Fussball-Landesverband Brandenburg e.V.

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20.06.2016
Silber für die FLB-Mädels beim NOFV-Länderpokal

Brandenburg wird hinter Berlin erneut Zweiter beim U12-NOFV-Länderpokalturnier
 
Zum 2. Mal wurde am Freitag und Samstag (17. und 18.) in Sachsen-Anhalt (Thalheim bei Bitterfeld-Wolfen) der U12-NOFV Länderpokal der Juniorinnen ausgetragen. Da nur Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen sowie Brandenburg teilnahmen, bestritten die vier Teams an zwei Turniertagen je eine Hin- und Rückrunde.
 
Im Turnierauftaktspiel mühte sich das Brandenburger Team gegen Sachsen-Anhalt zu einem 2:0 Erfolg. Beide Teams fanden recht schwer in die Partie, doch mit zunehmender Spielzeit erspielten sich die Schützlinge von Sabine Seidel Torchance um Torchance. Jette Lang allein hätte schon mindestens drei Treffer erzielen müssen. Doch der überfällige Führungstreffer fiel erst in der letzten Minute der ersten Halbzeit durch Pauline Deutsch. Mit dem Rücken zum Tor stehend, nahm sie den Ball an und auch mit, traf zwar bei ihrem Schuss aus der Drehung den Ball zwar nicht voll, dennoch „trudelte“ dieser über die Torlinie (14.). Gleich zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff köpfte Pauline Deutsch die Flanke von Alisa Grincenco in den Kasten (17.). In der Folge war das Brandenburger Team weiter im Vorwärtsgang, doch bis auf einen Lattenknaller von Deutsch konnte nichts Nennenswertes notiert werden. Die beiden Torschüsse von Sachsen-Anhalt wehrte Keeperin Sophie Rahn erfolgreich ab, so dass es beim 2:0 blieb.   
 
Gegen den Titelverteidiger aus Berlin musste sich Brandenburg mit 0:2 geschlagen geben. Beide Teams boten sich einen spannenden fairen Fight. Torchancen blieben aber Mangelware. Berlin bestrafte die Fehler der Brandenburgerinnen konsequent. Wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff konnten die Brandenburgerinnen einen Berliner Angriff nach einem Ballverlust im Mittelfeld nicht unterbinden, die scharfe Hereingabe beförderte Livia Bauer bei ihrer Abwehraktion unglücklich aus Nahdistanz ins eigene Netz (15.). Auch in Halbzeit zwei neutralisierten sich beide Teams im Angriffsspiel und so war es in der 24. Minute ein missglückter Abstoß von Keeperin Natalie Dobler, welcher den Berliner Treffer zum 0:2 begünstigte.
 
In der dritten Begegnung des Tages gewann Brandenburg mit 3:0 gegen die Auswahl von Thüringen. Den ersten „Riesen“ hatte in der zweiten Spielminute die Thüringer Auswahl. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld lief ein Thüringer Spielerin allein auf Keeperin Sophie Rahn zu, setzte ihren Schuss aber knapp neben das Tor. Glück gehabt! In der 7. Minute klatschte der Schuss von Pauline Deutsch wieder nur an die Querlatte, wie auch schon im Spiel gegen Sachsen-Anhalt. Drei Minuten später setzte Deutsch nach Zuspiel von Jette Lang erfolgreich zum 1:0 ein (10.).
Lang hatte in der 13. Minute bereits den Torschrei auf den Lippen. Doch ihr Torschuss landete nur am Innenpfosten und auch Karla Fensch brachte den Ball nicht im Kasten unter. Kurz nach dem Wiederanpfiff sorgte Nelly Fuhrt für das überfällige 2:0 (16.). Jette Lang sorgte mit dem Tor zum 3:0, nach Zuspiel von Jenny Leonie Löwe, in der 26. Minute für das 3:0. Sekunden vor dem Abpfiff knallte auch der Schuss von Alisa Grincenco nur an den Pfosten.
 
 
 
Am zweiten Turniertag traf die Brandenburger Auswahl am frühen Samstagvormittag auf das noch sieglose Team von Sachsen-Anhalt.
Vom Anpfiff an „versemmelten“ Alisa Grincenco, Pauline Deutsch und Jette Lang Großchancen im Minutentakt. Grincenco vergab in der ersten Minute, nach sehr gutem Zuspiel von Deutsch, die erste Hundertprozentige, Jette Lang setzte ihren Schuss in der 5. Minute ans Außennetz. Zwei Minuten später scheiterte Lang gleich zwei Mal an der sehr gut parierenden Keeperin von Sachsen-Anhalt. In der 9. Minute verfehlte Jette Lang sogar das leere Tor. Pauline Deutsch machte es in der 15. Minute aber auch nicht besser. Auch in der zweiten Halbzeit erspielten sich die Schützlinge von Verbandstrainerin Sabine Seidel klare Torchancen. Sachsen-Anhalts Keeperin schien unüberwindbar und parierte stark gegen Jenny Leonie Löwe (17.) sowie den Deutsch-Kopfball, nach einer Löwe-Ecke (19.). Nach 21 Minuten blieb dann ein Foul an Jenny Leonie Löwe im Strafraum ungeahndet, irgendwie lief nichts zusammen. Drei Minuten vor dem Abpfiff gelang es Jette Lang mit einem Schuss aus spitzem Winkel dann doch noch, den fälligen und vielumjubelten Treffer zum 1:0 zu erzielen. Zwei Riesentaten von Keeperin Natalie Dobler war es zu verdanken, dass es beim knappen Sieg blieb, denn in der 28. und 30. Minuten vereitelte Dobler mit starken Paraden noch einen Gegentreffer der Auswahl von Sachsen-Anhalt.   
       
Gegen den ambitionierten Titelverteidiger aus Berlin lieferte sich Brandenburg wieder eine hochklassige und umkämpfte Begegnung. In der 6. Minute war Sophie Rahn nach einer Berliner Ecke zur Stelle und reagierte sehr gut. Auf der Gegenseite fand Pauline Deutsch gleich in drei Aktionen ihren Meister in der sehr gut reagierenden Berliner Keeperin (9., 11., 13.). Mit dem Glück des Tüchtigen kam Pauline Deutsch, drei Minuten nach dem Wiederanpfiff, doch zum ersten Treffer. Sie netzte die Flanke von Alisa Grincenco ein. In der Schlussphase der Partie drängte das Berliner Team, welches den Titel auch in 2016 gewann, auf den Ausgleich. Nachdem in der 20. Minute für Brandenburgs Keeperin Sophie Rahn der Pfosten den Ausgleich verhinderte, war es in der 23. und 25. Minute Rahn selbst, die „Hand anlegte“ und die Null festhielt.
 
Mit einem „unnötigen“ torlosen Remis gegen die Auswahl von Thüringen beendete Brandenburg das 2-tägige Turnier. Jette Lang hatte in der 5. und 10. Minute zwei „dicke Riesen“, konnte den Ball aber nicht in Thüringens Kasten unterbringen. Auf der Gegenseite „verhinderte“ Ronja Grubba mit einer starken Defensivaktion einen möglichen Gegentreffer und klärte zur Ecke. Beiden Teams war der Kräfteschwund im sechsten Turnierspiel anzumerken, so dass kein „richtiges Spiel“ zustande kam. Zu überhastet schloss in der 26. Minute Pauline Deutsch den Angriff ab und vergab die sehr gute Einschussmöglichkeit. In der vorletzten Spielminute hatte erneut Jette Lang eine dicke Torchance, wieder konnte sie diese nicht verwerten.
 
Für das Team Brandenburg gab es nach dem Remis, einer Niederlage und vier Siegen einen versilberten Saisonabschluss und für die kommende Spielserie einen Wechsel in die nächste höhere Altersklasse. Berlin sicherte sich mit 15 Punkten nach 2015 wieder den Turniersieg. Dritter wurde Thüringen vor Sachsen-Anhalt.
 
FLB-Verbandstrainerin Sabine Seidel, die in dem Turnier von Britta Schlüter sowie Anke Steinicke als Co-Trainerin und Physiotherapeutin unterstützt wurde, haderte weniger mit der Platzierung sondern vielmehr damit, dass die Spielerinnen so viel Torchancen liegen ließen und sich somit nicht selbst für ihr Spiel sowie ihre Leistung belohnen konnten.     

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