Fussball-Landesverband Brandenburg e.V.

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31.01.2018
Tagung der Schiedsrichter

Am letzten Januar-Wochenende trafen sich die Schiedsrichter der Brandenburgliga sowie der Landesliga zu ihrer Halbjahrestagung des Spieljahres 2017/18.

Die Schwerpunkte dieser Arbeitstagung im Bundesleistungszentrum Kienbaum waren unter anderem die Auswertung der Hinrunde sowie Regelauslegungen, Staffelleiter Ingo Widiger  informierte die Unparteiischen im Auftrag des Verbandsspielausschusses.
Auch die Plenumsdiskussion mit Oliver Richter, Trainer der Brandenburgliga Mannschaft des TuS 1896 Sachsenhausen, fand großes Interesse. In Arbeitsgruppen erhielten die Teilnehmer von Mentaltrainerin Katja SeyffardtAnregungen zur mentalen Leistungssteigerung, Schiedsrichter-Kollege Jan Seidel und Vivien Steinhoff (LC Potsdam) bot  Lauf,- Koordinations- und Krafttraining an.
 

17.01.2018
Rainer Waibel verstorben

Der Fußball-Landesverband Brandenburg trauert um Rainer Waibel, der am 15. Januar 2018 im Alter von 72 Jahren verstorben ist.

Mit Rainer Waibel verliert der Verband einen Sportkameraden, der sich über Jahrzehnte große Verdienste im Fußballsport erworben hat.

Bereits im Alter von 18 Jahren wurde er 1963 Sektionsleiter der SG Bornim und war 37 Jahre für den Verein als Funktionär tätig. Von 1964 bis 1972 war er zudem als Schiedsrichter aktiv. Die Funktion des Geschäftsführers des ehemaligen Bezirksfachausschusses Fußball Potsdam übte Rainer Waibel von 1969 bis 1975 aus. Für den NOFV war Rainer Waibel seit 2001 als Kassenprüfer tätig. Seit 2010 bekleidete er dieses Amt auch in der Revisionsstelle des FLB. Mit seinem sportkameradschaftlichen Auftreten hat er sich Achtung und Anerkennung erworben.

Seine Verdienste wurden mit verschiedenen Auszeichnungen gewürdigt. Im Jahr 1998 war er DFB-Ehrenamtspreisträger des Fußballkreises Havelland-Mitte, 2014 erhielt Rainer Waibel die NOFV Ehrennadel in Gold.

Unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. Wir werden Rainer Waibel ein ehrendes Gedenken bewahren.

Siegfried Kirschen Michael Hillmann
Präsident Geschäftsführer

 

 

10.01.2018
Austausch der Kulturen - Gastfamilie werden
... hol dir die Welt nach Hause

Der VDA-Jugendaustausch ist in die neue Saison 2017/2018 gestartet.
Der Verein, der sein Austauschprogramm seit fast 50 Jahren betreibt, sucht ganzjährig Gastfamilien für Austauschschüler/innen, die von November bis März nach Deutschland kommen. Die aufnehmenden Familien haben die Möglichkeit, ihr Kind im Anschluss in die Familie und das Heimatland des Austauschpartners zu schicken. Dieses Angebot des Gegenaustausches ist jedoch optional.

"Wir freuen uns über jede Gastfamilie, die gerne eine Schülerin oder einen Schüler aufnehmen möchte, ganz egal ob mit oder ohne Kinder in der eigenen Familie. Daher denken wir, dass sich Ihre Mitglieder für einen Austauschschüler interessieren könnten, um eine andere Kultur auch einmal sportlich "hautnah" kennenzulernen und die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern. Viele unserer Austauschschüler sind fußballbegeistert und gehen diesem tollen und verbindenden Sport auch in ihrem Heimatland nach", teilte Petra Meßbacher, Geschäftsführerin des Vereins, mit.

Der Schwerpunkt der Austauschprogramme ist Lateinamerika (Argentinien, Brasilien, Chile, El Salvador und Paraguay). Die 15-18-jährigen Austauschschüler, die für 4 bis 12 Wochen nach Deutschland kommen, verfügen über ausreichende bis gute Deutschkenntnisse und sind in Deutschland schulpflichtig. Sie verfügen über ein angemessenes Taschengeld, von dem sie ihre persönlichen Einkäufe, aber auch die Fahrten zur Schule finanzieren müssen.

Sprachliche Voraussetzungen sind nicht erforderlich.

Das Anmeldeformular als Gastfamilie zum Download

Für mehr Infos besuchen Sie den Verein auf seiner Internetseite www.vda-kultur.de

10.01.2018
Stefan Lupp: Ein klein bisschen Weltschiedsrichter

Hohe Ehrung für Dr. Felix Brych – er wurde zum Weltschiedsrichter des Jahres 2017 gekürt!
Diese Nachricht wurde auch bei den Schiedsrichtern in Brandenburg erfreut aufgenommen – die Insider wissen es natürlich: Mit Stefan Lupp ist ein Vertreter unseres Landesverbandes sehr oft gemeinsam mit Felix Brych unterwegs in deutschen und internationalen Fußballstadien, oft zu den absoluten Höhepunkten der jeweiligen Wettbewerbe.
Der Bayer Felix Brych erfuhr von seinem Glück in Abu Dhabi, wo er als Vertreter der UEFA und als erster deutscher Schiedsrichter bei der Club-WM agiert. Brych konnte sein Glück kaum fassen, als er von der Ehrung erfuhr. „Die Wahl wird von internationalen Fachleuten durchgeführt, deshalb kommt ihr ein besonders hoher Stellenwert zu“, schätzt Stefan Lupp die Bedeutung ein. „Natürlich ist das auch eine Anerkennung für ,meine’ Assistenten Stefan Lupp und Mark Borsch. Insofern betrachte ich das auch als Wertschätzung für das gesamte Team“, bezieht  Brych auch seine Mitstreiter ein, „ohne verlässliche Assistenten wäre eine solche Ehrung sicher nicht denkbar.“
Seit 2012 besteht das Team Brych, Borsch, Lupp. Ursprünglich war es in dieser Konstellation nur als „Überbrückung“ für die Olympischen Spiele gedacht. Der eigentliche „Stammassistent“ Thorsten Schiffner fiel seinerzeit aufgrund einer Verletzung aus, die Genesung dauerte länger als geplant. Aber die FIFA wollte in Vorbereitung auf die WM 2014 feste Teams und so blieb es dann bei dieser Konstellation.
Damit war der Grundstein für eine überaus erfolgreiche Entwicklung gelegt. Neben den Einsätzen bei Bundesligaspielen folgte eine Reihe von besonderen und für das Team unvergesslichen Höhepunkten: Olympische Spiele 2012 in London,  FIFA Confed Cup 2013 in Brasilien, Endspiel UEFA Europa League 2014 in Turin, FIFA-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien, Deutsches Pokalendspiel 2015, Europameisterschaft 2016 in Frankreich, Finale UEFA Champions League 2017 in Cardiff, FIFA Klubweltmeisterschaft 2017 in Abu Dhabi.

Heinz Rothe

04.01.2018
Trauer um Staffelleiter

Der Fußball-Landesverband Brandenburg trauert um

Christian Schulz,

der in der Nacht zum 26. Dezember 2017 im Alter von 46 Jahren verstorben ist.

Christian Schulz fungierte als Staffelleiter der Landesklasse West und hatte sich zuvor bereits über viele Jahre hohe Verdienste auf Kreisebene erworben. Sowohl im ehemaligen Fußballkreis Westhavelland als auch im jetzigen Kreis Havelland bekleidete er die Funktionen des Stellvertretenden Spielausschuss-Vorsitzenden und des Staffelleiters der jeweiligen höchsten Kreisspielklasse und bewies zudem ein hohes Engagement in der Organisation von Hallenturnieren. Darüber hinaus amtierte Christian Schulz als Schiedsrichter und hatte in seinem Heimatverein SG Lok Brandenburg die Position des Vizepräsidenten inne.

Tief erschüttert nehmen wir Abschied von einem Sportfreund, der den Fußball liebte. Wir werden Christian Schulz ein ehrendes Gedenken bewahren.

Siegfried Kirschen Michael Hillmann
Präsident                Geschäftsführer

 

 

02.01.2018
Gemeinsam: Der Weg für die Zukunft

In seinem schon traditionellen Interview zum Jahreswechsel lässt FLB-Präsident Siegfried Kirschen das vergangene 2017 Revue passieren: Er äußert sich zum Außerordentlichen Bundestag des DFB, bei dem in der Frage der Aufstiegsregelung zur 3. Liga eine Lösung gefunden werden sollte. Dass diese nun zunächst vorübergehend ist, erscheine eher nebensächlich, da man auf dem Weg sei, eine Struktur zu finden, die den Anforderungen und unterschiedlichen Bedingungen auf allen Ebenen Rechnung trage.

Weiteren Gesprächsstoff lieferte im vergangenen Jahr das Thema Videoassistent: "Ich hatte in der Tat meine Zweifel, ob dieses Projekt zu mehr Gerechtigkeit und Klarheit bei den Entscheidungen der Schiedsrichter führen wird. Wir haben an den bisherigen Spieltagen der Bundesliga wiederholt erlebt, dass es mehr Fragen als Antworten gab, dass die Autorität der Schiedsrichter infrage gestellt wurde und dass die Diskussionen in der Öffentlichkeit zugenommen haben", so Siegfried Kirschen, um einige Zeilen weiter zu ergänzen: "Fairerweise möchte ich aber auch betonen, dass die Verantwortlichen im Schiedsrichterbereich diese Probleme  erkannt und daraus die ersten Schlussfolgerungen gezogen haben. Wie sich das in der zweiten Serie auswirken wird, darauf bin ich sehr gespannt." 

Diesem Thema schließt sich fast nahtlos jenes der Digitalisierung an, im DFB übrigens ein großes. Und auch der FLB wird sich laut Kirschen nicht davor verschließen: "Unbedingt. ... Darüber hinaus werden wir die Digitalisierung auch auf alle Bereiche unserer Verbandsverwaltung ausweiten..."

Im weiteren Verlauf des Interviews beantwortet Siegfried Kirschen Fragen zur Talententwicklung, Frauenfußball sowie Finanzpolitik des Verbandes - dies sind Themen, die die Zukunft des Verbandes betreffen. Auch die Frage einer erneuten Kandidatur reißt er an: Am 29. September 2018 wird der Verbandstag die Weichen stellen.

Lesen Sie den vollen Worlaut hier:

21.12.2017
Dankeschön!

Zum Ende eines ereignisreichen sportlichen Jahres möchten wir allen aktiven Spielerinnen und Spielern, Schiedsrichtern, Helfern, Freunden und Partnern sehr herzlich für ihr Engagement, die angenehme Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen danken.
Wir wünschen Ihnen nach besinnlichen Feiertagen
ein gesundes, glückliches neues Jahr 2018!

05.12.2017
Danke ans Ehrenamt!

An jedem Wochenende finden in Deutschland 80.000 organisierte Fußballspiele statt. Mädchen und Jungs, Frauen und Männer. Von der Kreisliga bis zu den höchsten Landesverbands-Spielklassen. Alle verbindet die Leidenschaft für unseren Sport. Doch, zu selten fragt man sich, wie dies Woche für Woche funktioniert? Wer kümmert sich um die Organisation der Spieltage? Wer sorgt dafür, dass stets ein Schiedsrichter vor Ort ist? Wer ist dafür verantwortlich, dass jede Jugendmannschaft einen Trainer hat? Wer bereitet die Sportanlage vor? Wer kümmert sich darum, dass alle Eltern und Freunde mit Essen und Trinken versorgt werden können? Es funktioniert alles wie selbstverständlich könnte man meinen - aber mitnichten! In den knapp 25.000 Fußballvereinen bekleiden etwa 400.000 Menschen eine ehrenamtliche Position, weitere 1,3 Millionen freiwillig engagierte Helfer kommen dazu. Ohne sie könnte kein Spiel stattfinden, kein Verein funktionieren.
Der Amateurfußball bildet das Fundament des Spitzenfußballs. Nahezu alle Spielerinnen und Spieler haben einmal klein angefangen. Auf Ihrem Heimatsportplatz das Kicken gelernt und die Liebe zum runden Leder entdeckt. Ehrenamtliche Trainer haben sie auf ihren ersten Schritten begleitet, ihr Talent gefördert und den Weg geebnet.
In diesem Jahr feiert die Aktion Ehrenamt des Deutschen Fußball-Bundes ihr 20-jähriges Jubiläum.

Die Wichtigkeit der Ehrenamtsförderung ist längst erkannt. Nun gilt es auch in Zukunft passende Maßnahmen zur Unterstützung der Bedürfnisse der Vereinsmitarbeiterinnen und Vereinsmitarbeiter zu finden. Vor allem junge engagierte Menschen müssen verstärkt unterstützt und gefördert werden. Der DFB und seine Landesverbände haben bereits zahlreichen Angebote, Maßnahmen, praktischen Alltagshilfen und Möglichkeiten zur Anerkennung geschaffen. Mehr hierzu finden Sie unter www.dfb.de/ehrenamt.

Der Spitzenfußball bedankt sich geschlossen bei den vielen Menschen, die sich ehrenamtlich und freiwillig in den Amateurfußballvereinen engagieren. Die für ihren Verein rackern, schuften und sich aus Liebe zum Fußball aus vollem Herzen einsetzen. Ohne sie blieben der Platz ungekreidet und die Trikots ungewaschen.
Ohne Euch wäre hier nichts los! Danke ans Ehrenamt! Einfach mal schauen:

04.12.2017
Unterstütze jetzt die deutsche EURO-Bewerbung

„United by Football - Vereint im Herzen Europas“: Unter diesem Motto steht die Bewerbung des DFB um die Ausrichtung der UEFA EURO 2024. Bei der Präsentation des Slogans sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel: „Unsere Bewerbung um die Europameisterschaft 2024 soll im Zeichen der einzigartigen Integrationskraft des Fußballs stehen. Der Fußball grenzt nicht aus, er überwindet Grenzen. Er vereint, er ist der Anlass, der Menschen ganz unterschiedlicher Nationalität und verschiedenen Glaubens aus allen gesellschaftlichen Bereichen zusammenbringt." Die Bewerbung um die Europameisterschaft hat ihre digitale Heimat in der Website zur Kampagne.

Auf www.united-by-football.de kann jeder Fan sein Foto hochladen und es unter dem Hashtag #UnitedByFootball in den sozialen Netzwerken teilen, um seine Unterstützung für die deutsche EURO-Bewerbung zu zeigen und um von Beginn an aktiv dabei zu sein, die Europameisterschaft nach Deutschland zu holen. DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius sagt: „Nicht nur eine Europameisterschaft bringt Menschen aus aller Welt zusammen. Schon unsere Bewerbung ist ein Gemeinschaftsprojekt, das nur im Zusammenspiel gelingen kann, im Doppelpass mit den Spielorten, mit denen wir derzeit die Bewerbungsunterlagen für die UEFA erarbeiten und zusammenstellen. Mit Unterstützung des gesamten deutschen Fußballs von der Spitze bis zur Basis und einem breiten Rückhalt aus der Gesellschaft wollen wir die UEFA überzeugen, die EURO zum zweiten Mal nach 1988 nach Deutschland zu vergeben.“ Zahlreiche User haben ihr Foto auf der neuen Homepage, auf der außerdem sämtliche Neuigkeiten und Informationen zum Bewerbungsverfahren und zu den zehn Spielorten, mit denen sich der DFB bewerben will, abrufbar sind, bereits hochgeladen. In der Galerie sind Menschen vereint, die der Fußball zusammenbringt und die hinter der deutschen EURO-Bewerbung stehen. Mach' auch Du jetzt mit! Hier geht’s zum Upload.

29.11.2017
Vier Schrauben für Zivilcourage

Fußballvereine beziehen klare Position: Mit wetterfesten Schildern zeigen sie deutlich "Kein Platz für Rassismus und Gewalt" Auch in Brandenburg wurde schon fleißig geschraubt.

Für das 21 x 30 cm große Schild ist überall Platz - am Vereinsheim, am Fußballplatz, am Bolzplatz, auf dem Schulhof, an der Schule selbst. Es ist an allen vier Ecken vorgelocht und so kann es mit Schrauben oder auch Kabelbindern überall schnell befestigt werden. 

Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, muss nur ein wenige Arbeit investieren:

Das Schild ist kostenlos und wird Vereinen zugesendet. Voraussetzung ist eine E-Mail an gegen.rechts@arcor.de

Und wenn dann noch ein Foto des angebrachten Schildes für die  Homepage www.fussballvereine-gegen-rechts.de an die Initiatoren gesendet wird - perfekt.

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