Fussball-Landesverband Brandenburg e.V.

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08.10.2008
Miersdorf/Zeuthen zum Zweiten...
FLB und Sparkasse Spree-Neiße zeichnen erneut fairste Mannschaft aus

Faires Verhalten zahlt sich aus: Gemeinsam mit der Sparkasse Spree-Neiße zeichnete der FLB am heutigen Abend (8. Oktober) in Cottbus die fairste Mannschaft der vergangenen Spielserie 2007/08 aus.
In diesem Jahr ist die Ehrung etwas Besonderes, ein Novum: Denn wie im Jahr zuvor ist es dem Landesligisten SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen 1912 gelungen, den verbandsinternen Fairnesswettbewerb zu gewinnen. Mit nur 35 gelben und einer gelb/roten Karte unterboten die Dahmeländer damit sogar ihr Ergebnis des Vorjahres. Im Beisein vieler Vertreter aus Sport sowie lokaler Wirtschaft und Politik überreichten Siegfried Kirschen, Präsident des FLB, und Ulrich Lepsch, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Sparkasse Spree-Neiße den begehrten Pokal sowie die dazugehörigen Medaillen.
Neben dem Sieger des Fairplay-Wettbewerbs wurde auch der Bundessieger der DFB-Aktion "Fair ist mehr" geehrt, Steffen Sgraja wurde für sein ehrliches Verhalten ausgezeichnet und nahm den Preis für seine Mannschaft entgegen.

07.10.2008
Fußball für die ganzheitliche Entwicklung nutzen

In Potsdam ging heute der zweitägige DFB-Kongress unter dem Titel „Flanke, Kopfball, Tor“ zu Ende, für den 200 Teilnehmer, darunter Repräsentanten der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder (KMK) und der Sportministerkonferenz (SMK), angemeldet waren.
Im Vorfeld sagte Dr. Hans-Dieter Drewitz, im DFB-Präsidium verantwortlich für den Jugend- und Schulfußball: „Wichtig wird sein, einen offenen Dialog mit den Kongressteilnehmern zu führen, denn diese Kontakte sind wichtige Wegweiser für unsere Arbeit“.
Gemeinsames Ziel ist es, die Sport- und Fußballangebote für Mädchen und Jungen in den Ländern zu erweitern, nachhaltig zu stärken, und damit nicht nur für den Fußball selbst neue Impulse zu setzen, sondern ebenso zu einem gesunden Lebensstil beizutragen. Einen ausführlichen Bericht sowie Sie die Abschlusserklärung mit elf wichtigen Grundaussagen finden Sie hier.

07.10.2008
2. Miniturnier der E und F- Juniorinnen

Der TKC Wriezen richtete am 28. September bei herrlichem Sonnenschein in Bliesdorf das 2. Miniturnier der E- sowie F-Juniorinnen aus. Je Altersbereich kämpften sechs Teams um den Gesamtturniersieg.
Wie bereits beim Auftaktturnier in Potsdam (14.09.) sicherten sich die Teams des 1. FFC Turbine Potsdam den Gesamtsieg bei den E- und F-Juniorinnen. Im Anhang finden Sie die aktuellen Ergebnislisten. Zur Fotogalerie hier!

02.10.2008
Fotos vom Fußball

Am 17. Oktober 2008 wird 20.00 Uhr in der Berliner Galerie December eine Ausstellung mit Fotos von Harald Hauswald eröffnet. Er illustrierte damit das Buch "Ultras, Kutten, Hooligans" von Frank Willmann, das im Jaron-Verlag erschienen ist.
Die Fotoausstellung im europäischen Monat der Fotografie dokumentiert lebendig und einzigartig das Dasein Ost-Berliner Fußballfans. Harald Hauswald mischte sich unter die Hooligans und Fußballfans und ermöglicht so Einblicke in die Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln. Die künstlerische Umsetzung zeigt einen tiefen Blick in die Abläufe der gruppendynamischen Mechanismen der Szene.
Die Galerie befindet sich in der Greifswalder Straße 217, 10405 Berlin, Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonnabend 15-20 Uhr. Nähere Informationen:

05.10.2008
U17-Auswahl beim DFB-Länderpokal / Niederlage im letzten Spiel

Die weibliche U17-Auswahl Brandenburgs spielt von Donnerstag bis Sonntag (02. - 05. Oktober 2008) in der Sportschule Duisburg-Wedau beim DFB-U17-Länderpokal. In ihrem ersten Spiel des Turnieres trennte sich undere Auswahl von der Vertretung Mittelrheins mit einem leistungsgerechten torlosen Remis. Im zweiten unterlagen sie knapp mit 0:1. Auch im dritten Spiel reichte es nicht zum Sieg. Auch das letzte Spiel ging gegen Sachsen mit 1:2 verloren.
Den jeweils aktuellen Spielbericht lesen Sie hier!

Zusammenfassung des Turnieres
Mit Platz 17 im Endklassement beim DFB-U17-Länderpokal 2008 erreichte die Auswahl von Brandenburg seit Jahren die schlechteste Platzierung. Auch beim NOFV-Länderpokalturnier vor zwei Wochen wurde die Auswahl lediglich Fünfter. Dennoch ist das Abschneiden der Auswahl, dass bis auf eine Spielerin (Saskia Lehnert) ausschließlich aus Sportschülerinnen besteht, für die Standortverantwortliche Sabine Seidel nicht ganz unerwartet. Zwar stellten die Brandenburger die jüngste Mannschaft des Turniers, doch auch dies ist keine Entschuldigung. Vielmehr liegen die Ursachen in Problemen der Vorbereitung auf das Turnier, die in den nächsten Tagen kritisch ausgewertet werden müssen. Auch können und dürfen wir in Zukunft auf Spielerinnen wie Anna-Felicitas Sarholz, die derzeitige Nummer Eins im Tor dieser Altersklasse, nicht mehr verzichten.

Ein kleiner Trost ist, dass drei Spielerinnen (Friderike Mehrung, Sandra Starke, Jennifer Cramer) von den DFB-Trainern/-innen zu DFB Nachsichtungen eingeladen werden.

Spielbericht (1) Brandenburg - Mittelrhein 0:0
Das Team von Sabine Seidel und Steffen Kreische hatte zwei sehr gute Chancen in der 2 x 30-minütigen Partie. Denise Schuster scheiterte in der 18. Minute mit ihrem scharfen Schuss aus halblinker Position gegen die sehr gut parierende Keeperin Mittelrheins. Eine Minute vor Spielende setzte sich Jennifer Kramer gut auf der linken Seite durch, Sandra Starke nahm den genauen Pass in der Mitte auf und scheiterte wiederum an der Keeperin (59.). Die Auswahl von Mittelrhein wirkte zwar in der Spielanlage gefälliger, doch hielten die Brandenburgerinnen aber mit entsprechendem Einsatz dagegen. Auch das Team von Mittelrhein hatte zwei sehr gute Torchancen, doch frei auf´s Tor zulaufend konnten sie die sich bietenden Gelegenheiten nicht nutzen. Des weiteren landete ein Schuss fünf Minuten vor Spielende an der Querlatte.

Spielbericht (2) Brandenburg - Südbaden 0:1
Mit 0:1 unterlag die Auswahl Brandenburgs am 2. Spieltag gegen die Auswahl von Südbaden. Diese hatte am ersten Spieltag mit 0:1 gegen Niederrhein verloren.
Bereits in der 5. Spielminute begünstigte ein Missverständnis zwischen der brandenburgischen Abwehrreihe und der Keeperin das einzige Tor dieser Partie. Nach dem frühen Rückstand fand unsere Auswahl in keiner Phase zu ihrem eigenen Spiel. Torchancen waren zudem über den gesamten Spielverlauf Mangelware. Eine Minute vor Spielende hatte Sandra Wiegand die größte und einzig echte Chance zum Ausgleich, doch sie scheiterte an der herauslaufenden Torfrau. So endete die Partie zwischen zwei recht ausgeglichenen Mannschaften am Ende mit einen glücklichen Sieg für die Südbadenerinnen.

Für die Trainer Seidel und Kreische gilt es nun, die Spielerinnen für die beiden letzten Spiele aufzubauen, damit das Team noch einmal ihr gesamtes Leistungsvermögen abrufen kann.

Spielbericht (3) Berlin - Brandenburg 2:2
Verheißungsvoll begann die Partie für die Brandenburgerinnen gegen die Auswahl von Berlin, denn Judith Bast brachte ihr Team bereits in der ersten Spielminute mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck mit 1:0 in Führung. Die erste Viertelstunde war unsere Mannschaft das spielbestimmende Team. Nach einem schnellen Gegenzug der Berlinerinnen kam Keeperin sehr gut aus dem Tor, verkürzte geschickt den Winkel und konnte zum Eckball klären. Allerdings nutzten die Berlinerinnen die dann folgende Ecke zum 1:1 Ausgleich (15.). Wiederum brachte der Gegentreffer die Brandenburgerinnen von ihrer Spiellinie ab. Judith Bast brachte zwar ihre Mannschaft in der 21. Minute mit einem straffen Schuss aus Nahdistanz in Führung, doch die Berlinerinnen glichen diesen Rückstand nur sieben Minuten später wieder aus. Erneut wurde der Treffer durch eine Unstimmigkeit in der Abwehr begünstigt. Friderike Mehring bewahrte ihr Team mit einer Klasseparade in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit sogar noch vor dem Rückstand (31.)

Nach dem Wiederanpfiff spielte sich die Partie überwiegend zwischen den Strafräumen ab. In der 45. Minute war es wiederum Bast, die torgefährlich in Erscheinung trat, doch ihr Kopfball landete nur auf der Querlatte. Kurz danach musste Brandenburgs torgefährlichste Spielerin Bast angeschlagen ausgewechselt werden. Pech hatte das Seidel/Kreische-Team in der 48. Minute, als eine Berliner Abwehrspielerin den Fehler ihrer Torhüterin auf der Linie ausmerzte, Sandra Starke spitzelte zuvor den Ball in Richtung Tor.

Insgesamt geht das 2:2 in Ordnung, auch wenn die Brandenburgauswahl in der zweiten Halbzeit optisch mehr Spielanteile hatte. Die Berliner Auswahl war aber jeder Zeit durch ihre schnellen Konter brandgefährlich.

Spielbericht (4) Sachsen - Brandenburg 2:1
Schon wieder waren es die Anfangsminuten, in denen sich die brandenburgische Auswahl selbst auf die Verliererstraße brachte. Eine missglückte Ballmitnahme von Keeperin Warzecha wurde zur Vorlage für Sachsens Stürmerin, die keine Mühe hatte den Ball unbedrängt ins leere Tor zu schieben. Jalila Dalaf hatte in der 12. Minute die größte Chance zum Ausgleich, doch schob sie den Ball aus acht Metern am Tor vorbei. Kaltschnäuziger agierten die Sachsen in der 21. min, aus 35m landete der Ball zur 2: 0 für die Sachsen-Auswahl in den Maschen.
In der 32. Minute köpfte Dalaf den Flankenball der, zur Halbzeitpause eingewechselten, Geppert zum Anschlusstreffer in die Maschen. Bis zum Spielende kämpfte nun endlich mal unser Team, so wie es die Trainer Seidel und Kreische schon vorher gern gesehen hätten, doch auf dem schwer zu bespielenden Boden (Dauerregen) und gegen die unermüdlich kämpfenden Sachsen, sollte kein Tor mehr gelingen. So blieb es beim 1:2 und einem insgesamt sehr enttäuschenden Abschneiden beim DFB-U17-Länderpokal 2008 in Duisburg.
Beim Regionalturnier des NOFV belegte das brandenburgische Team vor gut zwei Wochen lediglich einen enttäuschenden fünften Platz.
Der DFB-Länderpokal dient für die spielberechtigten Jahrgänge 1992 und 1993 dazu, sich für die DFB-Nachwuchsnationalmannschaften U16 und U17 sowie später dann für die U19 zu empfehlen.

Es berichtete für Sie aus Duisburg Trainerin Sabine Seidel.

Alle Ergebnisse zum Länderpokal

Im Anhang finden Sie den Kader bei diesem Turnier.

Brandenburgs U17-Auswahl 2008

01.10.2008
Neun Spielorte bei der WM 2011
Mit Berlin und Dresden zwei NOFV-Vertreter

In neun Städten, verteilt über ganz Deutschland, werden die 32 Spiele der FIFA Frauen-WM 2011 stattfinden. Die erste Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland wird am 26. Juni 2011 in Berlin gestartet. Im Olympiastadion finden ausschließlich die Eröffnungsfeier sowie das Eröffnungsspiel unter Beteiligung der deutschen Mannschaft statt. Danach wird das Turnier in Augsburg, Bochum, Dresden, Frankfurt, Leverkusen, Mönchengladbach, Sinsheim und Wolfsburg fortgesetzt. Das Endspiel wird am 17. Juli in Frankfurt angepfiffen. Der Spielplan, der bis Ende des Jahres durch die FIFA festgelegt werden wird, sieht pro Spielort voraussichtlich maximal vier Begegnungen vor.

Die Entscheidung des DFB-Präsidiums wurde am Dienstag, 30. September 2008, exakt 1000 Tage vor dem Eröffnungsspiel, im Berliner Bundeskanzleramt im Beisein von Dr. Angela Merkel als Hausherrin und Steffi Jones, der Präsidentin des Organisationskomitees, sowie des DFB-Präsidiums unter Führung von Dr. Theo Zwanziger bekannt gegeben.

„Deutschland ist ein Frauenfußball-Land, das dokumentierte sich auch durch die inhaltlich hervorragenden Bewerbungen, aus denen wir neun WM-Städte ausgewählt haben. Die Fans in Deutschland können sich auf ein fröhliches und hochklassiges Weltfestival des Fußballs freuen. Die Frauen-WM 2011 soll, wie schon das Sommermärchen 2006, das Bild und Ansehen unseres Landes weiter verbessern“, sagte DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger.

In den Beschluss, den das DFB-Präsidium im Rahmen seiner Sondersitzung am Dienstag Vormittag fasste, mussten bei den insgesamt qualitativ hochwertigen Bewerbungen auch regionale Aspekte als ergänzende Entscheidungskriterien einfließen. So waren die Bewerbungen aus Augsburg und Sinsheim, den einzigen Kandidaten aus Bayern und Baden-Württemberg, wo fast 40 Prozent aller DFB-Mitglieder registriert sind, unumstritten. Keine Diskussionen gab es ebenfalls über Wolfsburg, der einzigen Bewerberstadt aus dem Norddeutschen Fußball-Verband, die zugleich die Landesverbände Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein repräsentiert. Eine Sonderrolle nehmen Berlin als Ausrichter des Eröffnungsspiels sowie Frankfurt und Mönchengladbach ein, die wegen der Größe ihrer Stadien für besonders zugkräftige Spiele in Frage kommen – dies auch mit Blick auf die Einnahmen aus dem Verkauf der Eintrittskarten zur Abdeckung des 51 Millionen Euro betragenden Budgets.

Dresden und Berlin Spielorte im Bereich des NOFV

Da der Nordostdeutsche Fußball-Verband mit Dresden und Magdeburg zwei Bewerber benannt hatte, musste hier ebenso wie bei den vier Kandidaten des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletik-Verbandes jeweils ein Kandidat unberücksichtigt bleiben. Der Blick auf die Landkarte verdeutlicht die Vorteile des Standortes Dresden, der mit seinem großen Umland ein weiteres Einzugsgebiet verspricht und so gegenüber dem nur 80 Kilometer von Wolfsburg entfernten Magdeburg favorisiert werden musste. Im Westdeutschen Fußball- und Leichtathletik-Verband war die Situation besonders schwierig. Dort sollte das Ruhrgebiet als klassische Fußball-Hochburg mit Bochum nicht unberücksichtigt bleiben. Zugleich sollten sich aber alle drei Landesverbände – Westfalen (Bochum und Bielefeld), Mittelrhein (Leverkusen) und Niederrhein (Mönchengladbach) – als sehr mädchen- und frauenfußballorientierte Regionen unter den WM-Spielorten wiederfinden. Nach Abwägung der wesentlichen Argumente ergaben sich Vorteile für Leverkusen gegenüber Bielefeld.

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter, ebenfalls Ehrengast im Bundeskanzleramt, sagte: „Die Bekanntgabe der Spielorte ist ein Meilenstein auf dem Weg zur FIFA Frauen-WM 2011. Die Städte sind ein wichtiger Bestandteil der FIFA-Veranstaltung, die einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg der WM leisten. Ich freue mich auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den WM-Spielorten.“

Das Budget für die FIFA Frauen-WM 2006 wird 51 Millionen Euro betragen. Diesen Etat verabschiedete das DFB-Präsidium am Montag in Berlin, er ist auch bereits mit der FIFA abgestimmt. Erwirtschaftet wird diese Summe lediglich aus zwei Einnahmequellen – den Eintrittsgeldern und durch die Lizenzsummen der Nationalen Förderer. Direkt abhängig von der Höhe des Etats war schließlich auch die Entscheidung des DFB-Führungsgremiums über die Anzahl der WM-Spielorte.

„Am Ende lagen uns elf ausgezeichnete Bewerbungen vor. Leider mussten wir eine Auswahl treffen. Eine Berücksichtigung aller Bewerber hätte das Budget gesprengt. Je mehr Stadien, desto teurer wird die gesamte Veranstaltung. Und im Gegensatz zu fast allen internationalen Großveranstaltungen beanspruchen wir für unseren OK-Etat keine öffentlichen Gelder“, sagte Wolfgang Niersbach, der Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes.

„Es ist imponierend, mit wie viel Engagement und Herzblut alle elf Bewerbungen ausgearbeitet wurden. Magdeburg und Bielefeld bleiben weiterhin Partner des DFB und erhalten von uns heute schon die Zusage, dass in naher Zukunft in beiden Städten Länderspiele unserer Frauen-Nationalmannschaft auf dem Weg zur WM 2011 stattfinden werden“, erklärte Dr. Theo Zwanziger. Magdeburg, wo am 29. Juli 2007 ein Frauen-Länderspiel gegen Dänemark stattfand, steht beim DFB ohnehin schon als Veranstaltungsort in nächster Zukunft fest in der Planung. So werden dort unter anderem im Mai 2009 das Finale um die U 17-Europameisterschaft und in wenigen Tagen, am 10. Oktober 2008, das entscheidende Playoff-Spiel in der EM-Qualifikation der U 21 gegen Frankreich ausgetragen. Und ab 2009 ist Magdburg auch Schauplatz für den DFB-Hallenpokal der Frauen.

Addiert haben die neun WM-Stadien eine Kapazität von rund 330.000 Sitzplätzen, das Fassungsvermögen erstreckt sich von 23.000 Zuschauern in Bochum bis zu knapp 75.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion, der Ausrichtungsstätte des Finales zwischen Italien und Frankreich bei der WM 2006. Am 26. Juni 2011 soll dort die 6. Frauenfußball-WM gestartet werden und in einem bis auf den letzten Platz gefüllten Olympiastadion die Initialzündung für ein großartiges und stimmungsvolles WM-Turnier erfolgen. Insgesamt werden rund eine Million Eintrittskarten zur Verfügung stehen.

„Ein ausverkauftes Olympiastadion mit 75.000 Zuschauern wäre im Frauenfußball Europarekord. Diesen peilen wir klar an“, sagt DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach. Den Zuschauer-Weltrekord hält das Finale der Frauen-WM 1999 zwischen den USA und China, welches am 10. Juli 1999 im Rose Bowl-Stadium von Los Angeles vor 90.000 Zuschauern ausgetragen wurde.

30.09.2008
Im Norden kann gekickt werden
Vierraden, Lychen und Joachimsthal eröffneten ihre Minispielfelder

Drei Orte, dreimal strahlende Kinderaugen. In Vierraden (Ostuckermark), Lychen (Westuckermark) und Joachimsthal (Barnim) können die Kinder ab sofort auf einem der deutschlandweit 1000 gebauten Minispielfelder dem runden Leder nachlaufen. Mit großem Engagement der Vereine, Schulen, Städte und des Verbandes sind die Minispielfelder im Norden Brandenburgs entstanden und eröffnet worden. Viele fleißige Hände hatten ihren Beitrag hierzu geleistet. "Teamwork im Sinne der Kinder und Men-Power zum Erreichen eines ehrgeizigen Zieles", so formulierte es Vierradens Vereinsvorsitzender Jürgen Stockfisch. Stolz blickt er auf den neuen Platz auf dem Sportgelände des VfL. Auch in Lychen und Joachimsthal waren ähnliche Worte zu hören. Besonders an letzterem Standort wurden Kinder von ihren Eltern "vermisst" - und wiedergefunden - na klar, am neuen Minispielfeld. Die Begeisterung an den Plätzen ist riesengroß und all die strahlenden Kinderaugen sagen eines ganz deutlich: DANKE!

25.09.2008
Brandenburger Schülerinnen und Schüler räumen ab
Jugend trainiert für Olympia - das Bundesfinale in Berlin ist Geschichte

Mit Spannung wurde der Mittwoch (23. September) erwartet. Nachdem die brandenburgischen Teilnehmer die Vorrunden und Viertelfinals gut überstanden hatten, galt es am letzten Tag, den Akteuren die Daumen zu drücken. Spielstätte der Jungen war das Gelände rund um das Olympia-Stadion - wenn das nicht Ansporn war...
In der WK III (m.) spielten die Frankfurter Sportschüler um Platz 5, allerdings mussten sie sich dem Team vom Otto-Hahn-Gymnasium Karlsruhe aus Baden-Württemberg mit 3:1 geschlagen geben. Zur gleichen Zeit dominierten die Sportschülerinnen dieser Altersklasse im Berliner Sportforum die Partie gegen die Sportmittelschule Leipzig (Sachsen). Sie gewannen das Finale mit 5:0. 12 Uhr mittags erfolgte dann an gleicher Stelle der Anpfiff zum Bundesfinale der WK II der Mädchen. Es standen sich die Mannschaften vom Sportgymnasium Leipzig (Sachsen) und der Sportschule Potsdam gegenüber. Spielerisch konnte der Gegner aus Sachsen überzeugen, das Abwehrbollwerk der Potsdamerinnen ließ jedoch nur eine Chance zu, so dass es am Ende hieß: 3:1-Sieg für Brandenburg!
Zu diesem Zeitpunkt hatte ihre männlichen Altersgenossen der Cottbuser Sportschule noch gut eine halbe Stunde gegen das Staatl. Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) zu spielen. Der Spielstand ließ große Hoffnungen zu: 1:0 lagen die Lausitzer in Führung. Eine bessere Chancenverwertung hätte den Jungen gut zu Gesicht gestanden, die dieses Finale und auch die Vorrunden dominierten. So blieb es bei diesem Ergebnis bis zum Abpfiff. Lohn für den Titel "Deutscher Schulmeister" ist die Teilnahme an der Schul-WM im nächsten April in der Türkei.
Klicken Sie auf die Bilder und es öffnet sich eine Galerie!

23.09.2008
BARMER und FLB schließen erneuten Kooperationsvertrag
Förderung fußballbegeisterter Mädchen steht dieses Mal im Mittelpunkt

Der Fußball-Landesverband Brandenburg (FLB) und die Barmer Ersatzkasse (Barmer) unterzeichneten heute (23. September) eine Vereinbarung zur Förderung des DFB-Fußballabzeichens in den Fußballvereinen des Landes Brandenburg.
Michael Hillmann dazu: „Gerade in Zeiten immer knapper werdender Mittel, freuen wir uns besonders, mit Deutschlands größter Krankenkasse wieder einen starken Partner für die Förderung des Fußball-Nachwuchses in Brandenburg gefunden zu haben.“
Ziel dieser Kooperation ist es, möglichst viele Mädchen ab einem Alter von zehn Jahren sowie Jugendliche bis zum 16. Lebensjahr zum Ablegen des DFB-Fußballabzeichens zu animieren. Für jedes abgelegte DFB-Fußball-Abzeichen der Mädchen in den Altersklassen 10 bis 13 und 14 bis 16 Jahre zahlt die BARMER 50 Cent an den FLB. Alle teilnehmenden Vereine bekommen zudem eine Teilnahmeurkunde der beiden Kooperationspartner. Das Jahr 2011 ist dabei als Zielpunkt im Hinblick auf die dann in Deutschland stattfindende Frauen-Fußballweltmeisterschaft bewusst gewählt. Für die Barmer ist die Förderung des DFB-Fußballabzeichens nicht nur ein wichtiger Bestandteil im Konzept der Gesundheitsvorsorge, sondern auch im Rahmen der Gesundheitsinitiative „Deutschland bewegt sich“.
„Die BARMER freut sich sehr über das erneute Zustandekommen dieser Vereinbarung und sieht darin auch einen Beitrag, möglichst viele junge Menschen zur sportlichen Betä-tigung zu animieren und entsprechend zu motivieren“, betonte Hermann Schmitt, Landesgeschäftsführer der BARMER Berlin / Brandenburg, nach der Unterzeichnung.
Auch die Schirmherrin dieser Kooperation, die Vorsitzende des FLB-Frauen- und Mädchenausschusses, Sabine Seidel, war zu diesem Termin zugegen. Sie freute sich besonders, denn schließlich findet die Förderung direkt in ihrem Ausschuss Verwendung: Der alljährliche „Tag des Mädchenfußballs“ ist dadurch finanziell abgesichert.

23.09.2008
Junge Trainer braucht das Land

Auch in diesem Jahr widmet sich der FLB der Ausbildung von Jungtrainern. Angesprochen sind speziell jugendliche aktive oder ehemalige Fußballer im Alter von 16 bis 22 Jahren, die sich vorstellen können, Kindern Spaß und Freude am Fußballspielen zu vermitteln. Im Anhang befindet sich ein Flyer mit Informationen zum Lehrgang, der vom 20. bis 25. Oktober 2008 im Sport- und Bildungszentrum Lindow stattfindet.

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