Fussball-Landesverband Brandenburg e.V.

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13.01.2017
A-Junioren machen den Auftakt
Der erste Hallenlandesmeistertitel wird in Brandenburg an der Havel vergeben

Am Sonntag, 15. Januar 2017, finden in der Sporthalle Marienberg die Hallenlandesmeisterschaften der A-Junioren statt.

Mit den Teams des FC Energie Cottbus (Bundesliga) sowie den Brandenburgligisten 1. FC Frankfurt (Oder), SV Grün-Weiß Brieselang, RSV Eintracht 1949, SV Falkensee-Finkenkrug, JFV Havelstadt Brandenburg, FSV Optik Rathenow und dem BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow verspricht dieses Turnier spannende Spiele sowie hochkarätigen Hallenfußball nach offiziellen Regeln (Futsal). Zuschauer in der Sporthalle Marienberg (Willi-Sänger-Straße, 14770 Brandenburg an der Havel)  sind gerne gesehen. Turnierbeginn ist um 15 Uhr.

10.01.2017
Mädchen & Frauen und Futsal

Den Auftakt zu den weiblichen Hallenvergleichen machten die D- und B-Juniorinnen am Sonnabend, 21. Januar 2017, in der Storkower Softline-Arena.

Bei den D-Juniorinnen trafen die Mannschaften der SG Sieversdorf, die SpG Wandlitz/Basdorf, der 1. FFC Turbine Potzsdam 71, HSV Fortuna Friedersdorf/Gussow sowie der Storkower SC aufeinander. Nach dem Modus "Jeder gegen Jeden" hatten letztlich die Mädchen der SG Sieversdorf die meisten Punkte auf ihrem Konto: 3 Siege und ein Unentschieden machten den Punkt zum Titelgewinn aus. Mit 9 Punkten folgten die Mannschaft des 1. FFC Turbine Potsdam, über Platz 3 freuten sich die Fußballerinnen des HSV Fortuna Friedersdorf Gussow. Der Verein war mit einer E-Junioren-Mannschaft in das Turnier gestartet und erspielte sich Lob und Beifall der Zuschauer sowie den Respekt der anderen Mannschaften.

Alle Ergebnisse erfahren Sie per Klick auf die Abschlusstabelle.  

Die B-Juniorinnen spielten zunächst in zwei Gruppen die Platzierungen für die Halbfinalspiele aus. Im ersten trafen der Storkower SC sowie die SG Gießmannsdorf aufeinander, wobei sich Gießmannsdorf durchsetzte. Das 2. Halbfinale konnten die Mädchen des FC Energie Cottbus nach Neunmeterschießen gegen den 1. FFC Turbine Potsdam 71 für sich mit 2:0 entscheiden. Im Spiel um Bronze überzeugten dann die Mädels aus der Landeshauptstadt mit einem 2:1-Sieg. Das Finale zwischen der SG Gießmannsdorf und dem FC Energie Cottbus entschieden die Fußballerinnen aus der Lausitz mit 2:0 für sich und konnten so über den Hallenmeistertitel jubeln. Auch hier entnehmen Sie bitte alle Ergebniss der Abschlusstabelle.

Am 22. Januar 2017 spielten die Frauen in Beelitz ihre Futsal-Meisterschaftsrunde aus, ab 11 Uhr ging es in der Sporthalle Grundschule Beelitz heiß her. Am gleichen Tag gingen in Storkow die C-Juniorinnen an den Start, Anpfiff zum Turnier war in der Softline-Arena ist 10 Uhr.

Hier standen sich acht Mannschaften zunächst auch in zwei Gruppen gegenüber, über die Halbfinals qualifizierten sich der 1. FFC Turbine Potsdam 71 und der Storkower SC für das Endspiel. Mit einem souveränen 4:0-Erfolg sicherten sich die Mädchen der Gastgeberstadt den Hallenlandesmeistertitel, Bronze ging an den FC Energie Cottbus. Nach einem 1:1 gegen die Spielgemeinschaft SG Borussdia Belzig/Stahl Brandenburg war ein Sechsmeterschießen erforderlich, das die Cottbuserinnen mit 3:2 zu ihren Gunsten entscheiden konnten.

Abschlusstabelle -C-Juniorinnen:

Auch der Wettbewerb der Frauen wurde nach dem Sechsmeterschießen entschieden. Nachdem der 1. FFC Turbine Potsdam III und der FSV Babelsberg 74 in der regulären Spielzeit zu keiner Entscheidung eglangen konnten, hieß es nach dem Vergleich vom Punkt 2:0 für Turbine. Im Spiel um Platz 3 hatte die SG Sieversdorf Erfolg, 1:0 konnten die Frauen ihre Kontrahentinnen von der SG Blau-Weiß Beelitz  bezwingen.

Alle Ergebnisse in der Abschlusstabelle Frauen:

In die Torschützenliste trugen sich folgende Spielerinnen ein:

D-Juniorinnen:  Mary Krüger - 5 Tore (1. FFC Turbine Potsdam 71)
C-Juniorinnen: Pauline Deutsch - 8 Tore  (Storkower SC)                                    

B-Juniorinnen: Jolie Halka - 9 Tore (Storkower SC)
Frauen: Maxi Espig - 5 Tore (1. FFC Turbine Potsdam III)

Der Titelträger der C-und B-Juniorinnen qualifiziert sich für die NOFV-Hallenmeisterschaft am 25. Februar 2017 in der Ballsporthalle in Sandersdorf.

Aus dem Frauenwettbewerb nehmen die Plätze 1 bis 4 an der gemeinsamen Futsal-Meisterschaft des BFV und FLB am 12. Februar in der Ludwigsfelder Stadthalle teil.

Spielplan:

Futsal-Regeln:

20.11.2016
Teilnehmerfeld für die Vorrunden steht
Verbandsjugendausschuss bittet aufs Parkett

Im Januar 2017 ist es wieder soweit. Von den E- bis zu den A-Junioren ermitteln die besten Teams des Landes Brandenburg ihren Hallenlandesmeister. Die E-, D- und C-Junioren qualifizieren sich über die Vorrunden für das Finalturnier. Diese finden wie in den vergangenen Jahren in Spremberg, Schwedt, Perleberg, Ludwigsfelde und Brandenburg statt.

Die Zuordnung der Startplätze für die Vorrunden gibt es hier:
Durchführungsbestimmungen und Teilnehmer der Vorrundenturniere.pdf


Termine Hallenlandesmeisterschaften 2017

E-Junioren: 21.01.2017 - 10 Uhr - Lausitz-Arena Cottbus, Hermann-Löns-Straße 19, 03050 Cottbus

D-Junioren: 22.01.2017 - 10 Uhr - Lausitz-Arena Cottbus, Hermann-Löns-Straße 19, 03050 Cottbus

C-Junioren: 21.01.2017 - 15 Uhr - Lausitz-Arena Cottbus, Hermann-Löns-Straße 19, 03050 Cottbus

B-Junioren: 22.01.2017 - 15 Uhr - Lausitz-Arena Cottbus, Hermann-Löns-Straße 19, 03050 Cottbus
Teilnehmer: SV Babelsberg 03 I, 1.FC Frankfurt (Oder), FC Energie Cottbus II, SV Döbern, SV Falkensee-Finkenkrug, Pritzwalker FHV 03, SV Babelsberg 03 II, FC Schwedt 02 

A-Junioren: 15.01.2017 - 15 Uhr - Sporthalle Marienberg (Willi-Sänger-Straße; 14770 Brandenburg an der Havel)
Teilnehmer: FC Energie Cottbus, 1.FC Frankfurt (Oder), SV Grün-Weiß Brieselang, RSV Eintracht 1949, SV Falkensee-Finkenkrug, JFV Havelstadt Brandenburg, FSV Optik Rathenow, BSC Preußen 07 Blankenfelde/Mahlow

07.01.2017
Futsal-Landesauswahlturnier 2017

Brandenburgs Futsal-Auswahl ist am gestrigen Freitag in das DFB-Turnier gestartet. In Duisburg messen sich zurzeit alle 21 Landesverbände und die Auswahl Lothringens.

Die von Hans-Jürgen Huth trainierte Mannschaft hat bereits 3 Spiele absolviert.

Gegen den Südwestdeutschen Fußballverband startete man mit einem 7:2-Sieg. Die Tore erzielten Egzon Rexhepi, Sebastian May (je 3 Treffer) sowie Christopher Krause. Im zweiten Spiel traf man auf eine starke Hamburger Auswahl - "ein Spiel fast auf Augenhöhe", wie Holger Zinke vom Wettkampfort berichtete. Obwohl man sich am Freitag-Abend mit 0:3 geschlagen geben musste, erspielte man sich Respekt von den anderen Teilnehmern. 
Im dritten Turnierspiel konnte das Team mit einem 5:1-Erfolg wiederum überzeugen. In der Partie überzeugte die FLB-Mannschaft mit hoher Fairness und Disziplin und belohnte sich mit dem Ergebnis.

Als Torschützen trugen sich Fabian Schulz mit drei Treffern und erneut Sebastian May mit 2 Toren ein.  

Das Samstagabendspiel bestritt Brandenburgs Auswahl gegen Sachsen und musste eine 2:5-Niederlage einstecken. Entsprechend Tabelle hieß der letzte Turniergegner dann Bremen. Ein 1:1-Unentschieden war das Ergebnis dieser Partie, diedas FLB-Team in den letzten 2 Minuten in Unterzahl bestreiten musste.  Laut "Endabrechnung" belegt die Futsal-Auswahl des FLB Platz 10 im Landesauswahlturnier! Mehr zum Kader und dem Betreuerteam im Bereich der Landesauswahlteams:

04.01.2017
Anträge bitte an den Stellvertreter

Vorsitzender des Sportgerichts muss Amt vorerst ruhen lassen

Der kommissarische Vorsitzende des Sportgerichts, Olaf Luzi, hat seine Aufgaben bis auf Weiteres an seinen Stellvertreter Jürgen Rost delegiert. Erstinstanzliche Anträge an das Sportgericht sind wie folgt zu adressieren: Jürgen Rost, OT Merz, Parkstraße 16, 15848 Ragow, oder E-Postfach juergen.rost@flb.evpost.de. Rechtsmittelanträge sind über die Verbandsgeschäftsstelle einzureichen. Zu Rückfragen steht Jürgen Rost unter Telefon 03366 520480 oder 0162 2564103 sowie E-Mail ra-rost@kbz24.com gern zur Verfügung.
Michael Hillmann, Geschäftsführer

04.01.2017
Der Vorbildwirkung im Fußball bewusst sein
Interview zum Jahreswechsel mit FLB-Präsident Siegfried Kirschen

Herr Präsident, das Jahr 2017 ist erst wenige Tage alt und die Geschehnisse im Jahr 2016 sind uns noch gut vor Augen. Woran denken Sie, wenn Sie auf die nationalen Ereignisse des vergangenen Jahres zurückblicken?
In sportlicher Hinsicht natürlich an den Olympiasieg der deutschen Frauen-Mannschaft und der Freude, dass auch zwei Potsdamer Spielerinnen dabei waren. Aber auch die Silbermedaille der Männer war ein großartiges Ergebnis. Bei der EM in Frankreich konnten wir zwar nicht den angestrebten Titel holen, dennoch hat die Mannschaft nicht enttäuscht. Sportpolitisch stand das zurückliegende Jahr im Zeichen zweier DFB-Bundestage und der weiteren Aufarbeitung der Vorkommnisse um die Vergabe der WM 2006 nach Deutschland. Es wäre schön, wenn dieses Kapitel bald und endgültig zu den Akten gelegt werden könnte. Doch dazu bedarf es, dass die Untersuchungen der Staatsanwaltschaften in der Schweiz und in Deutschland abgeschlossen werden und dass vor allem die Protagonisten von damals ihr Schweigen beenden.

Ein Stichwort, welches in diesem Zusammenhang immer häufiger fällt, ist Compliance. Ein Thema, welches auch für den FLB aktuell ist?
Selbstverständlich und ich meine es so, wie es dieses Wort aussagt. Denn unter Compliance verstehe ich tatsächlich Selbstverständlichkeiten in der Führung eines Verbandes wie auch jedes Unternehmens. Ich möchte dies an einigen Beispielen verdeutlichen. Die Auslosung der Spiele im AOK-Landespokal Brandenburg führen wir seit Beginn dieses Spieljahres live im Internet durch und gewährleisten damit eine uneingeschränkte Transparenz gegenüber unseren Mitgliedern und der Öffentlichkeit. Im vergangenen Jahr haben wir neue Finanzrichtlinien in Kraft gesetzt, außerdem wissen wir seit Jahren eine in Vereinsrechtsfragen erfahrene Steuer- und Anwaltskanzlei an unserer Seite. Was unsere hauptamtlichen Mitarbeiter der Geschäftsstelle betrifft, möchte ich ausdrücklich auf die bestehenden Verschwiegenheitsklauseln verweisen. Und was unser Ehrenamt anbelangt, erwähne ich exemplarisch die Compliance-Regeln, die schon jetzt für all jene Mitglieder gelten, die in Gremien des DFB mitarbeiten. Ich halte diese Maßnahmen für alternativlos. Denn ob im Haupt- oder Ehrenamt: Wir müssen uns unserer Vorbildwirkung im Fußball bewusst sein, müssen Werte wie Respekt und Vertrauen, Fairness und Loyalität in unserer täglichen Arbeit mit Leben erfüllen, um als glaubwürdige Partner in der Gesellschaft wahrgenommen zu werden.

… dies sicher auch im Zusammenhang mit der Sicherstellung der Finanzierung des Verbandes. Die DFL hat beim Abschluss des neuen Grundlagenvertrages mit dem DFB auf die gestiegene Unterstützung des Amateurfußballs hingewiesen. Ein Segen auch für den FLB?
Wir sind auf die Zuschüsse des DFB angewiesen, um alle unsere Aufgaben und Verpflichtungen erfüllen zu können. In unserem Verband haben wir leider die Situation, dass wir keinen Lizenzverein im Spielbetrieb haben und uns deshalb die wesentliche Position, die die Landesverbände bei den Einnahmen haben, fehlt. Umso abhängiger sind wir von den Zuwendungen des DFB und des LSB sowie den Beiträgen unserer Partner und Sponsoren. Und nur durch diese finanzielle Unterstützung und unser eigenes Sparsamkeitsprinzip ist es uns gelungen, die Gebühren und Beiträge für unsere Vereine jahrelang auf einem sehr niedrigen Niveau stabil zu halten.

Stimmt es, dass es heutzutage immer schwerer fällt, genügend Mitarbeiter im Ehrenamt zu finden?
Dies ist leider Realität. Den Ehrenamtlichen, der gewissermaßen sein ganzes Leben lang uneigennützig ohne Vergütung seinem Verein dient, gibt es heute immer seltener. Deshalb müssen wir andere Anreize und Wege finden, um Menschen für eine ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen, Fußballkreisen und im Landesverband zu gewinnen. Die Menschen werden nicht nur immer älter, sie bleiben auch viel länger leistungsfähig und trotzdem scheiden viele aus den unterschiedlichsten Gründen schon relativ früh aus dem Beruf aus. Diesen Personen im Sport eine Perspektive aufzuzeigen, indem sie für ihr Hobby eine sinnvolle und außerordentlich wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe erfüllen, muss von uns noch zielstrebiger angegangen werden. Andererseits ist für mich das Ausscheiden aus einer Funktion im Ehrenamt auf Grund einer Altersbegrenzung nicht mehr zeitgemäß. Wenn wir die vielen Schiedsrichter, die die 70 schon überschritten haben, nicht hätten, müssten eine ganze Anzahl von Spielen ohne Referee durchgeführt werden. Und eines sollte man nicht vergessen, für viele Menschen ist das Gefühl, gebraucht zu werden, mehr wert als eine finanzielle Vergütung.  Für die jüngeren ehrenamtlichen Funktionäre ist es wichtig, ihnen Qualifizierungsangebote zu unterbreiten, damit sie auch die Chance haben, sich in ihrer ehrenamtlichen Position weiter zu entwickeln.

Das Ehrenamt ist nicht von ungefähr ein wesentliches Thema im neuen Masterplan, der vom DFB-Bundestag im vergangenen Jahr verabschiedet wurde. Wo sehen Sie im Landesverband weitere Schwerpunkte?
Nun, Vieles von dem, was im neuen Masterplan enthalten ist, haben wir bereits in der zurückliegenden Periode umgesetzt. Hier denke ich vor allem an die Beschlüsse zur Flexibilisierung des Spielbetriebs, zur Arbeit mit dem DFBnet oder zur Durchführung von Vereinsdialogen und Vorstandstreffs. Bei vielen Terminen, die ich persönlich bei den Vereinen wahrgenommen habe, wurde immer wieder deutlich, mit wie viel Liebe und Verantwortungsbewusstsein unsere Vereine ihre Aufgaben wahrnehmen, dass sie aber auch unsere Unterstützung und unseren Service anerkennen. Dies betrifft vor allem die schon erwähnten Angebote der Qualifizierung, angefangen von Besuchen des DFB-Mobils über die Kurzschulungen zu den verschiedenen Modulen bis hin zu Lizenz-Lehrgängen auf Kreis- und Verbandsebene. In dieser Hinsicht sind wir dankbar für jeden Referenten, der uns zur Seite stehen möchte, gerade auch in der Realisierung  zweier neuer Pilotprojekte mit den sogenannten Führungsspielern und den Staffelleitern.

Sie sprachen es bereits an: Aktuell verfügt der FLB über keinen Bundesligisten im Verband. Ein Fakt, der auch auf die Ergebnisse der Landesauswahlmannschaften ausstrahlt?
Dieser Zusammenhang ist richtig, weil unsere Talente natürlich das Ziel vor Augen haben, nach der Juniorenzeit mindestens in der 3. Liga spielen zu wollen und deshalb uns schon frühzeitig die besten Spieler verlassen. Andererseits ist diese Tatsache keine Entschuldigung dafür, dass unsere Auswahlmannschaften bei den Turnieren im NOFV und beim DFB gerade im vergangenen Jahr so schlecht wie nie abgeschnitten haben. Ich habe deshalb in den vergangenen Wochen viele Gespräche geführt, die mich zu der Überzeugung geführt haben, dass wir die Strukturen unseres Verbundsystems noch besser nutzen müssen. Deshalb werden wir in diesem Jahr einigen Trainern, die mit ihren Mannschaften sehr gute Ergebnisse erzielen und deshalb auch die meisten Auswahlspieler haben, mehr Verantwortung auch für die Auswahlmannschaften übertragen.

Was für den FC Energie Cottbus eine Enttäuschung und für den SV Babelsberg 03 mittlerweile Normalität darstellt, erscheint für den FSV 63 Luckenwalde und den FSV Union Fürstenwalde fast schon als Sensation: die Regionalliga. Eine Einschätzung, die Sie teilen?
Unbedingt. Denn während in Cottbus nach wie vor unter Profi-Bedingungen gearbeitet wird und auch in Babelsberg professionelle Vereinsstrukturen existieren, ist es umso mehr zu würdigen, dass in Luckenwalde und Fürstenwalde ebenfalls Regionalliga-Fußball gespielt wird. Was in diesen beiden Vereinen und im Verbund mit den Städten geleistet wird, ist sensationell. Ich bin am letzten Wochenende vor Weihnachten bei den Vereinen gewesen und bin optimistisch, dass beide den Klassenerhalt schaffen. Der FSV 63 Luckenwalde hat sehr unglücklich verloren und war keineswegs schlechter als der Gegner aus der Oberlausitz. Die Fürstenwalder haben gegen den BFC ein Riesenspiel gemacht. Ich übertreibe nicht, weil ich viele Regionalliga-Spiele gesehen habe, hätten sie diese Leistung in allen Spielen gebracht, würden sie ganz oben stehen. Für Energie Cottbus und für uns wünsche ich mir, dass die Aufstiegschance noch lange erhalten bleibt, auch wenn man es aus eigener Kraft nicht mehr schaffen kann. Ein Kompliment möchte ich an dieser Stelle den Cottbuser Fans und Sponsoren machen, die auch nach dem Abstieg die Mannschaft toll unterstützen und die es wahrlich verdient hätten, dass der Aufstieg noch gelingt.


Eine wichtige Funktion in der weiteren Entwicklung des Leistungsfußballs kommt sicher dem neuen Cheftrainer des Verbandes zu. Welches Anforderungsprofil verbinden sie mit ihm?
Wir haben die Position des Cheftrainers zum Ende des vergangenen Jahres ausgeschrieben und das Stellenprofil eindeutig definiert. Neben den fachlichen Anforderungen, der erforderlichen Lizenz und entsprechenden Erfahrungen im Leistungssport wünsche ich mir vor allem Bewerber mit hohen Führungsqualitäten. Denn in dieser Funktion gilt es in besonderem Maße, zielorientiert zu arbeiten, gleichzeitig aber unterschiedliche Charaktere im gemeinsamen Interesse aller zusammenzuführen. Ich bin gespannt auf die Bewerbungen und sicher, dass wir im Präsidium eine Entscheidung treffen werden, die die weitere Entwicklung fördern wird.

… eine Entwicklung ähnlich jener beim 1. FFC Turbine Potsdam 71…?
Es würde mich freuen, wenn es so wäre, auch wenn es im männlichen Fußball vielleicht etwas komplizierter ist. Und natürlich erfüllt es mich mit großer Freude zu sehen, wie sich die Frauen des 1. FFC Turbine Potsdam 71 in der laufenden Saison in der Bundesliga schlagen. Mit dem neuen Trainer Matthias Rudolph haben sie andere Impulse erhalten, die taktische Ausrichtung und der Teamgeist innerhalb der Mannschaft stimmen. Ich wünsche mir, dass dieser Trend anhält und bei fünf Punkten Vorsprung auf den aktuellen Zweiten darf man ja nicht nur von der Deutschen Meisterschaft träumen, sondern muss sie ansteuern. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass das gelingt. Und dann ist das auch für den tollen Nachwuchs in Potsdam wieder die beste Perspektive, die der Frauenfußball in Deutschland bieten kann.

Kommen wir vom Spitzenfußball zur Basis. Sind Sie zufrieden mit dem Verlauf der Spiele im Landesverband?
Ja, das kann ich. Seitdem wir die neuen Kreisstrukturen haben, hat sich der Spielbetrieb stabilisiert und mein Eindruck ist, dass unsere Spieler und Zuschauer vor allem die Spielklassen in den neuen Fußballkreisen mit großem Interesse annehmen. Die Zuschauerzahlen beweisen das. Sehr zufrieden bin ich auch mit dem Verlauf des AOK-Landespokals Brandenburg, der nicht zuletzt durch den neuen Verteilerschlüssel der für die erste DFB-Hauptrunde zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel noch attraktiver geworden ist. Eine weitere Aufwertung dürfen wir auch in diesem Jahr von unserem Endspiel erwarten, welches wiederum im Rahmen des bundesweiten Finaltags der Amateure ausgetragen und in einer Live-Konferenz in der ARD übertragen wird. Nicht zufrieden bin ich, dass es in der 1. Halbserie 2016/17 bei 42 Spielen Vorkommnisse mit Spielern, Betreuern oder Besuchern zu verzeichnen gab. Wenn dies auch bei der Summe von insgesamt knapp 19.000 Spielen wenig erscheint, so ist doch jeder einzelne Vorfall einer zu viel. Wir müssen deshalb wachsam bleiben, gemeinsam mit den Vereinen und der Polizei alles tun, um zu gewährleisten, dass geplante Störungen schon im Vorfeld erkannt werden und Einfluss genommen werden kann. Denn nur wenn wir einen sauberen Fußball anbieten, sind wir attraktiv für Zuschauer, Partner und Sponsoren. Auf der anderen Seite erhoffe ich mir noch mehr gegenseitigen Respekt bei Spielern und Offiziellen. Bei allen verständlichen Emotionen gilt es, sich persönlich im Griff zu haben, um die immer wieder zu Recht geforderte Vorbildwirkung nach innen und außen nicht zu gefährden.  


Um dies zu fördern, ist der Landesverband seit Jahren auch zunehmend in verschiedenen gesellschaftlichen Projekten engagiert. Ein Engagement, welches sicher nicht aufhören wird?

Keinesfalls. Mit der Landesregierung, dem LSB, dem DFB und der AOK Nordost haben wir starke Partner an unserer Seite, die uns gerade in Fragen der Integrations- und Inklusionsarbeit sowie der Mediation und Vereinsberatung unterstützen. Im vergangenen Jahr haben wir mit der Verleihung des Integrations- und Vielfaltpreises sowie der Durchführung des AOK-Fußballtags für Vielfalt und Toleranz unter Schirmherrschaft unseres Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke eine große öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Ich freue mich auch, dass wir mittlerweile bereits mehr als 70 Vereinen aus unserem Landesverband einen Scheck im Rahmen der Initiative „1:0 für ein Willkommen“ der DFB-Stiftung Egidius Braun überreichen konnten, um sie für ihre aktive Arbeit mit Flüchtlingen zu unterstützen. Dass der DFB dieses Projekt unter dem Titel „2:0 für ein Willkommen“ fortsetzt und ausbaut, zeigt, wie wichtig dieses Engagement unserer Vereine für den Fußball und unsere Gesellschaft insgesamt ist.

21.12.2016
Ehrung für Jubiläumsvereine

Vereine, die im kommenden Jahr das 100., 125. beziehungsweise 150. Jahr ihrer Gründung feiern, werden vom DFB durch die Verleihung einer Ehrenplakette ausgezeichnet. Dazu ist es lediglich nötig, einen Fragebogen gut leserlich auszufüllen und beim Landesverband einzureichen. Vereine, die ihr 50- oder 75-jähriges Jubiläum feiern, werden nicht mehr ausgezeichnet.

Verwenden Sie bitte deshalb den neuen Fragebogen. Sie können auch einen Ausdruck über die FLB-Geschäftsstelle, Dresdener Straße 18, 03050 Cottbus, Telefon 0355 4310220, E-Mail geschaeftsstelle@flb.de, anfordern. Den ausgefüllten Fragebogen reichen Sie hier auch wieder ein.

Während sich alle Vereine über einen Gutschein in Höhe von 500 Euro freuen dürfen, können die, die ihr 100-jähriges Bestehen feiern, zudem mit der Sportplakette des Bundespräsidenten ausgezeichnet werden. Ein entsprechender Antrag kann an den Landessportbund gerichtet werden. Die Sportplakette des Bundespräsidenten ist als staatliche Auszeichnung für Vereine oder Verbände bestimmt, die sich über mindestens 100 Jahre besondere Verdienste um Pflege und Entwicklung des Sports erworben und damit über 100 Jahre beständiges Engagement für ein lebendiges Gemeinschaftsleben erbracht haben. Der DOSB weist darauf hin, dass Anträge auf die Auszeichnung mit der Ehrenplakette des Bundespräsidenten ein Jahr im Voraus gestellt werden sollten.

20.12.2016
Handicap-Börse: Bundesweite Angebote für Fußballer mit Behinderungen

Im Rahmen der Anwendung des DFBnet-Vereinsmeldebogens gibt es eine Neuigkeit zu verzeichnen. Künftig können alle Fußballvereine angeben, ob und in welchen Bereichen Angebote für Fußballer mit Handicap existieren und diese zusätzlich über ein Freitextfeld beschreiben.


Folgende neun Facetten/Attribute des Handicap-Fußballs können mittels „Checkboxen“ ganzjährig im Meldebogen hinterlegt werden: Blindenfußball, Amputiertenfußball, Sitzfußball, CP-Fußball, Gehörlosenfußball, Rollstuhlfußball, GB-Fußball (Fußball für Menschen mit geistiger Behinderung), Werkstattfußball sowie integrative Spielformen.

So können Sie Ihr Angebot im Handicap-Fußball eintragen
Der Weg zur Eintragung des Angebotes im Handicap-Fußball im DFBnet-Vereinsmeldebogen ist ganz einfach: Nach dem Klick auf den Button „Vereinsadressen“ erscheint in der Kopfnavigation der Reiter „Handicap-Fußball“. Dort können neben der Abbildung des jeweiligen Handicap-Teams auch eigene Ansprechpartner, inklusive Kontaktdaten, hinterlegt werden. Sollten keine zusätzliche Person eingetragen sein, werden automatisch die offizielle Vereinsadresse und der Standard-Ansprechpartner des Vereins ausgegeben.

Vernetzung der Mannschaften über Handicap-Börse
Die Daten werden „live“ ausgespielt und in die bestehende Handicap-Börse in der Rubrik Handicap-Fußball auf dfb.de übertragen. http://handicapteams.dfb.de/

Über die Handicap-Börse können fußballbegeisterte Spieler/innen mit Handicap den passenden Verein in ihrer Umgebung suchen. Zudem haben Vereine die Möglichkeit, über die Abbildung ihres Handicap-Teams neue Spieler/innen für ihre Mannschaft zu gewinnen oder andere Mannschaften zu kontaktieren, um sie beispielsweise zu Turnieren oder Freundschaftsspielen einzuladen.

Fußballer mit Handicap wichtiger Teil der Vereinsvielfalt
Die Abbildung aller Mannschaften über eine Deutschlandkarte demonstriert zusätzlich, dass Inklusion in den Fußballvereinen kein Fremdwort ist, sondern bereits umfangreich und aktiv gelebt wird.
 „Die Integration des Handicap-Fußballs in den Vereinsmeldebogen birgt eine große Chance für die deutschlandweite Abbildung, Vernetzung und Förderung des Behindertenfußballs“, betont Wolfgang Watzke, Geschäftsführer der DFB-Stiftung Sepp Herberger. „Tragen Sie Ihr Angebot für Fußballer mit Handicap im DFBnet-Vereinsmeldebogen ein. Die Erfassung dieser vielseitigen Vereinsangebote ist ein weiteres Zeichen für die Selbstverständlichkeit, mit der im organisierten Fußball immer häufiger Inklusionsangebote für Spieler, Schiedsrichter und Ehrenamtliche bereitgestellt werden“, hebt Watzke hervor.

Weitere Informationen rund um das Thema Behindertenfußball erhalten Sie in der Rubrik Handicap-Fußball auf dfb.de unter:
http://www.dfb.de/vielfaltanti-diskriminierung/handicap-fussball/start/


10.02.2017
Erlebnisreiche Fußball-Ferien
Jugendausschuss meldet den SV Blau-Weiß Lubolz und den FSV „Glückauf“ Brieske/Senftenberg

Dank der Unterstützung der DFB-Stiftung Egidius Braun können sich junge Fußballer des FSV „Glückauf“ Brieske/Senftenberg und des VfB Herzberg 68 auf das Erlebnis "Fußball-Ferien-Freizeit" freuen. Beide Vereine wurden vom Verbandsjugendausschuss für die DFB-Fußball-Ferien-Freizeit gemeldet.

Im Jahr 2017 werden durch die DFB-Stiftung Egidius Braun von Juli bis September 80 Vereinsgruppen zu den Fußball-Ferien-Freizeiten eingeladen.  Die Einladung ist Dank und Anerkennung für herausragendes ehrenamtliches Engagement in den Klubs - der Leistungsgedanke steht dabei eher im Hintergrund. 

Neben unterschiedlichen Fußballangeboten sind freizeitpädagogische Elemente wesentliche Bestandteile der Fußball-Ferien-Freizeit.

19.12.2016
Mithilfe für Forschungsarbeit gesucht

Für eine Forschungsarbeit im Auftrag des Instituts für Kognitions- und Sportspielforschung der Deutschen Sporthochschule Köln  werden Fussballtrainer/innen gesucht, die an einer Befragung zu Intuition und Kreativität von Fussballspielern verschiedener Nationen teilnehmen.

Die Befragung findet ausschließlich online und selbstverständlich anonym statt.
Der Link zum Forschungsprojekt: https://www.soscisurvey.de/KUI/


Neben der Unterstützung der Forschungsarbeit im Fussball gibt es für die einzelnen Trainer/innen als zusätzlichen Anreiz die Möglichkeit auf den Gewinn eines Amazon-Gutschein im Wert von 100€.

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