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04.09.2017
Trauer um Klaus Petersdorf

Der Fußball-Landesverband Brandenburg (FLB) trauert um Klaus Petersdorf,

Klaus Petersdorf. Foto: Archiv


der nach schwerer Krankheit am 3. September 2017 im Alter von 80 Jahren verstorben ist.
Der Diplom-Sportlehrer fungierte ab den 1960er Jahren als Vereinstrainer für den SC Frankfurt (Oder) und die BSG Aufbau Eisenhüttenstadt, bevor er ab 1972 für den DFV der DDR als Trainer der Olympiamannschaft und Leiter des wissenschaftlichen Zentrums wirkte. Nach einer zwischenzeitlichen Tätigkeit als Clubvorsitzender des FC Carl Zeiss Jena kehrte er 1985 als Auswahltrainer zum Verband zurück. 1990 wurde Klaus Petersdorf zum letzten Generalsekretär des DFV berufen und gilt daher als Wegbegleiter der deutschen Fußballeinheit mit dem DFB.

Mit Gründung des NOFV wurde er dessen Geschäftsführer und bekleidete dieses Amt bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2000. Anlässlich des 5. Ordentlichen Verbandstages wurde er für seine außergewöhnlichen Verdienste um den Fußball im Regionalverband zum Ehrenmitglied des NOFV ernannt.

Für den FLB amtierte Klaus Petersdorf seit dem 4. Ordentlichen Verbandstag im Jahr 2002 als Mitglied der Revisionsstelle und brachte hier seine jahrzehntelangen Erfahrungen im Verbandswesen zuverlässig ein.

Der Fußball verliert mit Klaus Petersdorf einen national und international weithin geschätzten Fachmann. Neben seinen fachlichen Kompetenzen bewies er in seinem Wirken stets ein hohes Maß an Sachlichkeit und Menschlichkeit. Mit seinem tadellosen, von Respekt, Fair Play und Anstand getragenen Auftreten war er vielen Menschen ein Vorbild.

In großer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von einem verdienstvollen Trainer, Funktionär und Freund. Wir werden Klaus Petersdorf ein ehrendes Gedenken bewahren.

Siegfried Kirschen Michael Hillmann
Präsident Geschäftsführer
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