Fussball-Landesverband Brandenburg e.V.

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19.01.2017
Paule war das Lösungswort

Das DFB-Mobil rollte auch im vergangenen Jahr durch das Brandenburger Land, insgesamt wurden dabei 120 Vereine und 41 Schulen besucht. Bei den Demo-Trainingseinheiten konnten sich 568 Trainer und Übungsleiter sowie 97 Lehrer Anregungen, Tipps und Hinweise für ihre Trainingsgestaltung holen - 3.756 Kinder hatten ihren Spaß dabei. Im Anschluss an die Trainingseinheit hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, am Gewinnspiel des DFB teilzunehmen. Wer die Frage nach dem Maskottchen richtig beantwortet hatte, war schon drin im Lostopf...

Am 19. Januar 2017 erfolgte die Auslosung der 3 Preise, DFB-Mobil-Koordinator Martin Hagemeister zog die Gewinner.

Per Klick auf den Link können Sie die Auslosung auch noch einmal Revue passieren lassen. 

Über je eine Plüschfigur des DFB-Maskottchens Paule dürfen sich freuen: Maximilian Drews, Moritz Borgards und Leonie Kowohl.

Der 2. Preis - je ein adidas-Ball - geht an Jan-Phillip Allong, Leonie Trotzek, Arnold Terje.

Den Hauptpreis hat Miriam Liepack gewonnen. Sie wird, mit einer Begleitperson, vom DFB eine Einladung zu einem Länderspiel erhalten.

Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!

Die Preise werden in den nächsten Tagen zugeschickt.

 

 

06.01.2017
Tag des Mädchenfußballs 2017

Wer sagt denn, dass Fußball keine Sportart für Mädchen ist? Machen Sie Mädchen neugierig! Wecken Sie die Freude auf Fußball! Mit einem speziellen Aktionstag können Sie auch in diewsem Jahr für den Sport werben und für Ihren Verein vielleicht sogar neue Mitglieder gewinnen! Die sieben Veranstaltungen im vergangenen Jahr waren ein voller Erfolg - davon können Sie sich auch in der beigefügten Bildergalerie überzeugen!

Jeder Ausrichter, egal ob Verein, Schule, Fußballkreis oder Initiative, kann für sich festlegen, wann dieser spezielle Aktionstag für Mädchen stattfinden soll. Einig ist man sich im Anliegen: Mädchen mit entsprechenden Angeboten neugierig auf die Sportart zu machen und sie für den Fußballsport zu begeistern. Im Idealfall sogar so weit, dass sie selbst Lust bekommen, als Spielerin im Verein aktiv zu werden. Ist dies zwei Monate nach dem Aktionstag der Fall und es haben sich neue Mädchen im Verein angemeldet, kann der Verein über das neue Bonus-System des DFB bis zu 300 Euro erhalten.

Es gilt also, Angebote für Mädchen zu unterbreiten, die bisher noch nicht im Verein Fußball spielen. Ein Schnuppertraining, Elemente vom DFB-Fußballabzeichen, eine Torschuss-Messanlage begeistern Mädchen ebenso wie verschiedene Spielformen, ein Freundinnen-, ein Einzelspielerinnen-Turnier oder ein Vergleich mit verschiedenen Kindereinrichtungen sind Beispiele und leicht umzusetzen. Einladungsturniere mit bestehenden Mannschaften zählen nicht dazu! Seit mehreren Jahren bietet der FLB seine Unterstützung bei der Durchführung an, auch Materialien wie Plakate oder kleine Preise für die Teilnehmerinnen werden bereitgestellt. Die einzige Hürde ist die Bewerbung als Ausrichter. Dafür nutzen Interessenten bitte das Formular und senden es an den FLB.
Wird der Bewerbung zugestimmt, dann kann es an die Organisation des Aktionstages gehen. Also: Ideen sammeln, Mitstreiter suchen, Termin festmachen!

Bewerben Sie sich jetzt um die Ausrichtung eines Aktionstages "Tag des Mädchenfußballs 2017"!

Ansprechpartnerin beim FLB ist Katharina Brendel, Tel. 0355 4310272, E-Mail katharina.brendel@flb.de

Beachten Sie beigefügte Informationen und verwenden Sie für eine Bewerbung bitte das Anmeldeformular.

Bewerbungsformular

Durchführungsbestimmungen des DFB

Hinweise zur Planung und Organisation

21.12.2016
Ehrung für Jubiläumsvereine

Vereine, die im kommenden Jahr das 100., 125. beziehungsweise 150. Jahr ihrer Gründung feiern, werden vom DFB durch die Verleihung einer Ehrenplakette ausgezeichnet. Dazu ist es lediglich nötig, einen Fragebogen gut leserlich auszufüllen und beim Landesverband einzureichen. Vereine, die ihr 50- oder 75-jähriges Jubiläum feiern, werden nicht mehr ausgezeichnet.

Verwenden Sie bitte deshalb den neuen Fragebogen. Sie können auch einen Ausdruck über die FLB-Geschäftsstelle, Dresdener Straße 18, 03050 Cottbus, Telefon 0355 4310220, E-Mail geschaeftsstelle@flb.de, anfordern. Den ausgefüllten Fragebogen reichen Sie hier auch wieder ein.

Während sich alle Vereine über einen Gutschein in Höhe von 500 Euro freuen dürfen, können die, die ihr 100-jähriges Bestehen feiern, zudem mit der Sportplakette des Bundespräsidenten ausgezeichnet werden. Ein entsprechender Antrag kann an den Landessportbund gerichtet werden. Die Sportplakette des Bundespräsidenten ist als staatliche Auszeichnung für Vereine oder Verbände bestimmt, die sich über mindestens 100 Jahre besondere Verdienste um Pflege und Entwicklung des Sports erworben und damit über 100 Jahre beständiges Engagement für ein lebendiges Gemeinschaftsleben erbracht haben. Der DOSB weist darauf hin, dass Anträge auf die Auszeichnung mit der Ehrenplakette des Bundespräsidenten ein Jahr im Voraus gestellt werden sollten.

20.12.2016
Handicap-Börse: Bundesweite Angebote für Fußballer mit Behinderungen

Im Rahmen der Anwendung des DFBnet-Vereinsmeldebogens gibt es eine Neuigkeit zu verzeichnen. Künftig können alle Fußballvereine angeben, ob und in welchen Bereichen Angebote für Fußballer mit Handicap existieren und diese zusätzlich über ein Freitextfeld beschreiben.


Folgende neun Facetten/Attribute des Handicap-Fußballs können mittels „Checkboxen“ ganzjährig im Meldebogen hinterlegt werden: Blindenfußball, Amputiertenfußball, Sitzfußball, CP-Fußball, Gehörlosenfußball, Rollstuhlfußball, GB-Fußball (Fußball für Menschen mit geistiger Behinderung), Werkstattfußball sowie integrative Spielformen.

So können Sie Ihr Angebot im Handicap-Fußball eintragen
Der Weg zur Eintragung des Angebotes im Handicap-Fußball im DFBnet-Vereinsmeldebogen ist ganz einfach: Nach dem Klick auf den Button „Vereinsadressen“ erscheint in der Kopfnavigation der Reiter „Handicap-Fußball“. Dort können neben der Abbildung des jeweiligen Handicap-Teams auch eigene Ansprechpartner, inklusive Kontaktdaten, hinterlegt werden. Sollten keine zusätzliche Person eingetragen sein, werden automatisch die offizielle Vereinsadresse und der Standard-Ansprechpartner des Vereins ausgegeben.

Vernetzung der Mannschaften über Handicap-Börse
Die Daten werden „live“ ausgespielt und in die bestehende Handicap-Börse in der Rubrik Handicap-Fußball auf dfb.de übertragen. http://handicapteams.dfb.de/

Über die Handicap-Börse können fußballbegeisterte Spieler/innen mit Handicap den passenden Verein in ihrer Umgebung suchen. Zudem haben Vereine die Möglichkeit, über die Abbildung ihres Handicap-Teams neue Spieler/innen für ihre Mannschaft zu gewinnen oder andere Mannschaften zu kontaktieren, um sie beispielsweise zu Turnieren oder Freundschaftsspielen einzuladen.

Fußballer mit Handicap wichtiger Teil der Vereinsvielfalt
Die Abbildung aller Mannschaften über eine Deutschlandkarte demonstriert zusätzlich, dass Inklusion in den Fußballvereinen kein Fremdwort ist, sondern bereits umfangreich und aktiv gelebt wird.
 „Die Integration des Handicap-Fußballs in den Vereinsmeldebogen birgt eine große Chance für die deutschlandweite Abbildung, Vernetzung und Förderung des Behindertenfußballs“, betont Wolfgang Watzke, Geschäftsführer der DFB-Stiftung Sepp Herberger. „Tragen Sie Ihr Angebot für Fußballer mit Handicap im DFBnet-Vereinsmeldebogen ein. Die Erfassung dieser vielseitigen Vereinsangebote ist ein weiteres Zeichen für die Selbstverständlichkeit, mit der im organisierten Fußball immer häufiger Inklusionsangebote für Spieler, Schiedsrichter und Ehrenamtliche bereitgestellt werden“, hebt Watzke hervor.

Weitere Informationen rund um das Thema Behindertenfußball erhalten Sie in der Rubrik Handicap-Fußball auf dfb.de unter:
http://www.dfb.de/vielfaltanti-diskriminierung/handicap-fussball/start/


13.12.2016
Fortsetzung der Flüchtlingskampagne

„2:0 für ein Willkommen“ heißt die Kampagne, mit der Fußballvereine finanziell gefördert werden, die Flüchtlinge bei ihrer Integration unterstützen. Die Kampagne geht aus von der deutschen Nationalmannschaft, der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie der DFB-Stiftung Egidius Braun. Budgetiert ist „2:0“ für das kommende Jahr mit 400.000 Euro. Die Kampagne ist die Weiterführung der bereits seit März 2015 laufenden Initiative „1:0 für ein Willkommen“.

„Wir empfinden Vielfalt als eine Stärke, wenn sie auf Toleranz und Respekt begründet ist“, sagt DFB-Präsident Reinhard Grindel: „In den vergangenen beiden Jahren haben wir als ersten Schritt Vereine unterstützt, die Flüchtlinge zum Fußballspielen eingeladen haben. Jetzt liegt der Schwerpunkt auf der Förderung von gesellschaftlicher Teilhabe. Die Frage, ob wir eine erfolgreiche Integrationsarbeit leisten, ist auch eine Zukunftsfrage für den Fußball in Deutschland.“
Im Jahr 2017 soll jenes Engagement gefördert werden, das geflüchteten Menschen den weitergehenden Zugang in die Gesellschaft, vor allem zu Bildungs- und Berufsangeboten erleichtert. Bezuschusst werden neben Fußballvereinen auch DFB-Mitgliedsverbände und deren Untergliederungen, wenn sie beispielsweise Sprachförderprogramme im Fußball, Begegnungsfeste, Schulfußball-AGs für Flüchtlingskinder, Jobbörsen für Flüchtlinge und Vernetzungstreffen organisieren. Jeder Antrag, der die Stiftung erreicht, wird im Einzelfallverfahren geprüft und entschieden. Zugelassen sind auch Anträge von Fußballvereinen, die bereits im Rahmen der 1:0-Initiative unterstützt wurden.
Dieser bisherige Förderansatz wird als zweite Säule der 2:0-Initiative fortgeführt: Jährlich werden bis zu 240 Fußballvereine mit der pauschalen Zuwendung in Höhe von 500 Euro unterstützt, wenn sie sich für mindestens fünf Flüchtlinge engagieren und in den Vorjahren noch keine Anerkennungsprämie erhalten haben. dfb/swk

Der DFB hat zudem eine neue Broschüre "Im Fußball zu Hause!" veröffentlicht, in der Wissenswertes - etwa Möglichkeiten der Sprachförderung, weitergehende Teilhabemöglichkeiten von geflüchteten Menschen im Verein und der Umgang mit Traumatisierungen - nachzulesen ist:

Die Broschüre:

 

07.12.2016
FUSSBALL.DE - die beliebteste Sport-Website des Jahres

Klares Votum der User für FUSSBALL.DE: Das Portal des Amateurfußballs, das vom DFB und seinen Landesverbänden in Partnerschaft mit der Deutschen Post betrieben wird, ist zur „Beliebtesten Website des Jahres 2016“ in der Kategorie Sport gewählt worden. Die alljährliche Publikumswahl unter Fans und Nutzern wurde vom internationalen Markt- und Konsumforschungsinstitut MetrixLab durchgeführt. Insgesamt wurden mehr als 500.000 Stimmen in den verschiedenen Kategorien abgegeben.


Auch in der Beurteilung der Qualität erhielt FUSSBALL.DE sehr gute Bewertungen. Bei der Frage, ob FUSSBALL.DE weiterzuempfehlen sei, gab es im Schnitt 9,18 von zehn möglichen Punkten. Beim Inhalt vergaben die User 4,76 von fünf maximal möglichen Sternen. Navigation und Design lagen bei 4,54 und 4,52 Sternen.
Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, sagt: „Dieser Titel ist eine besonders schöne Anerkennung, weil er von den Usern verliehen wird. Die positive Entwicklung von FUSSBALL.DE zeigt, wie richtig und wichtig der umfassende Relaunch im Sommer 2014 mit klarem Zuschnitt auf den Amateurfußball war.“
Ralf Köttker, Mediendirektor und stellvertretender Generalsekretär des DFB, sagt: „Auf FUSSBALL.DE gibt es nicht nur packende Geschichten aus dem Amateurfußball und die unschlagbaren Ergebnis- und Statistikseiten, sondern auch konkrete Hilfestellungen für die Basis. Diese Mischung aus News- und Serviceseite kommt bei den Fans an.“
Das neue FUSSBALL.DE war im Juli 2014 an den Start gegangen. Der DFB und DFB-Medien hatten damals den Betrieb übernommen und FUSSBALL.DE zur Heimat des Amateurfußballs gemacht. In der vergangenen Saison verzeichnete FUSSBALL.DE über das Web und die stark nachgefragte App mehr als drei Milliarden Klicks.

Im selben Zeitraum wurden knapp 2500 News und fast 7500 Videos veröffentlicht. Darüber hinaus werden von der Redaktion des DFB umfangreiche Serviceangebote für die Ehrenamtlichen an der Basis bereitgestellt, unter anderem im großen Bereich Training & Service. Die Tendenz ist auch in der laufenden Saison in allen Bereichen steigend. Auch auf Facebook, Twitter und Instagram ist FUSSBALL.DE für den Amateurfußball präsent und weiter auf Wachstumskurs.     

16.11.2016
Vogelsang freut sich über Scheck für Flüchtlingshilfe

12 Uhr mittags: Der SV Vogelsang im Fußballkreis Ostbrandenburg erwartete am 16. November Besuch vom Geschäftsführer des Egidius-Braun-Stiftung des DFB. Wolfgang Watzke hatte sich aus dem Mittelrhein auf den Weg gemacht, um einen Scheck des Projekts "1:0 für ein Willkommen" zu überbringen. Symbolisch wohlgemerkt, denn ihm imponierte das Antragsschreiben des Vereins auf Fördermittel an die Stiftung.

Fünf Flüchtlinge aus dem benachbarten Eisenhüttenstadt hat man mit Beginn der Saison in den Verein integriert, nach anfänglicher Skepsis sind die Fußballer der kleinen Gemeinde nun froh über die sportliche Unterstützung. Das alles ergab sich in der Gespächsrunde, die der Verein organisiert und neben Vereinsvertretern auch Bürgermeister Niels Hagen Giesa, Fußballkreis-Chef Thomas Driebusch sowie FLB-Integrationsbeauftragter Rüdiger Lorenz eingeladen hatte. Einer der neuen Fußballer, der aus Afghanistan geflüchtete Sadar Eskandari, berichtete den Anwesenden über seine Flucht und die Chance, die der Fußball für ihn bietet. "Er ist schnell zum Führungsspieler avanciert", berichtete Trainer Robert Koßurock. Die Kicker sind vorübergehend in Eisenhüttenstadt zu Hause - zwei Mitarbeiterinnen des Wohnverbunds Eisenhüttenstadt Verein Bummerang, hatten gern den Weg nach Vogelsang gefunden und  gewährten Einblicke in den schwierigen Alltag der Asylbewerber. Und so war die Mittagsgesprächs-Runde wahrlich eine runde Sache.

Die 500 Euro der Stiftung hat der Verein bereits komplett verplant: Fußballschuhe, warme Sachen, Mitgliedsbeiträge... ein Tropfen auf den heißen Stein, aber eine willkommene Ausgleichsfinanzierung.

Peter Lange hatte als Präsident das Angebot der Stiftung auf Fördermittel genutzt und in einem Brief die Arbeit des Vereins beschrieben. Alles richtig gemacht - und unbedingt zu empfehlen!

Wenn auch Sie sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren können Sie die Möglichkeit der Unterstützung ganz unkompliziert nutzen - ein formloser Antrag genügt. Welche Angaben unbedingt benötigt werden erfahren Sie hier:

 

19.10.2016
Klassiker erleben: Deutschland - England in der Halle

Futsal kommt in Deutschland langsam in Gang. Während es in anderen Ländern bereits Profiligen gibt, ist das Gebiet des DFB die sprichwörtlich weiße Landkarte. Erst in diesem Jahr wurde eine Nationalmannschaft gesichtet.

Die wird ihr erstes Länderspiel am 30. Oktober in Hamburg (Inselparkhalle) gegen England bestreiten. Und hat einen prominenten Förderer: Horst Hrubesch, HSV-Ikone und langjähriger DFB-Trainer, will sich in Zukunft verstärkt für die neugegründete Futsal-Nationalmannschaft des DFB engagieren. "Nur Markenbotschafter zu sein, das macht für mich keinen Sinn. Wenn, dann will ich mich auch einbringen", sagte der 65-Jährige am Dienstag bei einem Medientermin in Hamburg.

Tickets erhalten Sie hier:

 

Zum Video:

 

 

 

 

Der Kader der NAtionalmannschaft:

19.10.2016
Früh übt sich, was ein Trainer werden will

Vor kanpp drei Jahren feierte ein Projekt des DFB bundesweite Premiere: Mit Unterstützung der Commerzbank und in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden startete die Ausbildung von Junior Coaches an Schulen in der Republik. Waren es im Schuljahr 2013/14 zunächst 50 Schulen im Land, so stieg die Zahl in den folgenden Jahren kontinuierlich. Das Angebot, das eine neue Säule innerhalb der DFB-Qualifizierungsoffensive darstellt, richtet sich an fußballbegeisterte Jugendliche ab 15 Jahre. Sie erhalten in einer 40-stündigen Schulung das Rüstzeug zur ersten Stufe eines vom DFB zertifizierten Übungsleiters. Ihre Ausbildung erfolgt direkt an der eigenen Schule. In welcher Form – ob als Projektwoche, in den Ferien, an bestimmten Schultagen – das stimmen die Schulen mit den Landesverbänden in der Vorbereitung des Lehrganges individuell ab. „Wir haben mit beiden Varianten gute Erfahrungen gemacht“, so das Fazit von FLB-Mitarbeiter Holger Zinke, der das Projekt an den Schulen hauptamtlich begleitet.
Am 16. Dezember 2015 war in Frankfurt (Oder) die Freude bei den frischgebackenen Coaches groß. Diesen Termin hatte sich FLB-Präsident Siegfried Kirschen freigehalten, er überreichte die Zertifikate, die als

Basis- beziehungsweise Einstiegsmodul zur Trainer C-Lizenz anerkannt sind. Referent und Lehrertrainer Mathias König sowie der Präsident des 1. FC Frankfurt (Oder), Markus Derling, waren nicht minder stolz auf den Nachwuchs. Denn der ideale Weg ist der von der Schule zum Verein. In Schulen sollen sie zunächst Arbeitsgemeinschaften leiten, Turniere organisieren – Spaß, Freude und Begeisterung für den Sport vermitteln und gleichzeitig helfen, das Image beziehungsweise Profil der Schule dadurch zu stärken. Auch die ortsansässigen Vereine können profitieren, denn hier braucht besonders der Jugendbereich viele qualifizierte und motivierte Trainer. Der erste wichtige Schritt in Richtung Lizenz liegt dann bereits hinter den engagierten Jugendlichen, sie haben wertvolle Erfahrungen gesammelt und wissen, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen.

In Brandenburg waren die Sportschulen in Cottbus und Potsdam die ersten, die als Ausbildungsschule ausgewählt wurden, 24 Zertifikate konnten dann zum erfolgreichen Abschluss an die Junior Coaches übergeben werden. Nun sind wir im dritten Jahr und bisher hat sich die Zahl der teilnehmenden Schulen immer erhöht: Zu den beiden oben erwähnten Sportschulen kamen die Sportschule Frankfurt (Oder) sowie die Freiherr-von-Rochow Schule in Pritzwalk hinzu, mit Beginn des Schuljahres 2015/16 sind der Leonardo-da-Vinci-Campus Nauen, die Bürgelschule Rathenow, das von-Saldern-Gymnasium Brandenburg, das Luise-Henrietten-Gymnasium sowie das OSZ Oranienburg in das Projekt eingestiegen. Immer an der Seite der engagierten Referenten sind die zuständigen Filialleiter des lokalen Bankinstituts, das sich auch mit Bewerbertraining, alltagsnahen Vorträgen oder Vermittlung von Praktika einbringt.

05.10.2016
Feierstunde & Fairplay-Medaille

Brandenburg hat einen Bundessieger! Janne Weinreich (12) aus dem Fußball-Landesverband Brandenburg wurde von DFB-Präsident Grindel mit der Bundessieger-Medaille geehrt! Beispielhafte faire Aktionen aus allen Verbänden des DFB wurden durch eine Jury unter Vorsitz von Herbert Fandel bewertet und entsprechend gewichtet. Am meisten beeindruckte die Jurymitglieder dabei eine Aktion, die der 12-Jährige Janne Weinreich aus dem Verein Preussen Eberswalde bewies.

Nach einem Turnier in Ahrensfelde, wo er als bester Spieler mit einem Pokal ausgezeichnet wurde, übergab er diesen nach Turnierende an den aus Syrien stammenden Mohammed, weil dieser ohne Eltern nach Deutschland kam, inzwischen in Berlin ein neues Zuhause gefunden hat und - einfach auch ein wenig Freude haben sollte.

Am Samstag, 08.10.2016 hat im Rahmen des Länderspiels Deutschland gegen Tschechien auch die offiziellen Feierstunde für alle Mitglieder des Club 100 im Curio-Haus in Hamburg stattgefunden. In einer gemeinsamen Ehrungsveranstaltung mit den Preisträgern der Fair Play-Medaille aller Landesverbände wurden die Ehrenamtlichen für ihre tollen Leistungen ausgezeichnet. Abgerundet wurde der ereignisreiche Tag durch ein Ehrungsessen, den gemeinsamen Besuch des Länderspiels sowie einem Mitternachtssnack und gemütlichen Beisammensein zum Tagesausklang.

Seit 1997 verleiht der DFB in Zusammenarbeit mit seinen Landesverbänden jährlich den DFB-Ehrenamtspreis. Aus den Kreisen und Bezirken wählen die Ehrenamtsbeauftragten mit viel Fingerspitzengefühl 280 Preisträger aus, die - stellvertretend für die knapp 380.000 Ehrenamtlichen und über 1,4 Millionen freiwillig Engagierten in den Amateurvereinen - für ihre hervorragenden ehrenamtlichen Leistungen ausgezeichnet werden. Alle Preisträger werden seitens der Landesverbände zu Dankeschön-Wochenenden eingeladen, die unter anderem öffentlichkeitswirksame Ehrungen, sportpolitische Diskussionen mit Prominenten und Besuche von Bundesligaspielen beinhalten. Aus allen Kreissiegern werden zudem die einhundert herausragend engagiertesten Ehrenamtlichen für ein Jahr in den "Club 100" des DFB aufgenommen.

 

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