Fussball-Landesverband Brandenburg e.V.

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30.05.2016
Benefizspiel für Kristallkinder

Die TSG Rot-Weiß Fredersdorf/Vogelsdorf lädt am kommenden Sonntag, 5. Juni, zum Benefizspiel der TSG Frauen gegen die Frauen des 1. FC Union Berlin ein. Alle Einnahmen kommen den "Kristallkindern" zu Gute. 

Der Kontakt kam durch die TSG-Spielerin Ulrike Oberthür zustande, die eine der Geschäftsführerinnen der Kristallkinder ist.

"Kristallkinder" ist Brandenburgs einzige Wohnbetreuung für intensiv pflegebedürftige Kinder bis 18 Jahre mit Sitz in Petershagen. Seit Dezember 2013 wurde damit eine Betreuungslücke geschlossen. Die Pflege schließt eine 24-h-Betreuung von zurzeit sieben Kindern in einer Wohngemeinschft ein, zusätzlich werden 5 Kinder in ihrem Zuhause betreut. Durch die intensive Betreuung ist es möglich, die Kinder auch in der Schule und in der Kita einzubinden. Unterstützt werden die Mitarbeiter von fachkundigem Personal aus umliegenden Einrichtungen (z.B. Physioterapien, Poliklinik Rüdersdorf u.a.).
Die 2 Euro Eintrittsgeld sind also gut investiert!

18.03.2016
Zusätzliche Millionen für Brandenburgs Sportstätten

Die Sportstättensituation in Brandenburg wird sich in den kommenden Jahren weiter verbessern. Mit zusätzlichen 15 Millionen Euro unterstützt das Land Brandenburg bis 2019 den Bau sowie die Sanierung von vereinseigenen oder von Vereinen gepachteten Sportanlagen. Die Förderung richtet sich an Vereine aus dem städtischen und berlinnahen Raum und ist Teil des Kommunalen Investitionsprogramms (KIP).

Land und LSB wollen mit dem KIP den Kapazitätsengpässen in dicht besiedelten Gebieten wie dem Berliner Umland oder den Städten des Landes begegnen. Jährlich stehen dazu etwa 3,75 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Antragsbewilligung und die Weitergabe der Fördermittel erfolgt bei vereinseigener Trägerschaft durch den LSB. Vereine müssen ihre Voranträge zunächst an den zuständigen Kreis- oder Stadtsportbund richten. Dieser erstellt anschließend eine Prioritätenliste, aus der der LSB die Förderprojekte auswählt.

Die ausführliche Verfahrensregelung, die Fördergebietskulisse sowie alle notwendigen Formulare sind im Internet unter www.lsb-brandenburg.de verfügbar.

01.07.2015
Fair-Play-Liga: Infoveranstaltung in Bernau kam sehr gut an!
Mehr als 80 Teilnehmer lauschten den Ausführungen von Ralf Klohr

„Ein guter Gastgeber ist stets um das Wohl seiner Gäste bemüht.“

In diesem Sinne wurden Trainer, Betreuer und Funktionäre am 25.06.2015 in der Stadthalle in Bernau zur Informationsveranstaltung zur Fair-Play-Liga herzlich vom Fußballkreis Oberhavel/Barnim empfangen.

Rund 85 Teilnehmer lauschten dem Initiator der Fair-Play-Liga. Ralf Klohr ist „Erfinder“ der Fair-Play-Liga und wer sonst sollte Regeln und Abläufe besser vermitteln können, wenn nicht er. In zwei lehrreichen Stunden vermittelte Ralf Klohr nicht nur Verständnis für die Fair-Play-Liga und den Hintergrund seiner Initiative, sondern auch die Wünsche und Gedanken der Kinder.

Aber etwas Neues weckt auch Kritiker. Die Fortbildung ließ allerdings auch Platz für Fragen und Anregungen. Nach einem spannenden Vortrag ging Ralf Klohr in den Dialog mit Vereinsvertretern und Trainern und beseitigte Sorgen und Zweifel. „Lasst es uns gemeinsam versuchen. Es ist ein Prozess, der Zeit braucht um zu wachsen“, so Ralf Klohr. Geplant ist nun auch eine Veranstaltung im Fußballkreis Havelland. Ort und Termin werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben.

Unter diesem Link gibt es den Flyer zur Fair-Play-Liga zum Ausdrucken und Verteilen.

 

17.06.2015
AOK-Fußballtag: Deutliches Bekenntnis für Vielfalt und Toleranz

Die Fußballvereine des Landes Brandenburg haben beim landesweiten AOK-Fußballtag am 6. Juni 2015 ein klares Bekenntnis zu Vielfalt und Toleranz im Fußball abgegeben. Beim jährlichen Aktionstag, zu dem der FLB wiederum gemeinsam mit der Landesregierung, dem LSB und der AOK Nordost aufgerufen hatte, organisierten viele Vereine Aktivitäten für einen von Respekt und Fairplay getragenen Fußball und begrüßten Politiker aller demokratischer Parteien zu ihren Spielen.
Die zentrale Veranstaltung reihte sich diesmal in das Stadtfest „Schöner leben ohne Nazis –  Vielfalt ist unsere Zukunft“ in Neuruppin ein, bei dem der KSB Ostprignitz/Ruppin, die Brandenburgische Sportjugend, die AOK Nordost und der FLB mit Straßenfußballturnieren, Informationsständen und Mitmachangeboten Präsenz zeigten. Während einer Podiumsdiskussion machte LSB-Präsident Wolfgang Neubert deutlich, „dass die 320.000 Mitglieder des Landessportbundes für gemeinsame Werte stehen, unabhängig von ihrer Hautfarbe, ihrer Religion oder ihrer Nationalität.“ FLB-Geschäftsführer Michael Hillmann sagte, dass es für den Verband selbstverständlich gewesen sei, sich in dieses Fest einzubringen, demonstrierten doch alle demokratischen Kräfte damit zugleich gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremisten zum sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“.
Zum Ausklang des Aktionstages sprach Justizminister Helmuth Markov ein Grußwort vor dem Anpfiff des Brandenburgliga-Spiels zwischen dem MSV 1919 Neuruppin und dem TuS 1896 Sachsenhausen. Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke hatte auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft über den Fußballtag übernommen, zu dem auch wieder eine gemeinsame Resolution von allen beteiligten Institutionen erarbeitet worden war. red

23.02.2015
Kein Mindestlohn für Amateur-Vertragsspieler

Amateur-Vertragsspieler im deutschen Sport fallen nicht unter das Mindestlohngesetz. Dies stellte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles am heutigen Montag, 23. Februar, nach einem Treffen mit den Spitzen von Deutschem Olympischen Sportbund (DOSB) und Deutschem Fußball-Bund (DFB) in Berlin klar. Die Vertragsspieler bekämen in der Regel eine geringere Aufwandsentschädigung als Minijobber.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann sagte, diese Regelung betreffe auch die vielen Ehrenamtlichen in den Vereinen, die eine geringe Aufwandsentschädigung bekämen. Der 1. DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch und DFB-Schatzmeister Reinhard Grindel sprachen von einem guten Tag für den deutschen Amateurfußball und den Fußball insgesamt.

Wann spielt ein Fußballer für das Gemeinwohl? Wann wird das Kicken zur Arbeit? Arbeiten Fußballer auch in der Halbzeitpause? Was ist mit den Fahrten zu den Spielen? Seit 1. Januar 2015 greift das neue Mindestlohngesetz, es sieht flächendeckend für Arbeitnehmer in Deutschland einen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde vor. Viele Amateurvereine und Amateurfußballer standen vor der Frage: Sind die Spieler Arbeitnehmer? Gilt auch für (Amateur-) Fußballer der Mindestlohn? Welche Ausnahmen existieren für welche Konstellation?

Diese Fragen waren Gegenstand eines Spitzengesprächs im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin. Ministerin Andrea Nahles hatte sich zum Austausch mit DFB-Schatzmeister Reinhard Grindel, dem für die Amateure zuständigen 1. DFB-Vizepräsidenten Dr. Rainer Koch sowie DOSB-Präsident Alfons Hörmann und DOSB-Generaldirektor Dr. Michael Vesper getroffen.

Die Ergebnisse des Gesprächs sind Meilensteine für den Fußball in Deutschland.

Lesen Sie die Ergebnisse des Gesprächs:

Eine Zusammenfassung bietet das Rundschreiben von DOSB und DFB:

04.02.2015
Asylbewerber und Flüchtlinge im Verein sind versichert

Asylbewerber und Flüchtlinge sind bei sportlichen Aktivitäten in einem brandenburgischen Sportverein ab sofort versichert. Der LSB Brandenburg hat dafür eine pauschale Unfall- und Haftpflichtversicherung mit der Feuersozietät Berlin Brandenburg abgeschlossen. Der Versicherungsschutz für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gilt explizit für Nicht-Mitglieder und ist seit dem 1. Februar 2015 in Kraft. „Wir wollen auf die Flüchtlinge und Asylsuchenden in unserem Bundesland noch intensiver zugehen und sie ermutigen, in den Vereinen auch ohne Mitgliedschaft Sport zu treiben“, sagt LSB-Hauptgeschäftsführer Andreas Gerlach. „Der Sportverein bietet nämlich einen hervorragenden Raum für Integration. Zuwanderer finden hier erste Anknüpfungspunkte mit unserer Gesellschaft und treten dem Verein vielleicht im zweiten Schritt bei.“
Bis dahin schützt die neue Versicherung vor Personen-, Sach- und Vermögensschäden und springt beispielsweise bei Bergungskosten, kosmetischen Operationen oder Invalidität ein. Wenn Asylbewerber und Flüchtlinge am Spielbetrieb teilnehmen wollen, müssen sie Mitglied im Sportverein sein. Dann sind sie über die allgemeine Sportversicherung abgesichert.
Der LSB und seine Brandenburgische Sportjugend engagieren sich bereits seit vielen Jahren für eine positive Willkommenskultur. So werden Zuwanderer beispielsweise im Rahmen des Programms „Integration durch Sport“ für die Vereinsarbeit ausgebildet oder Sportvereine bei der Integrationsarbeit unterstützt. lsb

26.11.2014
Plakette für Jubiläumsvereine
DFB würdigt runde Jubiläen

Vereine, die im kommenden Jahr das 50., 75. beziehungsweise 100. Jahr ihrer Gründung feiern, können wie bisher beim DFB ein Jubiläums-Relief anfordern. Dazu ist es lediglich nötig, einen Fragebogen gut leserlich auszufüllen und beim zuständigen Landesverband einzureichen. Diesen Fragebogen erhalten Sie hier als Download beziehungsweise als Ausdruck über die Geschäftsstelle, Dresdener Straße 18, 03050 Cottbus, Telefon 0355 4310220, E-Mail geschaeftsstelle@flb.de.
Vereine, die ihr 100-jähriges Bestehen feiern, dürfen sich außerdem über einen Gutschein in Höhe von 500,- Euro freuen und können zudem mit der Sportplakette des Bundespräsidenten ausgezeichnet werden. Ein entsprechender Antrag kann an den Landessportbund gerichtet werden.

Die Sportplakette des Bundespräsidenten ist als staatliche Auszeichnung für Vereine oder Verbände bestimmt, die sich über mindestens 100 Jahre besondere Verdienste um Pflege und Entwicklung des Sports erworben haben und damit über 100 Jahre beständiges Engagement für ein lebendiges Gemeinschaftsleben erbracht haben. Der DOSB weist darauf hin, dass Anträge auf die Auszeichnung mit der Ehrenplakette des Bundespräsidenten ein Jahr im Voraus gestellt werden sollten.

    Ehrenplakette des Bundespräsidenten Antrag
    Richtlinie
    Prüfliste für Antrag

08.01.2015
Ein Rückblick, der zufrieden stimmt
Interview zum Jahreswechsel mit FLB-Präsident Siegfried Kirschen

Darin hält er einerseits Rückblick auf ein erfolgreiches Fußballjahr, in dem der FLB seine Reform der Verbandsstruktur erfolgreich abgeschlossen sowie seinen 7. Ordentlichen Verbandstag absolviert hat und hebt die positiven Bedingungen für die Nachwuchsförderung an den Eliteschulen des Fußballs in Cottbus, inklusive "Außenstelle" Frankfurt (Oder), und Potsdam hervor.

 Zugleich wagt er einen Ausblick auf das neue Jahr 2015. Das ist für den FLB ein Jubiläumsjahr, der Verband wird sein 25-jähriges Bestehen begehen. Eine Zeit, die Siegfried Kirschen als nun dienstältester Landesverbandspräsident maßgeblich bestimmt und geprägt hat: "In dieser Zeit ist es uns gelungen, einen Sportverband auf- und auszubauen, der einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert im Land genießt." Die Umsetzung des DFB-Masterplans wird dabei neben dem Alltagsgeschäft einen großen Platz einnehmen, denn damit orientiert sich der Sportfachverband an den aktuellen und sich künftig verändernden demografischen Bedingungen.

Auch zu sportlichen Erfolgen im Lizenzfußball sowie den Stichworten Futsal und ehrenamtliches Engagement äußert sich Siegfried Kirschen.  
Den kompletten Wortlaut des Interviews können Sie hier nachlesen.

10.10.2014
Ehemalige Vorsitzende verabschiedet

Am Vorabend des 7. Ordentlichen Verbandstages hat der Verbandsvorstand am 10. Oktober 2014 in Rangsdorf den ausgeschiedenen Vorsitzenden der früheren Fußballkreise für ihre ehrenamtliche Arbeit gedankt. FLB-Präsident Siegfried Kirschen verabschiedete Peter Baier (ehemals Fußballkreis Westhavelland), Lothar Schulze (Jüterbog/Luckenwalde), Hans-Jürgen Möllendorf (Ostprignitz/Ruppin), Helmut Schneider (Senftenberg), Joachim Fettke (Oder/Neiße) und Benjamin Kaiser (Spreewald) und würdigte neben ihrer teilweise jahrzehntelangen Führungsarbeit insbesondere ihr Wirken in der Umsetzung der Verbandsstrukturreform, die mit Beginn des Spieljahres 2014/15 in Kraft getreten ist.

10.10.2014
Ehrenmitgliedschaft für Wolfgang Neubert

Der 7. Ordentliche Verbandstag in Rangsdorf hat Wolfgang Neubert zum Ehrenmitglied des FLB ernannt. Mit großem Applaus bekundeten die Teilnehmer ihre Zustimmung zu dem Vorschlag des Verbandsvorstandes, dem LSB-Präsidenten diese hohe Würdigung zukommen zu lassen. Wolfgang Neubert amtierte von 1991 bis 2012 als Vorsitzender des FLB-Jugendausschusses und fungiert außerdem als Präsident des FC Energie Cottbus. Beruflich ist der Diplom-Sportlehrer als Rektor der Lausitzer Sportschule Cottbus ebenfalls dem Sport verbunden.
Im Rahmen des Verbandstages wurden weitere Auszeichnungen verliehen. Die DFB-Verdienstnadel erhielten Jens Kaden (Vorsitzender Verbandsgericht), Heinz Rothe (Vorsitzender Schiedsrichterausschuss) und Bernd Ospalek (Stellvertretender Vorsitzender Fußballkreis Niederlausitz). Mit der NOFV-Verdienstnadel wurde Hagen Studier (Spielausschuss) gewürdigt. Die LSB-Ehrennadel in Bronze bekamen Reinhard Schumann (Vorsitzender Sportgericht), Klaus Drogoin (Stellvertretender Vorsitzender Verbandsgericht) und Ingo Widiger (Stellvertretender Vorsitzender Spielausschuss) überreicht. Träger der Goldenen FLB-Ehrennadel sind fortan Sabine Seidel (Vorsitzende Frauen- und Mädchenausschuss), Dieter Wolff (Schiedsrichterausschuss), Bernd Raschinski (Stellvertretender Vorsitzender Jugendsportgericht), Dieter Dünnbier (Ehrenamtsbeauftragter) und Frank Fleske (Vorsitzender Fußballkreis Uckermark). Mit der Silbernen FLB-Ehrennadel wurde Joachim Block (Freizeit- und Breitensportausschuss) und Lothar Weber (Verbandsgericht) gedankt. Die FLB-Verdienstnadel tragen nunmehr Stefanie Kroll (Frauen- und Mädchenausschuss), Bodo Konrad (Vorsitzender Fußballkreis Dahme/Fläming), Oliver Knerr (Jugendausschuss) und Detlef Kuhlmann (Fußballkreis Havelland).
Im Beisein der Verbandstagsteilnehmer gratulierte FLB-Präsident Siegfried Kirschen auch dem Brandenburger SC Süd 05 als Landessieger der DFB-Aktion "Fair ist mehr". Stellvertretend für die A-Junioren-Mannschaft nahm Trainer Michael Flottron ein Sachpräsent in Empfang. Zudem wurde der bisherige Kreisvorsitzenden Burkhard Bock (Westuckermark) verabschiedet, der zur gemeinsamen Veranstaltung am Vorabend verhindert war.

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