht, einheitliche Standpunkte erarbeitet werden aber auch neue Ideen und Projekte allumfassend diskutiert werden.

Kommen wir von der Basis zum Spitzenfußball. Mit dem FC Energie Cottbus und Turbine Potsdam sind zwei Bundesligisten im FLB beheimatet. An beiden Standorten können wir auch stolz auf eine „Elite-Nachwuchsförderung“ verweisen. Bei der augenblicklichen Diskussion um die Erweiterung des Cottbuser Bundesliga-Kaders stellt sich allerdings die Frage: Bringt die Talentförderung nicht den gewünschten Erfolg oder warum gibt der Verein nicht dem eigenen Nachwuchs eine Chance, sich zu profilieren?
Diese Frage ist in der Tat von Interesse. Nach meinem Dafürhalten befindet man sich hier in der Situation, einerseits eine langfristige, auf der Nachwuchsarbeit basierende Entwicklung vollziehen zu müssen, andererseits den kurzfristigen Erfolg zu suchen, den man eher erfahrenen Spielern zutraut. Natürlich würde ich mir wünschen, wenn die Talente aus unserer „Eliteschule“ verstärkt Einsatzchancen bekämen. Denn nur der eigene Nachwuchs bietet auch die Chance, eine dauerhafte Position im bezahlten Fußball zu haben. So wie ich den neuen Trainer von Energie kennengelernt habe, weiß er das und wird die eigenen Nachwuchsspieler künftig sehr genau beurteilen. Am Ende entscheidet wie überall das Niveau der Leistung.

Neben Cottbus verfügt auch Frankfurt/Oder nach wie vor über eine Sportschule, an der junge Fußballer ausgebildet werden. Hat dieser Standort eine Zukunft?
Wir haben kürzlich eine Evaluierung vorgenommen und festgestellt, dass wir neben Cottbus, wo es keinerlei Abstriche geben soll, auch Frankfurt/Oder als Standort benötigen. Die hohe Anzahl an Talenten, insbesondere aus dem Osten unseres Landes, spricht einfach dafür. Im Übrigen kooperieren beide Schulen miteinander, so dass die besten Talente aus Frankfurt/Oder nach der 10. Klasse nach Cottbus wechseln werden. Ich bin deshalb guter Dinge, dass der Landessportbund unseren Argumenten folgen und eine langfristige Perspektive für die Sportschule Frankfurt/Oder im Fußball sichern wird. Ohne Fußball kann ich mir die Schule einfach nicht vorstellen.

Der Frauenfußball in Potsdam ist auch eine Erfolgsgeschichte. Trainer Bernd Schröder setzte Meilensteine, auch wenn er nach vielen Wechseln sein Team neu formieren musste…
In Potsdam stellt sich die Situation anders als in Cottbus dar. Hier ist die Chance des Einsatzes einer talentierten Spielerin in der Bundesligamannschaft größer, und gerade gegenwärtig haben viele Spielerinnen die Möglichkeit zu zeigen, was in ihnen steckt. Die aktuelle Mannschaft habe ich im DFB-Pokalspiel gegen den 1. FFC Frankfurt gesehen und auch wenn sie dort unglücklich verloren hat, diese Mannschaft hat Perspektive und ich traue ihr in der zweiten Serie der Bundesligasaison noch eine Menge zu.

In der Regionalliga kämpfen zwei Mannschaften aus unserem Landesverband, die in diese Liga erst aufgestiegen waren. Die Chancen, auch 2008/09 drittklassig zu sein, sind allerdings nicht die besten, oder?
Bei der zweiten Mannschaft des FC Energie Cottbus muss man ganz einfach sehen, dass es sich um eine Ausbildungsmannschaft handelt, die auch in der neuen Regionalliga ihrer Rolle gerecht werden kann. Für den SV Babelsberg 03 ist die Qualifikation für die 3. Liga das Ziel, dazu muss die Mannschaft jedoch in der 2. Serie konstanter spielen. Noch aber ist in dieser Regionalliga alles möglich.

Im Frühjahr gab es intensive Diskussionen um die Zukunft der Oberliga im NOFV. Sie haben damals die Forderung der Brandenburger Vereine unterstützt, vorerst in zwei Staffeln weiterzuspielen. Fühlen Sie sich bestätigt?
Als wir im NOFV-Vorstand nach durchaus kontroverser Diskussion den Fortbestand der zwei Staffeln beschlossen haben, war klar, dass wir vor dem Verbandstag 2010 erneut darüber zu befinden haben. Die jetzige Variante kommt den Vereinen besonders in wirtschaftlicher Hinsicht entgegen. Ich werde mich zu diesen und anderen aktuellen Fragen in der Winterpause mit allen Oberligisten persönlich unterhalten. Erfreulicherweise spielt ja der FSV Optik Rathenow eine sehr gute Rolle, so dass sogar ein Aufstieg in die Regionalliga möglich ist, und der SV Germania 90 Schöneiche und der Ludwigsfelder FC werden ja auf jeden Fall in der Oberliga verbleiben.

Vor der grandiosen WM im Sommer 2006 wurden viele Bedenken bezüglich der Sicherheit geäußert. Damals konnten wir Deutschen mit einer weltoffenen, freundlichen Einstellung alle Zweifler vom Gegenteil überzeugen. Aber jetzt, knapp zwei Jahre später, ist die Sicherheit wieder ein Thema geworden, das auf der Tagesordnung steht. Auch in unseren Fußballkreisen…
Dieses Thema steht immer auf der Tagesordnung. Wir haben im Frühjahr einen Sicherheitsausschuss gegründet, den Vereinen diverse Materialien zur Verfügung gestellt und in jedem Kreis ist ein Sicherheitsbeauftragter benannt worden. In diesem Jahr werden wir für sie eine zentrale Schulung durchführen. Auch der Arbeitsausschuss Sozial- und gesellschaftspolitische Aktivitäten leistet wertvolle Arbeit. Und dass wir nicht nur reden, sondern auch handeln, belegt eine neue Initiative, die wir mit dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport gemeinsam organisieren werden. Am Spielwochenende 17./18. Mai werden wir einen „Spieltag gegen Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit für ein tolerantes Brandenburg“ durchführen, an dem wir uns auf allen Sportplätzen im Land zur Toleranz bekennen werden.

Thema Gewalt und Toleranz: Sie als ehemaliger FIFA-Schiedsrichter mussten mit diesen Dingen ja in jedem Spiel umgehen. Welche Rolle spielen diese Erfahrungen in Ihrer jetzigen Tätigkeit als Präsident?
Kurz und knapp kann ich darauf antworten: Es ist schlimm, wenn die Hemmschwelle für Gewalt immer geringer wird. Und es ist ebenso schlimm, wenn man vergisst, was Toleranz bedeutet. Ich finde es bedenklich, dass sich unsere Sportgerichte immer öfter mit Fällen von Gewalt und Tätlichkeiten auseinandersetzen müssen. Fußball ist ein Spiel, in dem Fairness die Hauptrolle spielen sollte!

Auch außerhalb des grünen Rasens…
Natürlich. Dazu gehört nicht nur ein faires Verhalten auf den Zuschauerrängen, sondern auch der entsprechende Umgang aller Beteiligten untereinander. Ich finde es deshalb nicht gut, wenn immer mehr Anwälte mit den Belangen unseres Amateurfußballs beschäftigt und mittlerweile sogar Zivilgerichte bemüht werden. Sicherlich muss man diese Entwicklung zur Kenntnis nehmen, aber ich werde nicht müde zu sagen, dass wir unseren Sport nach den einfachen, für jedermann transparenten Regeln organisieren wollen und ein offener Gedankenaustausch unter Sportfreunden besser ist als jede Gerichtsverhandlung.

Kommen wir zum Schiedsrichterwesen, das Ihnen noch immer besonders am Herzen liegt. Sie haben zum Verbandstag 2006 die Idee geäußert, in den Gymnasien neue Schiedsrichter auszubilden. Wie ist die Resonanz darauf?
Wir haben das Projekt im vergangenen Jahr ins Leben gerufen. Die Resonanz war groß - 16 Gymnasien aus unserem Land haben sich dafür beworben. Jetzt wird der Schiedsrichterausschuss gemeinsam mit den Kreisen überprüfen, was wir in diesem Jahr bewältigen können.

Das Thema Schiedsrichter steht auch auf der Agenda der weiteren Zusammenarbeit mit den polnischen Nachbarn…
In der Tat. Wir wollen neue Kooperationsvereinbarungen mit polnischen Verbänden schließen, die unter anderem einen Jugendaustausch und Vergleichsspiele der Auswahlmannschaften, aber eben auch den Austausch von Schiedsrichtern beinhalten sollen. Nicht zuletzt sind weitere internationale Trainerseminare geplant. Eine Entwicklung, die wir in Zeiten der europäischen Einigung aktiv forcieren wollen.

Einige persönliche Bemerkungen am Ende des Gesprächs. Im vergangenen Jahr haben Sie angedeutet, dass Sie sich aus dem Berufsleben verabschieden wollen. Wie ist das Leben im Vorruhestand?
So wie sich das Aufgabenfeld und die Verantwortlichkeiten gerade seit der WM 2006 erweitert haben, wäre die berufliche Tätigkeit mit meiner ehrenamtlichen als Präsident kaum noch miteinander zu vereinbaren. Deshalb bin ich froh, dass sich mein Rücktritt aus dem beruflichen Alltag so günstig gefügt hat. Die ersten Wochen haben schon gezeigt, Langeweile wird nicht aufkommen.

Welche Ziele haben Sie sich für die Zukunft gesteckt?
Wichtigstes Anliegen bleibt, unseren Landesverband innerhalb des DFB weiter zu stärken und dabei weitere Möglichkeiten zu erschließen, die es uns erlauben, die vorgesehenen Projekte auch wirtschaftlich abzusichern. Darüber hinaus habe ich eine ganze Reihe von neuen Ideen, die ich in den nächsten Monaten mit dem Vorstand und den Kreisvorsitzenden besprechen will. So strebe ich unter anderem an, dass wir unseren Fair-Play-Wettbewerb, der gegenwärtig nur nach gelben und roten Karten bewertet wird, weiter ausbauen. Es wäre auch schön, wenn es uns gelänge, am Ende des Spieljahres in unserem Verbandsgebiet beste Spieler, Torhüter, Torschützen und Schiedsrichter zu ehren. Viele Vereine haben in ihrem Nachwuchsbereich außerordentlich engagierte Eltern, ohne deren vielfältige Unterstützung manche Mannschaft kaum stabil existieren könnte. Sie einmal kennen zu lernen und ihre Leistungen über den Verein hinaus zu würdigen, könnte auch ein interessantes Projekt werden. Besondere Aufmerksamkeit verdient auch die weitere Arbeit im Breitensport und natürlich im Nachwuchs, hier vor allem die Neuausrichtung der Trainingsarbeit in unseren 17 Leistungsstützpunkten.

Für das Gespräch dankt Silke Wentingmann-Kovarik

09.01.2008
Hallenmasters in Senftenberg

Der sportliche Auftakt des Jahres 2008 erfolgt traditionell bei den Hallenmasters. Am Sonntag, dem 13. Januar 2008, ist die Niederlausitzhalle Senftenberg ab 14.00 Uhr Austragungsort des Brandenburgliga-Masters. Daran nehmen die Brandenburgligisten BSV Guben Nord, SV Altlüdersdorf, FV Motor Eberswalde, SV Falkensee-Finkenkrug, Frankfurter FC Viktoria 91, SV Babelsberg 03 II und Prignitzer Kuckuck Kickers 2000 teil. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld von dem zurzeit in der Landesliga Süd spielenden Ausrichter FSV "Glückauf" Brieske/Senftenberg. Die beiden Erstplatzierten des Turniers qualifizieren sich für das am 18. Januar 2008, 18.00 Uhr, im Sportcenter Neuruppin stattfindende Brandenburg-Masters mit Regional- und Oberligisten des FLB sowie dem Gastgeber MSV 1919 Neuruppin. Bereits am 12. Januar 2008 gastieren ab 13.30 Uhr in der Senftenberger Niederlausitzhalle die Traditionsmannschaften der Ex-DDR-Oberligisten SG Dynamo Dresden, 1. FC Magdeburg, BFC Dynamo, FC Energie Cottbus, FC Vorwärts Frankfurt/Oder und BSG Wismut Aue sowie des Bundesligisten Hertha BSC Berlin beim 8. Traditionshallenturnier der Briesker "Knappen". FLB-Präsident Siegfried Kirschen - einst FIFA-Schiedsrichter - und Hallenmasters-Turnierleiter Frank Fleske - früher Bundesliga-Referee - werden die Spiele der "Oldies" leiten. Der FSV "Glückauf" Brieske/Senftenber fungiert in diesem Jahr zum 35. Mal als Veranstalter seiner traditionellen Hallenfußballturniere.

09.01.2008
Neue Trikots braucht das Land

Der Fußball Landesverband Brandenburg e.V. und die EnBW Energie Baden-Württemberg AG, der drittgrößte Energieversorger in Deutschland, unterstützen zurzeit alle Fußballvereine in Brandenburg mit einer ganz besonderen Aktion. Das Ziel ist einfach: Die EnBW bietet allen Fußballvereinen und Hobby-Mannschaften eine exklusive Möglichkeit, hochwertige Fußball-Trikotsets und weitere Sportausrüstung zu sensationell günstigen Preisen zu erwerben — denn Neue Trikots braucht das Land. So kostet beispielsweise das Trikotset 2008 (Trikot und Hose) nur 9,99 €. Das schont nicht nur die Vereinskasse, sondern trägt auch dazu bei, gerade den Kindern eine weitere Motivation zu schaffen, dem Sport und ihrem Verein treu zu bleiben. Die EnBW setzt sich dabei als Sponsor ein und ermöglicht Ihnen den Bezug zu diesen exklusiven Sonderkonditionen. Die EnBW ist als Haupt- und Trikotsponsor des VfB Stuttgart und Karlsruher SC in Baden-Württemberg aktiv und sorgt mit ihrem Einsatz für den Spitzen- und Breitensport für Bewegung und Spaß. Nun leistet die EnBW mit dieser Aktion einen wesentlichen Beitrag zur Förderung des Amateur- und Breitensports in unserem Bundesland. Diese Idee wird vom FLB ausdrücklich begrüßt. Der Verband und die EnBW hoffen, dass viele Vereine in unserer Region von dieser Möglichkeit Gebrauch machen werden. Alle nötigen Informationen inklusive des Katalogs und Bestellfax stehen im Internet unter www.enbw.com/trikots . Dort ist auch der Indoor-Katalog, in dem Sportausrüstungen unter anderem für Turner, Handball-, Volleyball-, Basketball-, Tischtennis- und Badmintonmannschaften angeboten werden, sowie der Outdoor-Katalog für Radfahrer und Leichtathleten eingestellt. Der Fußball Landesverband Brandenburg e.V. und die EnBW wünschen allen Teilnehmern bereits heute viel Spaß beim Aussuchen Ihrer „Farben“ und vor allem viele sportliche Erfolge in den neuen Trikots! red

07.01.2008
Wer gegen wen? Die Spielpläne der Hallenlandesmeisterschaften stehen fest
Frauen-Qualifikationsturnier und Juniorinnen-Meisterschaften werfen ihre Schatten voraus

Die jeweilgen Gruppen bei den Hallenlandesmeisterschaften sind ausgelost worden. Sie stehen in den unten aufgeführten Dateien zum Download bereit.
Die Frauen treffen sich zum Qualifikationsturnier zur Hallenlandesmeisterschaft am 20. Januar 2008 in Groß Köris.
Spannend wird es sicher bei den B-Juniorinnen am 27. Januar 2008 in Jüterbog.
Nicht weniger interessant dürften für die Zuschauer die Begegnungen bei den C-Juniorinnen am 20. Januar 2008 in Neuruppin werden.
Last but not least können die D-Juniorinnen am 2. Februar 2008 bei Titeljagt unterstützt werden. Die Turniere beginnen jeweils um 10:00 Uhr.
Alle Fußballbegeisterten sind zu diesen Hallenspektakeln herzlich willkommen.

17.12.2007
Standorte für DFB-Minispielfelder sind vergeben

Die 20 Standorte für die DFB-Minispielfelder im Land Brandenburg sind vergeben. Nachdem am 3. Dezember 2007 an der Grundschule Saarmund (Fußballkreis Havelland-Mitte) das Referenzspielfeld eröffnet werden konnte, hat eine Steuerungsgruppe – besetzt mit Vertretern des Fußball-Landesverbandes Brandenburg (FLB), des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport, des Landessportbundes Brandenburg und der bauausführenden Firma Polytan – die Entscheidung über die weiteren Plätze getroffen.

Bis zum Bewerbungsschluss am 15. November 2007 waren aus dem Land Brandenburg 122 vollständige Bewerbungen beim DFB eingegangen. Die Bewerbungen mussten neben den inhaltlichen und bautechnischen Angaben insbesondere die Garantie enthalten, dass die Vorleistungen erbracht und finanziert werden können, bevor das 13 mal 20 Meter große, bandenumsäumte Kunststoffrasenfeld auf den vorbereiteten Baugrund aufgesetzt wird.

Im Vorfeld hatte sich das FLB-Präsidium dahingehend verständigt, dass jeder der 17 Fußballkreise mindestens einen Platz erhalten sollte. Die Steuerungsgruppe einigte sich anschließend darauf, den drei mitgliederstärksten Kreisen einen zweiten Standort zuzuerkennen.

Alle Kreisvorstände wurden gebeten, eine Vorauswahl über die Vergabe der Plätze zu treffen. Schwerpunktmäßig sollten Grundschulen sowie Bewerber mit Schule-Vereins-Kooperationen in sozialen Brennpunktregionen berücksichtigt werden.

Dem DFB sind inzwischen die von der Steuerungsgruppe favorisierten Standorte (siehe Anlage) gemeldet worden, wobei die endgültige Bestätigung der Firma Polytan nach einer Vor-Ort-Besichtigung Anfang des Jahres obliegt. Der Bau der Plätze soll bis zum 30. September 2008 abgeschlossen sein.
Standorte:
Prignitz: Pritzwalker FHV 03 / Jahn-Grundschule Pritzwalk Ostprignitz/Ruppin: Waldring-Grundschule Wittstock
Westuckermark: Pannwitz-Grundschule Lychen
Ostuckermark: VfL Vierraden
Oberhavel: Löwenberger SV / Oberschule Löwenberg
Barnim: FSV Schorfheide / Büchner-Grundschule Joachimsthal
Westhavelland: Alexis-Grundschule Lehnin
Havelland-Mitte:Grundschule Saarmund (Referenzplatz),
Albert-Einstein-Schule Caputh
Märkisch Oderland: SG Grün-Weiß / Grundschule Rehfelde
Spree: FV Erkner 1920
Dahmeland: SV Fortuna Friedersdorf
Jüterbog/Luckenwalde: Linden-Grundschule Jüterbog
Oder/Neiße: Neuzeller SV 1922
Spreewald: TSG / 1. Grundschule Lübbenau
Niederlausitz: Evangelische Grundschule Forst,
SV Wacker 09 /17. Grundschule Cottbus-Ströbitz
Elbe/Elster: Grundschulzentrum Elsterwerda, SV Blau-Gelb Sonnewalde
Senftenberg: SV Blau-Gelb / Grundschule Hosena

* vorbehaltlich der Bestätigung durch Polytan nach der Vor-Ort-Besichtigung

[ 1 | 100 | 110 | 120 | 130 | 140 | 150 | 151 | 152 | 153 | 154 | 155 | 156 | 157 | 158 | 159 | 160 | 162 ]
(c) Fußball-Landesverband Brandenburg | Kontakt | Impressum | Datenschutzerklärung