Fussball-Landesverband Brandenburg e.V.

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24.05.2017
Männertag im Stadion der Freundschaft
Finaltag der Amateure live

Der Countdown läuft: Morgen am 25. Mai pünktlich 12.45 Uhr wird das Finale im AOK-Landespokal Brandenburg im Cottbuser Stadion der Freundschaft angepfiffen.

Auch das Brandenburger Finale ist Teil der großen Livekonferenz der ARD - knapp acht Stunden Fußball im TV!

Aber Stadion ist eben Stadion: Organisieren Sie den Männertagsausflug ins Stadion der Freundschaft!
Allen Fans wird eine rechtzeitige Anreise empfohlen!

Eintrittskarten für dieses Finalspiel erhalten Sie noch heute an den bekannten Vorverkaufsstellen des FC Energie Cottbus sowie der des FSV 63 Luckenwalde (Reisebüro Intertours, Rudolf-Breitscheid-Straße 25, 14943 Luckenwalde).
Für Kurzentschlossene gibt es Eintrittskarten wie üblich an der Tageskasse.

Eine Information an die Radfahrer sei nicht vergessen:
Im benachbarten Eliaspark stehen ausreichend Fahrradstellplätze zur Verfügung.

Interessante Fakten finden Sie auch hier

16.05.2017
Männertag im Stadion
Kartenvorverkauf für das Finale um den AOK-Landespokal Brandenburg nutzen!

Nur noch eine Woche…  dann wird am 25. Mai pünktlich 12.45 Uhr das Finale im AOK-Landespokal Brandenburg im Cottbuser Stadion der Freundschaft angepfiffen.

Die Spielleitung für diesen Saisonhöhepunkt wurde Schiedsrichter Nico Savoly übertragen. Ihm zur Seite stehen die Schiedsrichter-Assistenten Sandra Stolz und Nico Dreschkowski, als Vierter Offizieller fungiert Eric Tegge.

Wer sich noch keine Eintrittskarte für dieses Finalspiel zwischen den Regionalligisten FC Energie Cottbus und dem FSV 63 Luckenwalde gesichert hat, sollte nun aktiv werden. An allen bekannten Vorverkaufsstellen des FC Energie Cottbus sowie der des FSV 63 Luckenwalde (Reisebüro Intertours, Rudolf-Breitscheid-Straße 25, 14943 Luckenwalde) sind die günstigeren Tickets erhältlich.

Gruppen aller Art sei das Gruppenticket angeraten: Tun sich mindestens zehn Personen zusammen, können sie die ermäßigten Tickets ebenfalls und ausschließlich im Vorverkauf erwerben.
Für Kurzentschlossene gibt es Eintrittskarten wie üblich an der Tageskasse.

Der Preisüberblick:
Sitzplatz:        18 Euro Vollzahler, 13 Euro ermäßigt, 16 Euro VVK, 11 Euro VVK ermäßigt
Stehplatz:        12 Euro Vollzahler, 10 Euro ermäßigt, 10 Euro VVK,   8 Euro VVK ermäßigt
Rollstuhlf./Handicap:       4 Euro

Eine Information an die Radfahrer sei nicht vergessen:
Im benachbarten Eliaspark stehen ausreichend Fahrradstellplätze zur Verfügung.

09.05.2017
Chinesische Delegation beim FLB

Am 9. Mai informierte sich eine chinesische Delegation, bestehend aus Leitern verschiedener relevanter Behörden und Ministerien, beim FLB über die Nachwuchsförderung im Speziellen und den Landesverband im Allgemeinen. Während Geschäftsführer Michael Hillmann sie durch die Räumlichkeiten der Geschäftsstelle führte und interessante Informationen zum Landesverband vermittelte, referierte Cheftrainer Detlef Wohlfahrt im Anschluss zum Thema Talentförderung.

30.03.2017
Kristallfußball für Lieper Vereins-Chef

Klaus Marschner, Vereinsvorsitzender der SG Liepe, wird am 30. März 2017 mit dem Kristallfußball des Fußball-Landesverbandes Brandenburg (FLB) ausgezeichnet. Der 72-Jährige ist damit der 25. Preisträger, der die höchste Auszeichnung des Verbandes erhält.   „Mit Klaus Marschner ehren wir einen Mann der Basis, der sich um die Entwicklung des Fußballsports in seiner Region verdient gemacht hat“, freute sich FLB-Präsident Siegfried Kirschen. 

Auch im Kreis Barnim ist man stolz auf Liepes Vereinschef: "Ihre Wahl war goldrichtig", war sich Landrat Bodo Ihrke sicher und wandte sich damit an den FLB. 

Ein Video von der Auszeichnung Klaus Marschners finden Sie hier: 

Im Anschluss sorgte eine kleine Talkrunde für Gesprächsstoff:

16.01.2017
Trauer um ehemaligen Geschäftsführer Rüdiger Lorenz

Der Fußball-Landesverband Brandenburg trauert um
Rüdiger Lorenz (l.),
der am 12. Januar 2017 im Alter von 73 Jahren verstorben ist.

"In tiefer Betroffenheit und Anteilnahme für seine Familie nehmen wir Abschied von einem langjährigen Freund und Wegbegleiter des brandenburgischen Fußballs. Wir werden Rüdiger Lorenz ein ehrendes Gedenken bewahren." heißt es in der Traueranzeige.

04.01.2017
Der Vorbildwirkung im Fußball bewusst sein
Interview zum Jahreswechsel mit FLB-Präsident Siegfried Kirschen

Herr Präsident, das Jahr 2017 ist erst wenige Tage alt und die Geschehnisse im Jahr 2016 sind uns noch gut vor Augen. Woran denken Sie, wenn Sie auf die nationalen Ereignisse des vergangenen Jahres zurückblicken?
In sportlicher Hinsicht natürlich an den Olympiasieg der deutschen Frauen-Mannschaft und der Freude, dass auch zwei Potsdamer Spielerinnen dabei waren. Aber auch die Silbermedaille der Männer war ein großartiges Ergebnis. Bei der EM in Frankreich konnten wir zwar nicht den angestrebten Titel holen, dennoch hat die Mannschaft nicht enttäuscht. Sportpolitisch stand das zurückliegende Jahr im Zeichen zweier DFB-Bundestage und der weiteren Aufarbeitung der Vorkommnisse um die Vergabe der WM 2006 nach Deutschland. Es wäre schön, wenn dieses Kapitel bald und endgültig zu den Akten gelegt werden könnte. Doch dazu bedarf es, dass die Untersuchungen der Staatsanwaltschaften in der Schweiz und in Deutschland abgeschlossen werden und dass vor allem die Protagonisten von damals ihr Schweigen beenden.

Ein Stichwort, welches in diesem Zusammenhang immer häufiger fällt, ist Compliance. Ein Thema, welches auch für den FLB aktuell ist?
Selbstverständlich und ich meine es so, wie es dieses Wort aussagt. Denn unter Compliance verstehe ich tatsächlich Selbstverständlichkeiten in der Führung eines Verbandes wie auch jedes Unternehmens. Ich möchte dies an einigen Beispielen verdeutlichen. Die Auslosung der Spiele im AOK-Landespokal Brandenburg führen wir seit Beginn dieses Spieljahres live im Internet durch und gewährleisten damit eine uneingeschränkte Transparenz gegenüber unseren Mitgliedern und der Öffentlichkeit. Im vergangenen Jahr haben wir neue Finanzrichtlinien in Kraft gesetzt, außerdem wissen wir seit Jahren eine in Vereinsrechtsfragen erfahrene Steuer- und Anwaltskanzlei an unserer Seite. Was unsere hauptamtlichen Mitarbeiter der Geschäftsstelle betrifft, möchte ich ausdrücklich auf die bestehenden Verschwiegenheitsklauseln verweisen. Und was unser Ehrenamt anbelangt, erwähne ich exemplarisch die Compliance-Regeln, die schon jetzt für all jene Mitglieder gelten, die in Gremien des DFB mitarbeiten. Ich halte diese Maßnahmen für alternativlos. Denn ob im Haupt- oder Ehrenamt: Wir müssen uns unserer Vorbildwirkung im Fußball bewusst sein, müssen Werte wie Respekt und Vertrauen, Fairness und Loyalität in unserer täglichen Arbeit mit Leben erfüllen, um als glaubwürdige Partner in der Gesellschaft wahrgenommen zu werden.

… dies sicher auch im Zusammenhang mit der Sicherstellung der Finanzierung des Verbandes. Die DFL hat beim Abschluss des neuen Grundlagenvertrages mit dem DFB auf die gestiegene Unterstützung des Amateurfußballs hingewiesen. Ein Segen auch für den FLB?
Wir sind auf die Zuschüsse des DFB angewiesen, um alle unsere Aufgaben und Verpflichtungen erfüllen zu können. In unserem Verband haben wir leider die Situation, dass wir keinen Lizenzverein im Spielbetrieb haben und uns deshalb die wesentliche Position, die die Landesverbände bei den Einnahmen haben, fehlt. Umso abhängiger sind wir von den Zuwendungen des DFB und des LSB sowie den Beiträgen unserer Partner und Sponsoren. Und nur durch diese finanzielle Unterstützung und unser eigenes Sparsamkeitsprinzip ist es uns gelungen, die Gebühren und Beiträge für unsere Vereine jahrelang auf einem sehr niedrigen Niveau stabil zu halten.

Stimmt es, dass es heutzutage immer schwerer fällt, genügend Mitarbeiter im Ehrenamt zu finden?
Dies ist leider Realität. Den Ehrenamtlichen, der gewissermaßen sein ganzes Leben lang uneigennützig ohne Vergütung seinem Verein dient, gibt es heute immer seltener. Deshalb müssen wir andere Anreize und Wege finden, um Menschen für eine ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen, Fußballkreisen und im Landesverband zu gewinnen. Die Menschen werden nicht nur immer älter, sie bleiben auch viel länger leistungsfähig und trotzdem scheiden viele aus den unterschiedlichsten Gründen schon relativ früh aus dem Beruf aus. Diesen Personen im Sport eine Perspektive aufzuzeigen, indem sie für ihr Hobby eine sinnvolle und außerordentlich wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe erfüllen, muss von uns noch zielstrebiger angegangen werden. Andererseits ist für mich das Ausscheiden aus einer Funktion im Ehrenamt auf Grund einer Altersbegrenzung nicht mehr zeitgemäß. Wenn wir die vielen Schiedsrichter, die die 70 schon überschritten haben, nicht hätten, müssten eine ganze Anzahl von Spielen ohne Referee durchgeführt werden. Und eines sollte man nicht vergessen, für viele Menschen ist das Gefühl, gebraucht zu werden, mehr wert als eine finanzielle Vergütung.  Für die jüngeren ehrenamtlichen Funktionäre ist es wichtig, ihnen Qualifizierungsangebote zu unterbreiten, damit sie auch die Chance haben, sich in ihrer ehrenamtlichen Position weiter zu entwickeln.

Das Ehrenamt ist nicht von ungefähr ein wesentliches Thema im neuen Masterplan, der vom DFB-Bundestag im vergangenen Jahr verabschiedet wurde. Wo sehen Sie im Landesverband weitere Schwerpunkte?
Nun, Vieles von dem, was im neuen Masterplan enthalten ist, haben wir bereits in der zurückliegenden Periode umgesetzt. Hier denke ich vor allem an die Beschlüsse zur Flexibilisierung des Spielbetriebs, zur Arbeit mit dem DFBnet oder zur Durchführung von Vereinsdialogen und Vorstandstreffs. Bei vielen Terminen, die ich persönlich bei den Vereinen wahrgenommen habe, wurde immer wieder deutlich, mit wie viel Liebe und Verantwortungsbewusstsein unsere Vereine ihre Aufgaben wahrnehmen, dass sie aber auch unsere Unterstützung und unseren Service anerkennen. Dies betrifft vor allem die schon erwähnten Angebote der Qualifizierung, angefangen von Besuchen des DFB-Mobils über die Kurzschulungen zu den verschiedenen Modulen bis hin zu Lizenz-Lehrgängen auf Kreis- und Verbandsebene. In dieser Hinsicht sind wir dankbar für jeden Referenten, der uns zur Seite stehen möchte, gerade auch in der Realisierung  zweier neuer Pilotprojekte mit den sogenannten Führungsspielern und den Staffelleitern.

Sie sprachen es bereits an: Aktuell verfügt der FLB über keinen Bundesligisten im Verband. Ein Fakt, der auch auf die Ergebnisse der Landesauswahlmannschaften ausstrahlt?
Dieser Zusammenhang ist richtig, weil unsere Talente natürlich das Ziel vor Augen haben, nach der Juniorenzeit mindestens in der 3. Liga spielen zu wollen und deshalb uns schon frühzeitig die besten Spieler verlassen. Andererseits ist diese Tatsache keine Entschuldigung dafür, dass unsere Auswahlmannschaften bei den Turnieren im NOFV und beim DFB gerade im vergangenen Jahr so schlecht wie nie abgeschnitten haben. Ich habe deshalb in den vergangenen Wochen viele Gespräche geführt, die mich zu der Überzeugung geführt haben, dass wir die Strukturen unseres Verbundsystems noch besser nutzen müssen. Deshalb werden wir in diesem Jahr einigen Trainern, die mit ihren Mannschaften sehr gute Ergebnisse erzielen und deshalb auch die meisten Auswahlspieler haben, mehr Verantwortung auch für die Auswahlmannschaften übertragen.

Was für den FC Energie Cottbus eine Enttäuschung und für den SV Babelsberg 03 mittlerweile Normalität darstellt, erscheint für den FSV 63 Luckenwalde und den FSV Union Fürstenwalde fast schon als Sensation: die Regionalliga. Eine Einschätzung, die Sie teilen?
Unbedingt. Denn während in Cottbus nach wie vor unter Profi-Bedingungen gearbeitet wird und auch in Babelsberg professionelle Vereinsstrukturen existieren, ist es umso mehr zu würdigen, dass in Luckenwalde und Fürstenwalde ebenfalls Regionalliga-Fußball gespielt wird. Was in diesen beiden Vereinen und im Verbund mit den Städten geleistet wird, ist sensationell. Ich bin am letzten Wochenende vor Weihnachten bei den Vereinen gewesen und bin optimistisch, dass beide den Klassenerhalt schaffen. Der FSV 63 Luckenwalde hat sehr unglücklich verloren und war keineswegs schlechter als der Gegner aus der Oberlausitz. Die Fürstenwalder haben gegen den BFC ein Riesenspiel gemacht. Ich übertreibe nicht, weil ich viele Regionalliga-Spiele gesehen habe, hätten sie diese Leistung in allen Spielen gebracht, würden sie ganz oben stehen. Für Energie Cottbus und für uns wünsche ich mir, dass die Aufstiegschance noch lange erhalten bleibt, auch wenn man es aus eigener Kraft nicht mehr schaffen kann. Ein Kompliment möchte ich an dieser Stelle den Cottbuser Fans und Sponsoren machen, die auch nach dem Abstieg die Mannschaft toll unterstützen und die es wahrlich verdient hätten, dass der Aufstieg noch gelingt.


Eine wichtige Funktion in der weiteren Entwicklung des Leistungsfußballs kommt sicher dem neuen Cheftrainer des Verbandes zu. Welches Anforderungsprofil verbinden sie mit ihm?
Wir haben die Position des Cheftrainers zum Ende des vergangenen Jahres ausgeschrieben und das Stellenprofil eindeutig definiert. Neben den fachlichen Anforderungen, der erforderlichen Lizenz und entsprechenden Erfahrungen im Leistungssport wünsche ich mir vor allem Bewerber mit hohen Führungsqualitäten. Denn in dieser Funktion gilt es in besonderem Maße, zielorientiert zu arbeiten, gleichzeitig aber unterschiedliche Charaktere im gemeinsamen Interesse aller zusammenzuführen. Ich bin gespannt auf die Bewerbungen und sicher, dass wir im Präsidium eine Entscheidung treffen werden, die die weitere Entwicklung fördern wird.

… eine Entwicklung ähnlich jener beim 1. FFC Turbine Potsdam 71…?
Es würde mich freuen, wenn es so wäre, auch wenn es im männlichen Fußball vielleicht etwas komplizierter ist. Und natürlich erfüllt es mich mit großer Freude zu sehen, wie sich die Frauen des 1. FFC Turbine Potsdam 71 in der laufenden Saison in der Bundesliga schlagen. Mit dem neuen Trainer Matthias Rudolph haben sie andere Impulse erhalten, die taktische Ausrichtung und der Teamgeist innerhalb der Mannschaft stimmen. Ich wünsche mir, dass dieser Trend anhält und bei fünf Punkten Vorsprung auf den aktuellen Zweiten darf man ja nicht nur von der Deutschen Meisterschaft träumen, sondern muss sie ansteuern. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass das gelingt. Und dann ist das auch für den tollen Nachwuchs in Potsdam wieder die beste Perspektive, die der Frauenfußball in Deutschland bieten kann.

Kommen wir vom Spitzenfußball zur Basis. Sind Sie zufrieden mit dem Verlauf der Spiele im Landesverband?
Ja, das kann ich. Seitdem wir die neuen Kreisstrukturen haben, hat sich der Spielbetrieb stabilisiert und mein Eindruck ist, dass unsere Spieler und Zuschauer vor allem die Spielklassen in den neuen Fußballkreisen mit großem Interesse annehmen. Die Zuschauerzahlen beweisen das. Sehr zufrieden bin ich auch mit dem Verlauf des AOK-Landespokals Brandenburg, der nicht zuletzt durch den neuen Verteilerschlüssel der für die erste DFB-Hauptrunde zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel noch attraktiver geworden ist. Eine weitere Aufwertung dürfen wir auch in diesem Jahr von unserem Endspiel erwarten, welches wiederum im Rahmen des bundesweiten Finaltags der Amateure ausgetragen und in einer Live-Konferenz in der ARD übertragen wird. Nicht zufrieden bin ich, dass es in der 1. Halbserie 2016/17 bei 42 Spielen Vorkommnisse mit Spielern, Betreuern oder Besuchern zu verzeichnen gab. Wenn dies auch bei der Summe von insgesamt knapp 19.000 Spielen wenig erscheint, so ist doch jeder einzelne Vorfall einer zu viel. Wir müssen deshalb wachsam bleiben, gemeinsam mit den Vereinen und der Polizei alles tun, um zu gewährleisten, dass geplante Störungen schon im Vorfeld erkannt werden und Einfluss genommen werden kann. Denn nur wenn wir einen sauberen Fußball anbieten, sind wir attraktiv für Zuschauer, Partner und Sponsoren. Auf der anderen Seite erhoffe ich mir noch mehr gegenseitigen Respekt bei Spielern und Offiziellen. Bei allen verständlichen Emotionen gilt es, sich persönlich im Griff zu haben, um die immer wieder zu Recht geforderte Vorbildwirkung nach innen und außen nicht zu gefährden.  


Um dies zu fördern, ist der Landesverband seit Jahren auch zunehmend in verschiedenen gesellschaftlichen Projekten engagiert. Ein Engagement, welches sicher nicht aufhören wird?

Keinesfalls. Mit der Landesregierung, dem LSB, dem DFB und der AOK Nordost haben wir starke Partner an unserer Seite, die uns gerade in Fragen der Integrations- und Inklusionsarbeit sowie der Mediation und Vereinsberatung unterstützen. Im vergangenen Jahr haben wir mit der Verleihung des Integrations- und Vielfaltpreises sowie der Durchführung des AOK-Fußballtags für Vielfalt und Toleranz unter Schirmherrschaft unseres Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke eine große öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Ich freue mich auch, dass wir mittlerweile bereits mehr als 70 Vereinen aus unserem Landesverband einen Scheck im Rahmen der Initiative „1:0 für ein Willkommen“ der DFB-Stiftung Egidius Braun überreichen konnten, um sie für ihre aktive Arbeit mit Flüchtlingen zu unterstützen. Dass der DFB dieses Projekt unter dem Titel „2:0 für ein Willkommen“ fortsetzt und ausbaut, zeigt, wie wichtig dieses Engagement unserer Vereine für den Fußball und unsere Gesellschaft insgesamt ist.

21.12.2016
Ehrung für Jubiläumsvereine

Vereine, die im kommenden Jahr das 100., 125. beziehungsweise 150. Jahr ihrer Gründung feiern, werden vom DFB durch die Verleihung einer Ehrenplakette ausgezeichnet. Dazu ist es lediglich nötig, einen Fragebogen gut leserlich auszufüllen und beim Landesverband einzureichen. Vereine, die ihr 50- oder 75-jähriges Jubiläum feiern, werden nicht mehr ausgezeichnet.

Verwenden Sie bitte deshalb den neuen Fragebogen. Sie können auch einen Ausdruck über die FLB-Geschäftsstelle, Dresdener Straße 18, 03050 Cottbus, Telefon 0355 4310220, E-Mail geschaeftsstelle@flb.de, anfordern. Den ausgefüllten Fragebogen reichen Sie hier auch wieder ein.

Während sich alle Vereine über einen Gutschein in Höhe von 500 Euro freuen dürfen, können die, die ihr 100-jähriges Bestehen feiern, zudem mit der Sportplakette des Bundespräsidenten ausgezeichnet werden. Ein entsprechender Antrag kann an den Landessportbund gerichtet werden. Die Sportplakette des Bundespräsidenten ist als staatliche Auszeichnung für Vereine oder Verbände bestimmt, die sich über mindestens 100 Jahre besondere Verdienste um Pflege und Entwicklung des Sports erworben und damit über 100 Jahre beständiges Engagement für ein lebendiges Gemeinschaftsleben erbracht haben. Der DOSB weist darauf hin, dass Anträge auf die Auszeichnung mit der Ehrenplakette des Bundespräsidenten ein Jahr im Voraus gestellt werden sollten.

19.12.2016
Mithilfe für Forschungsarbeit gesucht

Für eine Forschungsarbeit im Auftrag des Instituts für Kognitions- und Sportspielforschung der Deutschen Sporthochschule Köln  werden Fussballtrainer/innen gesucht, die an einer Befragung zu Intuition und Kreativität von Fussballspielern verschiedener Nationen teilnehmen.

Die Befragung findet ausschließlich online und selbstverständlich anonym statt.
Der Link zum Forschungsprojekt: https://www.soscisurvey.de/KUI/


Neben der Unterstützung der Forschungsarbeit im Fussball gibt es für die einzelnen Trainer/innen als zusätzlichen Anreiz die Möglichkeit auf den Gewinn eines Amazon-Gutschein im Wert von 100€.

18.10.2016
Erneut Fairplay-Titel für Peitz

Zum zweiten Mal in Folge hat sich die SG Eintracht Peitz den Titel des Fairplay-Siegers
gesichert. Für diese Leistung wurde die Mannschaft aus dem Fußballkreis Niederlausitz am Abend des 18. Oktober in Cottbus geehrt: Gemeinsam mit der Sparkasse Spree-Neiße zeichnete der FLB die fairste Mannschaft der zurückliegenden Saison aus.
Im verbandsinternen Fairplay-Wettbewerb hatte sich das Landesklasse-Team die von
der Sparkasse Spree-Neiße gestiftete Trophäe gesichert. Und das zu Recht: In der
Fairplay-Statistik musste die Mannschaft um Kapitän Martin Bähr lediglich 33 gelbe
Karten verbuchen, Punkte für andere Verwarnungen oder gar
Sportgerichtsverhandlungen wurden nicht erteilt.

Den Lohn dafür erhielt die Mannschaft aus den Händen von FLB-Präsident Siegfried Kirschen, der gemeinsam mit Ilona Fischer, Direktorin der Sparkasse Spree-Neiße, die Auszeichnung
vorgenommen hat. Die Spieler nahmen die großen Trophäe sowie ein prall gefülltes
Sparschwein in Empfang und konnten sich persönlich auch über eine Medaille sowie
ein Sachgeschenk freuen.

11.07.2016
Integrations- und Vielfaltpreis vergeben

Preisgelder in Höhe von insgesamt 7.000 Euro wurden  am Montag, 11. Juli 2016, an sechs Vereine des Landes Brandenburg vergeben. Sie wurden mit dem Integrations- und Vielfaltpreis für Toleranz und Miteinander ausgezeichnet, den der FLB und sein Partner, die AOK Nordost, bereits zum dritten Mal
ausgeschrieben hatten.

Der Spremberger SV 1862 und der SC Victoria 1914 Templin konnten wie der SV Grün-Weiß Großbeeren, der FSV Lok Eberswalde sowie der FC Borussia Brandenburg die Jury mit ihren Bewerbungen überzeugen und durften sich auf die Preisverleihung im Cottbuser Kontor 47 freuen. FLB-Präsident Siegfried Kirschen nahm diese gemeinsam mit Jennyfer Stabingis, Niederlassungsleiterin Spree-Neiße der AOK Nordost, vor.

Während sich die Vertreter des Spremberger SV 1862 über den Hauptgewinn über 2.000 Euro freuen konnten, erhielten die vier anderen Preisträger als Anerkennung für ihre Arbeit Schecks über 1.000 Euro. Mit einem Sonderpreis der AOK Nordost wurde das Projekt on the move zusätzlich ausgezeichnet.

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